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30. Juli 2021

Story des Kambodschanischen Waisen, den die Liebe seines Ziehvaters nach Olympia führte

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Wir alle wissen, wichtig die Unterstützung unseres Umfelds für unseren persönlichen Erfolg ist. Die wenigsten von uns kommen ganz allein durchs Leben. Athlet*innen sind da keine Ausnahme. Die Geschichte eines Tauchers für das Team der USA ist jedoch etwas ganz Besonderes.

Jordan Windle hat endlich seinen Traum erreicht: er ist mit den Vereinigten Staaten nach Tokio geflogen, um dort an den Olympischen Sommerspielen teilzunehmen. Der 22-Jährige ist Kunstspringer und dies ist nicht sein erster Versuch, an Olympia teilzunehmen.

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Auch 2012 und 2016 kämpfte er schon um den Einzug in den olympischen Kader, schaffte es jedoch nicht durch die Qualifikationsrunden. Dieses Jahr ist nun endlich so weit.

Damit erfüllt sich ein Traum, den Jordan seit 15 Jahren in sich trägt. Er war sieben Jahre alt, als sein Talent entdeckt wurde. Kaum zwei Jahre später holte er den ersten Titel.

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Dies allein ist schon beeindruckend. Aber in Jordan Windles Geschichte verbirgt sich noch viel mehr, das uns zum Staunen bringt.

Denn der junge Mann stammt ursprünglich aus Kambodscha. Er verlor seine Eltern, als er kaum ein Jahr alt war. Er wurde in einem Waisenhaus in der Hauptstadt Phonm Penh untergebracht. Es ahnte noch niemand, dass seine Adoption kurz bevor stand - und eine große Reise.

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In weiter Ferne fasste nämlich ein junger Mann einen Plan. Jerry Windle hatte als Homosexueller in den 1990er Jahren keine großen Hoffnungen darauf, eine Familie zu gründen.

Als er aber herausfand, dass auch Alleinerziehende Kinder adoptieren dürfen, änderte sich sein Leben für immer. Er reiste nach Kambodscha und fand dort in dem kleinen Jordan seinen zukünftigen Sohn.

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Die beiden kehrten zurück nach Amerika und wurden ein tolles Duo. Als Jordans Talent entdeckt wurde, unterstützte Papa Jerry ihn in jeder Hinsicht dabei, seine Liebe zum Sport ausleben zu können.

"Ich kann Papa meistens am lautesten im Publikum hören, das ist super," strahlte Jordan, "es wird komisch sein, ihn bei Olympia nicht dabei zu haben." Denn Jerry darf wegen der Corona-Beschränkungen nicht mit seinem Sohn reisen.

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Aber die beiden lassen sich dadurch nicht die Stimmung vermiesen. Jordan hat vor, das zu tun, was er immer tut: für seinen Papa eine tolle Leistung zeigen.

Und Jerry hat Freund*innen zusammengetrommelt, mit denen er die Auftritte seines Sohnes verfolgen wird. "Ich weiß, dass Jordan weiß, dass ich bei ihm bin," erklärte er, "das ist Jordans Reise und er ist an einem Höhepunkt angelangt. Den soll er in vollen Zügen genießen."

Das sei alles, was Jerry für seinen Sohn gewollt habe. Dieses Gefühl kann wohl jeder Elternteil nachvollziehen und es wird spannend, zu verfolgen, wohin die große Liebe zwischen den beiden sie noch hinführen wird.

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