Trier: Was wir über den mutmaßlichen Fahrer wissen - alle Details

Ein Amokfahrer in Trier raste in die Fußgängerzone und verletzte mehrere Menschen. Leider wurden fünf Menschen von dem mutmaßlichen Fahrer getötet. Der 51-Jährige war während des Unfalls stark alkoholisiert und wurde festgenommen. Es könnte sich auch um eine psychische Erkrankung handeln.

Bei einem schrecklichen Unfall in Trier raste ein Fahrer durch die Innenstadt und fuhr ein SUV in Fußgängerzone. Leider wurden mehrere Menschen verletzt und fünf Menschen getötet. Bei den Todesopfern gibt es drei Frauen, einen Mann und sein neuneinhalb Wochen altes Baby.

Kurz nach 14 Uhr berichtete die Polizei, dass sich in der Innenstadt von Trier ein Vorfall ereignet habe. Ein Auto soll mit hoher Geschwindigkeit von der Grabenstraße über die Simeonstraße in Richtung Porta Nigra gefahren sein und mehrere Menschen getroffen haben.

Der 51-jährige Amokfahrer wurde von der Polizei festgenommen und verhört. Bernd W. soll aus dem Landkreis Trier-Saarburg stammen.

Die Berichte fügen auch hinzu, dass bei dem Mann während seiner Verhaftung ein Atemalkoholwert von 1,4 Promille festgestellt wurde. Während der Verhaftung soll der Beschuldigte auch Widerstand geleistet haben.

Nach Angaben der Ermittler wurde der Täter innerhalb von vier Minuten nach Ersthinweis verhaftet, aber das Motiv für das Verbrechen ist immer noch nicht klar. Der Obdachlose soll in den letzten Tagen in seinem Auto gelebt haben, das später auch zu seiner tödlichen Waffe wurde.

Für den Mann wurden keine Hinweise auf einen nahen Verwandten gefunden. Eine Verbindung des Todesfahrer mit politischem Hintergrund ist den Behörden ebenfalls nicht bekannt.

"Der Tatverdächtige ist in der Vergangenheit noch nicht polizeilich in Erscheinung getreten," erklärte die Polizei.

Es gibt keine Hinweise auf ein etwas terroristisches, politisches oder religiöses Motiv. Daher wird Bernd W. nach Ansicht der Sicherheitskreise nicht als Bedrohung angesehen.

Ein Arzt hatte den Mann untersucht, und wahrscheinlich würde ein psychiatrischer Bericht in Auftrag gegeben. Nach Angaben des Oberstaatsanwalts Peter Fritzen besteht die Möglichkeit einer psychischen Erkrankung.

Es wird auch darauf hingewiesen, dass der Mann oft alkoholisiert aufgefunden wurde und sich oft in der örtlichen Dönerbude betrunken hat. Er war nicht einmal der Besitzer von Land Rover SUV und es wurde ihm von einem seiner Bekannten überlassen. 

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