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4-jähriges Kind fand geladene Pistole unter Kissen und schoss Mutter ins Gesicht

Maren Zimmermann
10. Feb. 2019
13:24
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US-Behörden berichteten, dass eine schwangere Frau aus Washington von ihrem 4-jährigen Sohn letzten Samstag (02.02.2019) ins Gesicht geschossen wurde.

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Der Junge hatte eine geladene Waffe unter dem Kopfkissen seiner Eltern gefunden.

Die 27-jährige Mutter ist im 8. Monat schwanger und wurde ins Harborview Medical Center gebracht. Ihre Verletzungen sind schwer, sagte die King County Police.

Laut Angaben des Beamten Sergeant Ryan Abbott waren die Eltern zum Zeitpunkt der Tat am Fernsehen in einem anderen Zimmer, während der kleine Junge eine Waffe im Schlafzimmer fand und seiner Mutter daraufhin ins Gesicht schoss.

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„Er schoss unabsichtlich auf seine Mutter.”, sagte Abbott.

Die Polizei sagt, der Vater habe die Waffe unter dem Bett versteckt, da in letzter Zeit die Verbrechen in ihrer Nachbarschaft zugenommen hätten.

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Nach dem Schuss wurde die Frau mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Zwar musste sie am nächsten Tag in eine andere Einrichtung verlegt werden, doch derzeit geht es ihr den Umständen entsprechend gut.

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Der Fall wird derzeit noch untersucht, es sieht jedoch so aus, als würde auf den Vater eine heftige Geldstrafe oder eine andere Verurteilung zukommen.

Denn nach einem neuen Gesetz wird nun härter gegen Menschen vorgegangen, die eine Waffe besitzen, diese jedoch nicht sicher verwahren.

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Behörden legen Eltern daher nahe, stets dafür zu Sorgen, dass Waffen für Kinder unzugänglich verwahrt werden. Besonders kleine Kinder könnten denken, dass es sich um ein Spielzeug handle und sich selbst oder andere Familienmitglieder unabsichtlich verletzen.

So geschah es beispielsweise einem 2-jährigen Jungen, der sich selbst versehentlich schwer in den Arm schoss und seinen siebenjährigen Bruder mit einem Schuss am Kopf verletzte.

Auch er hatte die geladene Waffe durch Zufall gefunden.

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Es wird vermutet, dass der Junge auf der Suche nach etwas zu Knabbern über die Waffe gestolpert war. Es handelte sich um eine 9mm Handfeuerwaffe, die sich in der Handtasche der Mutter im Elternschlafzimmer befand.

Er hatte die Waffe mit in sein Zimmer genommen und damit gegonnen, zu spielen.

Der tragische Vorfall ereignete sich in Fresno und hat weltweit für Aufregung gesorgt. Der Fall hat wieder einmal die Frage aufgeworfen, wie es Kindern immer wieder möglich scheint, offenbar mühelos an geladene Waffen zu kommen.

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