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27. November 2018

Drei Ärzte wurden verhaftet: Sie diagnostizierten eine Frau als autistisch, um ihr eine letale Injektion zu machen

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Die belgischen Sterbehilfe-Gesetze werden von einigen heftig kritisiert. Es wird drei Ärzten vorgeworfen, einer Frau eine falsche Diagnose gestellt zu haben, damit sie Sterbehilfe bekommen durfte

38-jährige Tine Nys aus Sint-Niklaas, Flandern, verstarb im April 2010, zwei Monate davor war sie mit Autismus diagnostiziert worden.

Ihre Schwestern, Lotte und Sophie sagten, dass die Verstorbene traurig war, weil sie von ihrem Freund verlassen worden war. Deshalb suchte sie nach einem Arzt, der ihr eine falsche Diagnose stellen würde, berichtet Daily Mail.

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Es wurde berichtet, dass ein Prozess gegen drei Ärzte stattfinden wird. Wie die Familie behauptet, handelten die Ärzte weder professionell noch ethisch.

Den Ärzten wird es vorgeworfen, gegen das Sterbehilfe-Gesetz verstoßen zu haben. Das ist der erste Gerichtsprozess in dem Land in dem die umstrittene Sterbehilfe involviert ist. Die Sterbehilfe wurde in Belgien im Jahre 2002 legalisiert.

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Tine wurde nicht behandelt, obwohl sie bereits 15 Jahre vor ihrer Entscheidung Probleme mit psychischer Gesundheit gehabt hatte.

Die Kritiker der Sterbehilfe in Belgien und in anderen europäischen Ländern wurden auf den Fall natürlich sofort aufmerksam. Nun benutzen sie diesen Vorfall als ein Beispiel, um den anderen zu zeigen, wie gefährlich die Sterbehilfe sein kann.

Die britische Gruppe „Living and Dying Well“ (deutsch: „Gut leben und sterben“), die gegen Sterbehilfe ist, hält diesen Vorfall für ein sehr negatives Ereignis.

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In Belgien ist auch die Sterbehilfe für Kinder legal. Diese Möglichkeit benutzten zwei Kinder, die neun und elf Jahre alt waren.

Zwei Jugendliche, 9 und 11 Jahre alt, sind die ersten Kinder in die Welt, die Sterbehilfe benutzten.

Die Kinder waren wie berichtet tödlich krank und litten an solchen Schmerzen, dass sie Ärzte baten, ihre Leiden zu stoppen.

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Sie bekamen eine tödliche Injektion in Belgien, wo Sterbehilfe legal ist, egal wie alt der Patient ist.

Die Persönlichkeiten der Kinder bleiben unbekannt.

Der Tod der beiden wurde bekannt, nachdem von CFCEE, von der Kommission, die in Belgien Sterbehilfe regelt, ein neuer Bericht veröffentlicht wurde.

Die Behörden bestätigten, dass der Neunjährige einen Hirntumor hatte. Der 11-Jährige litt an Mukoviszidose. Alle weiteren Details erfährst Du hier.

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