Das ist der letzte Gewinner in "Wer wird Millionär?"

Es ist nicht leicht, bei "Wer wird Millionär?" bis ganz nach oben zu kommen. Doch hin und wieder schafft es ein glücklicher Teilnehmer. Einer von ihnen war ein junger Mann namens Leon Windscheid. In diesem Artikel erfährst du seine ganze Geschichte.

Leon Windscheid, "Mensch Gottschalk - Das bewegt Deutschland", Berlin, 2016 | Quelle: Getty Images

Leon Windscheid, "Mensch Gottschalk - Das bewegt Deutschland", Berlin, 2016 | Quelle: Getty Images

Im Dezember 2015 schaffte er es, bei Günther Jauch die Million einzustecken. Doch wie geht es dem glücklichen Gewinner heute? Das erfährst du hier.

Die Gewinner sind selten

In den letzten 20 Jahren der Show schafften es lediglich 11 Kandidaten, die Million zu knacken. Der letzte Kandidat, dem dies gelang, war Leon Windscheid. Er schaffte es im Dezember 2015, die richtige Antwort auf die Eine-Million-Euro-Frage zu geben und schaffte damit das, wovon unzählige Menschen nur träumen. 

So geht es ihm heute

Heute geht es dem 30-Jährigen äußerst gut. Er arbeitet mittlerweile als Autor, Psychologe, Wissenschaftler und Jungunternehmer und hält zudem als Redner Vorträge. Eine der Bücher, das er verfasste, trägt den passenden Titel: "Das Geheimnis der Psyche - Wie man bei Günther Jauch eine Million gewinnt und andere Wege, die Nerven zu behalten". Er nutzte seinen Millionen-Gewinn, um in das Event-Schiff MS Günther zu investieren. TV-Show-Moderator Günther Jauch fungierte sogar als Pate. 

So gelang ihm der Sieg

In einem Interview gab er Einblicke darin, wie ihm das schier Unmögliche gelang. Er hatte sich damals drei Monate lang intensiv auf die Sendung vorbereitet. Die Vorbereitung nahm er sehr ernst und lernte sieben Tage die Woche und bis zu zehn Stunden täglich. Auch heute, so Leon, habe er noch die Bücherkisten zu Hause, die er für seine Vorbereitungen nutzte. Allerdings weiß der Jungunternehmer, dass es nicht nur Wissen ist, was man braucht, um bei "Wer wird Millionär?" zu gewinnen. Auch eine gehörige Portion Glück zählt dazu. 

"Ich würde sagen: 20 Prozent Wissen, 60 Prozent Glück und der Rest die Chemie mit Günther Jauch - da kam bei mir einfach alles zusammen.", verriet er.

Er verfolgt die Sendung nicht mehr

Obwohl die Sendung sein Leben vollkommen verändert hat, gesteht er, die Sendung heute gar nicht mehr zu verfolgen. 

"Ich war früher ein großer Fan und bin es natürlich noch. Aber ich kann es nicht mehr gucken. Ich glaube, es ist ein bisschen so, wie wenn der Täter zu seinem Tatort zurückkehren würde. Deshalb kann ich die Schwierigkeit der Fragen nicht beurteilen.", sagte Leon Windscheid.

Damals bekam er nicht nur die Million, sondern auch den Anzug und die Krawatte von Moderator Günther Jauch. Den Anzug hat er heute noch bei sich zu Hause hängen. Die Krawatte jedoch hat er für einen karitativen Zweck versteigern wollen, ersteigerte sie jedoch für 1.000 Euro zurück, nachdem nicht genug geboten worden war. 

Leon Windscheid, Thomas Gottschalk, "Mensch Gottschalk - Das bewegt Deutschland", Berlin, 2016 | Quelle: Getty Images

Leon Windscheid, Thomas Gottschalk, "Mensch Gottschalk - Das bewegt Deutschland", Berlin, 2016 | Quelle: Getty Images

Reue?

Sein ganzes Geld hat er damals ausgegeben und in dieses Event-Schiff investiert. Das sieht er jedoch nicht als Fehler an, denn er sagte, das Geld habe ihm die Angst genommen, sich selbstständig zu machen. Außerdem läuft es mit der MS Günther extrem gut. Bis 2023 sollen sie ausgebucht sein, heißt es. Und da so gut wie alle Veranstaltungen stets ausgebucht sind, macht sich seine Investition wohl bezahlt. 

Leon Windscheid, 2013 | Quelle: Wikimedia Commons

Leon Windscheid, 2013 | Quelle: Wikimedia Commons

Das macht er heute

Heutzutage ist er nicht mehr selbst im aktiven Geschäft tätig, wenn es um das Schiff geht. Das hat er vielmehr in die Hände seines 40-köpfigen Teams gelegt. Er konzentriert sich auf sein Bühnenprogramm und auf sein neues Buch. Außerdem hält er oft Vorträge in Unternehmen. Langeweile kommt da so schnell nicht auf. 

Leon Windscheid, Buchhandlung Volk, Recke, 2017 | Quelle: Wikimedia Commons

Leon Windscheid, Buchhandlung Volk, Recke, 2017 | Quelle: Wikimedia Commons

Zurück ins Fernsehen

Der junge Unternehmer hat nicht das Bedürfnis, ins Fernsehen zurückzukehren, auch wenn ihm die ein oder andere Sendung, wie beispielsweise das Dschungelcamp, angeboten wurde. Vielmehr hat er seine Berufung darin gefunden, über Psychologie und Missverständnisse zu dem Thema aufzuklären und genießt im Rahmen dessen auch die Plattform von Talkshow-Auftritten.

Auf dem Teppich geblieben

Anstatt nach dem riesigen Gewinn abzuheben, hat er es geschafft, auf dem Teppich zu bleiben. Er erfüllte sich seinen Traum von einem eigenen Party-Schiff und entwickelte ein komplettes Geschäftsmodell dazu. Er kaufte sich keinen teuren, schnellen Wagen, sondern blieb seinem alten Auto treu, welches er vor Jahren für 900 Euro mal auf eBay kaufte. Zudem unterstützt er diverse gemeinnützige Projekte und finanziert duale Studiengänge.

Leon Windscheid, Günther Jauch, vor der MS Günther, 2016 | Quelle: Wikimedia Commons

Leon Windscheid, Günther Jauch, vor der MS Günther, 2016 | Quelle: Wikimedia Commons

Es hat den Anschein als hätte der Gewinn bei "Wer wird Millionär?" wirklich sein Leben verändert und das nutzt Leon Windscheid nun, um seine Träume zu verfolgen. Wir wünschen ihm auch weiterhin für die Zukunft alles Gute!

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