Mehrere Tote in Genua nach dem Einsturz der Autobahnbrücke

Eine Autobahnbrücke stürzte in mehr als 40 Metern Höhe ein. Mittlerweile spricht man von 22-30 Toten.

In der italienischen Stadt Genua stürzte eine vierspurige Autobahnbrücke ein.

Laut BBC stürzte die Brücke in mehr als 40 Metern Höhe auf einem Stück von um die 100 Meter ein.

Zu dem Einsturz führte angeblich gewaltiges Unwetter, so die Polizei.

Wie die Betriebsgesellschaft der Brücke, Autostrade per Italia, mitteilte, sei an der Sohle des eingestürzten Viadukts gerade gearbeitet worden.

Auf der Brücke stand ein Baukran.

Der Zustand der Brücke und ihre Renovierung seien immer wieder kontrolliert.

Verschiedene Zeitungen weisen darauf hin, dass mehrere Autos in die Tiefe stürzten. Die Feuerwehr soll zahlreiche Personen aus Trümmern gerettet haben.

Laut den Nachrichtenagenturen, seien dutzende Menschen gestorben.

Das Verkehrsministerium teilte mit, dass während des Unfalls mindestens 22 Menschen verstarben. Es kann auch so sein, dass diese Zahl noch steigt.

Wie Innenminister Italiens, Matteo Salvini, am Dienstag mitteilte, sollen rund 30 Menschen gestorben sein.

Der Einsturz soll mehrere Fahrzeuge mitgerissen haben. Unter den Trümmern befinden sich zahlreiche Autos, teilen die Medien und berufen sich auf die Polizei.

Den Rettungskräften gelang es, mindestens zwei Überlebende aus den Trümmern zu ziehen.

Mehrere LKW landeten im Fluss Polvecera, über den die Brücke führt. In der Nähe der Brücke wurden mehrere Häuser evakuiert.

Auf dem Video, das die italienische Polizei in das Internet stellte, kann man zwei Teile der Brücke sehen, zwischen denen sich eine riesige Lücke befindet.

Der Verkehrsminister Italiens, Danilo Toninelli erklärte, dass der Staat im engen Kontakt mit den Autobahnbetreibern steht und dass er selbst den Unfallort besuchen wird.

Toninelli bezeichnet diesen Einsturz als „entsetzliche Tragödie“.

Mehrere Politiker äußerten ihre Sorgen, darunter auch Bundeskanzlerin Angela Merkel.

„Nach dem schrecklichen Brückeneinsturz sende ich den Menschen in Genua und in Italien meine Anteilnahme“, so Angela Merkel in ihrer Rede am Dienstag. „Zusammen mit vielen Deutschen bin ich in Gedanken bei den Opfern und ihren Angehörigen.“, setzte sie fort.
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