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16. Juli 2021

Christian Kahrmann verlor seine Eltern: "Mir das in die Schuhe zu schieben, grenzt an Rufmord"

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Christian Kahrmann und seine Familie wurden vom Coronavirus schwer getroffen. Der Schauspieler verlor seine Eltern, nachdem er sie mit dem Virus angesteckt hatte. Der ehemalige “Lindenstraße”-Star spricht jetzt Klartext darüber, ob er sich am Tod seiner Eltern schuldig fühlt.

Christian Kahrmann erlitt im vergangenen Jahr einen schweren Schicksalsschlag. Nach einem Besuch bei seinen Eltern wurde der Schauspieler positiv auf das Virus getestet. Auch seine Eltern sowie seine Schwester wurden später positiv befunden.

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Während Kahrmann für drei Wochen ins künstliche Koma gelegt wurde, erlag sein 80-jähriger Vater dem Virus. Wenige Wochen später verstarb seine an Krebs erkrankte Mutter. Hin und wieder machen ihn die Leute für alles verantwortlich, was passiert ist.

In einem aktuellen Interview mit Bunte stellte Kahrmann jedoch klar, dass niemand behaupten kann, er habe seine Eltern infiziert. Der Schauspieler zeigte nach seinem Treffen mit den Eltern in Köln Symptome des Virus.

“Deshalb kann man nicht mehr zurückverfolgen, wer wen angesteckt hat. Und man kann schon gar nicht behaupten, dass ich meine Mutter und meinen Vater angesteckt habe und Schuld am Tod meiner Eltern bin,” stellte er klar.

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Der 49-Jährige macht sich für die Tragödie keine Vorwürfe, ebenso wenig seine Familie und Freunde.  “Man kann schon gar nicht behaupten, dass ich schuld am Tod meiner Eltern bin,” erklärte er. Tatsächlich starb seine Mutter im Endstadium an Krebs.

“Es ist alles schon schlimm genug. Mir das in die Schuhe zu schieben, grenzt an Rufmord,” sagt der ärgerte Sohn. Nach dieser schrecklichen Tragödie musste sich Kahrmann in einer Reha anmelden und zusammen mit seiner Schwester Bettina die Beerdigung seiner Eltern planen.

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Neben dem Verlust seiner Eltern hatte Kahrmann mit Schlafstörungen, Schwächeanfällen und Erschöpfungszuständen zu kämpfen. Der Schauspieler teilte auch mit, wie er sich heute fühlt.

"Meine Seele weint immer noch. Ich trauere in Wellen, es holt mich emotional immer wieder ein. Mal heule ich Rotz und Wasser, dann bin ich ganz gefasst," erzählte der "Benny Beimer"-Darsteller. 

Obwohl es ihm jetzt etwas besser geht, hat ihn die Krankheit tief geprägt. Um sich abzulenken, möchte Kahrmann so schnell wie möglich vor der Kamera stehen und wieder zur Arbeit gehen. 

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