18 Monate altes Baby, entführt 1995, traf 21 Jahre später seine Mutter

Steve Hernandez sah schließlich seine Mutter Maria im Jahre 2016, 20 Jahre nachdem er entführt worden war.

Steve wurde von seinem eigenen Vater entführt, als er erst 18 Monate alt war, berichtete die Staatsanwaltschaft der Region San Bernardino in einem Statement am 9. Juni 2016.

Maria konnte ihre Tränen nicht zurückhalten, als sie ihren Sohn in der Polizeistation sah.

Steve wurde von seinem Vater, Valentin Hernandez von der Familienranch in Mexiko im Jahre 1995 entführt. Maria suchte jahrelang nach ihrem Kind, aber vergebens. Vater und Sohn waren spurlos verschwunden.

"Das Paar hatte Probleme in ihrer Beziehung um die Zeit, als Steve entführt wurde.“, so die Ermittlung in einem Statement.

„Die Mutter ging eines Tages arbeiten, sie kehrte zurück und sah, dass Vater und Sohn weg waren.“, erklärt die Polizei.

Valentin Hernandez nahm mit sich alle Bilder von Steve und auch alle Dokumente, die auf irgendeine Weise mit Steve verbunden waren. Hernandez nahm sogar die Ultraschallbilder von Steve mit.

Maria schaffte nur, ein Bild von Steve zu finden, das sie von ihrer Tante bekommen hatte.

„Das war das einzige Foto von Steve, das sie 21 Jahre lang hatte.“, so die Ermittlung.

Die Ermittlung beschäftigte sich mit dem Fall und untersuchte verschiedene Orte in den USA. Die Ermittlung bekam sogar Informationen darüber, dass Valentin Hernandez seit langem verstorben war.

Erst im Februar 2016 wurde die Ermittlung verständigt, dass Steve Hernandez, eigentlich US-Amerikanischer Staatsbürger in Puebla Mexico wohnte.

Die Polizei war zuerst nicht sicher, ob sie den richtigen Jungen gefunden hatten.

Die Polizei teilte Steve mit, dass sie einen Fall untersuchen, der mit seinem Vater verbunden war.

DNA-Tests bestätigten später, dass Steve wirklich der Sohn von Maria war. Man kann sich nur vorstellen, wie sie sich freute, als sie erfuhr, dass ihr Sohn lebt.

„Unsere Arbeit hat sich ausgezahlt und wir haben endlich Steve gefunden. Ihn in das Land und zu seiner Mutter zurückbringen zu können, ist eine unbeschreibliche Ehre.“, so die Ermittlung.