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01. Juli 2021

"Er saß nur da und starrte stundenlang die Wand an": Frau erzählt von Adoption des Streuners

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Hunde sind die besten Freunde des Menschen, so heißt es. Aber Menschen sind dem Hund nicht immer der beste Freund. Manch Vierbeiner wächst leider weniger als glücklich auf und erfährt von seinen Besitzer*innen keine Liebe und Zuneigung. So erging es auch dem ängstlichen Hündchen aus diesem Video – nur dass ihm ein unerwartetes Happy End bevorstand.

"Er hatte so viel Angst, als wir ihn abholten. Er konnte uns im Auto nicht einmal in die Augen schauen." So beschreibt Hundemama Kelly die ersten Momente, nachdem sie Walt aus dem Tierheim geholt hat. "Walt" ist ein mittelgroßer, braun, weiß, und schwarz gescheckter Mischling.

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In dem Video, das "The Dodo" auf YouTube gepostet hat, sieht man ihn zunächst auf dem Rücksitz von Kellys Wagen. Er schaut aus dem Fenster, seine Augen in dem hellbraunen Gesicht sehen traurig aus.

Kelly berichtet, dass sie seit anderthalb Jahren einen vierbeinigen Gefährten für die kleine Hündin gesucht hatte, die sie bereits zu Hause hat. "Walt" sollte dieser Gefährte werden. Er hatte jedoch ein schweres Leben hinter sich, eher er zu Kelly kam.

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Sie vermutet, dass er draußen gehalten wurde, denn er verstand zunächst nicht, dass er in ihr Haus kommen durfte. Kellys kleine Hündin, die "Walt" kaum bis zur Schulter reicht, läuft zwar freudig auf "Walt" zu, aber dieser traut sich nicht gleich über die Türschwelle.

Im Haus selbst hat er zunächst nicht den Mut, die verschiedenen Räume zu erkunden. Stattdessen sieht man ihn in einem Körbchen sitzen, den Blick apathisch auf die Wand gerichtet. Stundenlang habe er bloß die Wand angestarrt, berichtet Kelly.

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Selbst das Hundebett ist neu für "Walt". Man sieht, wie er neben statt in dem Bett liegt. Es wird deutlich, unter welchen Bedingungen er groß geworden sein muss. Bequemlichkeit kennt er Walt nicht.

Zuneigung offenbar auch nicht, denn zunächst scheut er auch vor Kellys streichelnder Hand zurück. Ihre Geduld jedoch macht sich bezahlt. "Walt" fasst nach und nach Vertrauen zu ihr und ihrer Familie. Er beginnt, sich in ihrem Haus wohl und sicher zu fühlen.

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Kelly erzählt, dass er zu ihr kam, wenn sie Fernsehen schaute und zutraulich den Kopf unter ihre Hand schob. Er wollte gestreichelt werden, forderte die Zuwendung ein, die ihm so lange verwehrt worden war.

"Er hat niemandem vertraut. Jetzt vertraut er uns und liebt uns. Das war das Beste, was ich je in meinem Leben getan habe," strahlt Kelly. Man sieht "Walt" durch Kellys Garten toben und spielen. Es steht außer Frage, er hat endlich das liebevolle Zuhause gefunden, das jeder Hund verdient.

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