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24. Mai 2021

Königin Máxima spricht über ihre verstorbene Schwester Inés: "Sie hatte Depressionen und eine Persönlichkeitsstörung"

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Königin Máxima sprach in einem Interview anlässlich ihres 50. Geburtstags über ein äußerst persönliches und schmerzhaftes Thema: ihre verstorbene Schwester Inés.

Das Interview mit der Königin wurde auf dem Sender "NPO" ausgestrahlt. Am 17. Mai feierte sie nämlich ihren 50. Geburtstag. Dies war Anlass für die Sendung. Im Rahmen dieser gab die gebürtige Agentinierin in einem Interview einige tiefe Einblicke in ihr Leben und insbesondere in ihre Trauer um ihre Schwester Inés Zorreguieta. 

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Die Schwester der Königin hatte sich tragischerweise im Juni 2018 selbst das Leben genommen und die Trauer sitzt auch heute noch tief. Die Familie hatte versucht, ihr zu helfen — leider vergeblich. Königin Máxima verriet:

"Wir wussten in den letzten 8, 9 Jahren vor ihrem Tod, dass etwas nicht in Ordnung war [...] Aber es gab immer noch ein Tabu. Die genaue Diagnose war uns nicht bekannt. Sie hatte Depressionen und eine Persönlichkeitsstörung. Wir haben versucht, ihr nach besten Kräften zu helfen, aber wir sind natürlich nicht vom Fach."

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Sie erklärte weiter, dass ihre Schwester zwar Hilfe erhalten habe, doch dieses offenbar nicht ausreichte. Sie sei mehrfach aufgenommen worden doch heute sei sie der Meinung, dass ihr besser geholfen hätte werden können. Sie

fügte

an:

"Von uns auch, wissen Sie. Wir haben unser Bestes gegeben, aber wir wussten es damals nicht besser"

SIE MÖCHTE TABUS BRECHEN

Den schmerzlichen Verlust und die damit verbundenen Erfahrungen möchte die Königin heute jedoch nutzen, um das Tabu um dieses schwierige Thema zu brechen. Sie möchte damit helfen, zu verhindern, dass Andere dies ebenfalls durchleben müssen.

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Sie wurde sehr persönlich in dem Interview und verriet, dass sie auch Scham und Angst empfunden habe. Sie fragte sich unweigerlich, ob sie dieses Gen auch besäße. Neben der Trauer, der Frustration und der Unsicherheit habe es jedoch auch noch die Frage gegeben, ob sie mehr hätten tun können. Mehr tun können, um das Leben ihrer Schwester zu retten und diesen Schicksalsschlag abzuwenden. 

Nicht nur der Tod ihrer Schwester war ein emotional sehr belastender Moment. Auch die darauffolgende Trauerfeier war verständlicherweise Berichten von "Adelswelt" nach sehr emotional. 

EIN HERZERGREIFENDER TRIBUT FÜR IHRE SCHWESTER

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Die Königin hat ihrer verstorbenen Schwester auf ergreifende Weise Tribut gezollt und für sie während der Trauerfeier ein Lied gesungen. Das Lied, welches sie wählte war "Knocking on Heavens Door".

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Zusammen mit Inés habe sie viel gesungen, weshalb dies ein äußerst rührender Tribut für sie gewesen ist. Es war ihre Art, sich gebührend von ihr zu verabschieden. Auf die Frage hin, ob sie glaube, ihre Schwester sei nun im Himmel, antwortete die niederländische Königin:

"Ich weiß nicht, ob sie im Himmel ist [...] Aber wenn ich an sie denke, dann mit einem sehr großen Lächeln. Das hat einige Zeit gedauert. Sie hatte so viele Talente, aber sie hat es selbst nicht gesehen."

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Máximas Schwester war gerade mal 33 Jahre alt, als sie sich das Leben nahm. Sie litt an einer psychischen Erkrankung. Heute setzt sie sich aufgrund ihrer Erfahrungen mit dem schmerzlichen Verlust mehr für die Fürsorge im Bezug auf mentale Gesundheit ein. 

EIN WEITERER SCHWERER VERLUST FÜR DIE KÖNIGIN

Es ist nicht der einzige Verlust, den Königin Máxima durchleben musste. In diesem Jahr verlor sie ihren Onkel Jorge Horatio Cerruti an das Coronavirus. Der Royal starb im Alter von 76 Jahren in seiner Heimat Buenos Aires.

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Neben dem Coronavirus soll er auch eine Krebserkrankung gehabt haben, hieß es Medienberichten zufolge. Traurigerweise konnte die Königin selbst der Beerdigung nicht beiwohnen. Die aktuelle weltweite Pandemie verhindert Reisen in dem Umfang. 

Der verstorbene Onkel der niederländischen Königin hinterließ vier Kinder, sowie seine trauernde Frau. Er stand seiner Nichte besonders nahe, denn Máxima soll besonders in ihrer Jugend viel Zeit in Argentinien bei ihm verbracht haben. 

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