Geschichte des Tages: Der verwöhnte Kerl war gegenüber einem behinderten Kellner unhöflich

Ein verwöhnter junger Mann lernte die Lektion seines Lebens, nachdem er in einem Café einen behinderten Kellner beschimpft hatte.

Der Sohn eines reichen Unternehmers traf seinen Vater in einem Café, um ihn um einen Gefallen zu bitten. Als er mit einem Kellner zusammenstieß, verlor er seine Beherrschung und fing an, den armen Angestellten herunterzumachen.

Kellner wird angerempelt | Quelle: AmoMama

Kellner wird angerempelt | Quelle: AmoMama

Sein Vater, der das Ganze beobachtet hatte, war sehr enttäuscht von seinem Sohn und fragte ihn, ob er sich nicht bei dem Mann entschuldigen wolle. Dies verneinte sein verwöhnter Junge jedoch und sagte:

"Mich entschuldigen? Warum sollte ich? Der Typ ist blind und sollte aufpassen, wo er hingeht."

Kellner hebt die Scherben auf | Quelle: AmoMama

Kellner hebt die Scherben auf | Quelle: AmoMama

Sein Vater seufzte und fragte ihn, weshalb er um das Treffen gebeten hatte. Er kannte die Marotten seines Sprösslings. Der Sohn sagte ihm, dass er gerne ein Auto zum Geburstag hätte. Dieser war in sechs Monaten und er hatte sich schon ein Cabriolé ausgesucht, auf das er ein Auge geworfen hatte.

Reicher Vater spricht mit seinem Sohn | Quelle: AmoMama

Reicher Vater spricht mit seinem Sohn | Quelle: AmoMama

In dem Moment kam der Kellner an ihren Tisch, um ihre Bestellung aufzunehmen. Es war der gleiche Mann, den sein Sohn zuvor angerempelt hatte. Sein Gegenüber wurde zornig und schrie den Mann an, er möge ihm den Manager bringen, da er eine andere - und kompetentere - Bedienung wünschte.

Kellner hilft dem reichen Bengel | Quelle: AmoMama

Kellner hilft dem reichen Bengel | Quelle: AmoMama

Der Manager trat an ihren Tisch und entschuldigte sich für seinen Angestellten. Sie seien momentan extrem unterbesetzt und daher etwas im Stress. Doch sie seien schon auf der Suche nach einer neuen Bedienung. Der reiche Geschäftsmann beteuerte ihm, dass es in Ordnung sei. Seinem Vater kam eine Idee. Er wusste, dass sein Sohn eine Lektion im Leben lernen musste, die er selbst schon früh gelernt hatte. Er lächelte und sagte seinem Sohn:

"Du möchtest also ein Auto? Gut. Du sollst es bekommen. Aber dafür wirst du arbeiten. Ab Morgen wirst du hier als Kellner arbeiten. Und wenn du das zwei Monate lang durchhälst, ohne gefeuert zu werden, dann werde ich dir das Auto kaufen."

Die Proteste des Jungen ignorierte er und schon einen Tag später trat der verwöhnte Bengel seinen allerersten Job im Leben an. Es fiel ihm schwer, sich einzufügen, doch er lernte dazu. Sein Kollege, der selbe Kellner, den er am Tag zuvor noch zusammengestaucht hatte, half ihm, wenn er mit der Kaffeemaschine nicht klar kam.

Kellner will die Bestellung aufnehmen | Quelle: AmoMama

Kellner will die Bestellung aufnehmen | Quelle: AmoMama

Der reiche Junge merkte, dass sein Kollege Probleme mit seinem Gehör zu haben schien, weshalb es ihm zusehends schwerer fiel, die Bestellungen der Kunden richtig aufzunehmen. Er bekam Mitleid mit ihm, da er sah, wie sehr er sich bemühte, alles richtig zu machen und fing an, ihm zu helfen.

Über mehrere Wochen hinweg entwickelte sich eine Freundschaft zwischen den beiden Männern und der reiche Schnösel erfuhr, dass sein Kollege mehrere Jobs arbeitete, um Geld für eine Operation zu sparen, die sein Gehör retten würde.

Freund des reichen Bengels macht sich über ihn lustig | Quelle: AmoMama

Freund des reichen Bengels macht sich über ihn lustig | Quelle: AmoMama

Dies machte ihn nachdenklich, denn er selbst hatte nie für etwas arbeiten müssen. Alles in seinem Leben war ihm auf einem Silbertablett serviert worden. Als die zwei Monate rum waren, sagte sein Vater ihm, dass er sehr stolz auf ihn sei und dass er sein Versprechen halten würde: Er würde ihm sein Auto kaufen.

Doch zu diesem Zeitpunkt wollte er es gar nicht mehr. Stattdessen fragte er seinen Vater, ob er das Geld nicht lieber für die Operation seines Freundes verwenden könnte.

Der reiche Geschäftsmann war beeindruckt über die Wendung, die sein Sohn vollzogen hatte und stimmte nur zu gerne zu. Sein Sohn hatte sich verändert und er war froh, dass er offenbar gelernt hatte, dass Geld nicht alles im Leben war. Manchmal war es wichtiger, dafür zu sorgen, dass andere Menschen glücklich waren, auch wenn das bedeutete, selbst auf etwas zu verzichten.

Wie hättest du in dieser Situation reagiert? Hättest du auf ein teures Geburtstagsgeschenk verzichtet, um einem Freund in Not zu helfen?

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