40-jähriger Deutscher wurde lebend in den Bergen gefunden, nachdem er vermisst wurde. Rucksack half den Rettern

Ein 40-jähriger Münchner wurde von seiner Frau als vermisst gemeldet, nachdem er nicht aus der Schweiz zurück nach Hause gekommen war. Jetzt haben die Rettungskräfte den unglücklichen Wanderer gefunden. 

Wie Tiroler Tageszeitung berichtet, ist es ein Wunder, dass der 40-jährige Mann aus Bayern, nach drei Tage gefunden wurde. Sein Leben hat der Deutscher nicht nur den Rettungskräften zu verdanken, sondern auch seinen blauen Rucksack. Der Mann platzierte sein Rucksack im Bereich einer Steilrinne, als ein Hinweis für die Retter. Tatsächlich bemerkten die Retter den Rucksack. 

 Kletterin auf einer Felswand | Quelle: Getty Images

Kletterin auf einer Felswand | Quelle: Getty Images

Nach der Angaben des Bildes,  wurde der Wanderer im Tiroler Karwendelgebirge völlig erschöpft, dehydriert, unterkühlt, aber unverletzt gefunden. Er wurde im Karwendel zwischen Huderbankspitze und Kaiserkopf geborgen. Er wurde von Sonntag als vermisst gemeldet, daher schwanden mit jeder Stunde die Hoffnungen, diesen Mann lebend zu finden. 

Rucksack und Karte in der Nähe Ansicht vom Gepäck, grüner Hintergrund | Quelle: Getty Images

Rucksack und Karte in der Nähe Ansicht vom Gepäck, grüner Hintergrund | Quelle: Getty Images

Bild schreibt, das der 40-jähriger Deutsche von seiner Frau. am Samstag gegen 23.00h als vermisst gemeldet wurde, als er sich nicht wie vereinbart, nach seiner zweitägigen Bergtour nicht meldete. Nach der Angaben der Tiroler Tageszeitung wurde der Mann von zwei Bergrettern um 13.30h in einem Latschenfeld im Bereich des Ödkarlbaches gesichtet. Er wurde mit einem Polizeihubschrauber ins Tal geflogen und in ein Krankenhaus gebracht. 

Für die Tiroler Tageszeitung, gab der Alpinpolizist - Markus Trenner eine Aussage, wo er erklärte:

“Wir nennen es das Wunder von Schwaz. Wir hatten schon mit dem Schlimmsten gerechnet.“ 

Tiroler Tageszeitung zufolge, haben sich die Wetterbedingungen seit Sonntag ständig gewechselt. Das führte dazu, dass der Rettungshubschrauber nur bedingt eingesetzt werden könnte. Als die Bergretter den Rucksack hängen sahen, wussten sie gleich, dass er nicht nur so da platziert wurde. Aus dem Hubschrauber wurden zwei Männer abgesetzt, um die Bergseite zu durchsuchen. Schließlich fanden sie den Deutschen. 

Hubschrauber in den Bergen | Quelle: Getty Images

Hubschrauber in den Bergen | Quelle: Getty Images

Tiroler Tageszeitung schreibt, dass auch am Sonntag in demselben Berg Bereich ein 48-jähriger Mann gefunden wurde. Laut der Angaben seiner Frau, sollte der Mann, mit einem Zug von München nach Scharnitz fahren. Dort wollte er eine Bergtour durch Karwendelgebirge starten. Am Samstag war der Plan, dass der 48-Jährige mit dem Zug wieder zurück nach München kehrt. Doch, der Mann benötigte mehr Zeit, um den Berg abzusteigen, sodass er sich entschied in einer Jagdhütte zu übernachten. Am Sonntagvormittag startete die Suchaktion, nach der Vermisstenmeldung seiner Frau. Der Mann traf gegen 10.50h an. Er war unverletzt. Die Bergrettung begleitete ihn zum Schwaz, wo er ein Zug nach München nahm.

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