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Krankenschwester steht unter Verdacht 8 Babys getötet zu haben

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Von Julia Khytrova
04. Juli 2018
17:45

Am vergangenen Dienstag wurde eine Mitarbeiterin wegen Verdacht acht Kleinkinder getötet zu haben von der britischen Polizei verhaftet. Zudem versuchte die Frau sechs andere Kinder in einem Kinderkrankenhaus in England zu töten.

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Vor mehr als einem Jahr wurden die Beamten auf die Zahl der Todesfälle aufmerksam und starteten eine Ermittlung. Die Zahl der Todesfälle von Kleinkindern war in Countess of Chester Hospital in Chester viel höher, als es in einer solchen Einrichtung, wo Kleinkinder behandelt werden, erwartet wird. Darüber berichtete „BBC“ und weitere Nachrichtenportale wie „Time“ und „Independent“.

Das Krankenhaus bat die Polizei „vielen unerklärlichen Todesfällen“ auf den Grund zu gehen und eine Untersuchung begann.

Die Ermittlung fokussierte sich zunächst nur auf 8 Todesfällen von Kleinkindern. Polizei erklärte, dass nun 17 Todesfällen und 15 „nicht tödlich verlaufenden“ Fälle im Vordergrund stehen. Alles soll zwischen März 2015 und Juli 2016 passiert sein.

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Cheshire Constabulary erklärte, dass sie eine weibliche „Mitarbeiterin der Klinik“ am Dienstagmorgen wegen bestehenden Verdacht auf Mord und Mordversuch verhaftet haben. Der Name der Frau, sowie Details ihrer Arbeit bleiben noch unbekannt.

Ermittler Paul Hughes behauptete, dass die Festnahme der Verdächtigen ein „großer Schritt“ nach vorne in einem „sehr komplexen und sehr heiklen Fall“ war.

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Nach dem Skandal bezüglich der vielen Todesfällen beschloss die Leitung des Krankenhauses aufzuhören Babys vor der 32. Schwangerschaftswoche zur Welt kommen lassen und lieferte alle schwangere Patientinnen in andere Kliniken.

Bevor die Polizei eingeschaltet wurde, fand eine Überprüfung von Royal College of Pediatrics and Child Health statt. Dennoch konnte keine genaue Ursache für die viele Todesfälle gefunden werden.

So sagte der Leiter des Krankenhauses Ian Harvey in einem Interview: „Die Polizei um Hilfe zu bitten war keine einfache Entscheidung, aber wir mussten alles tun, um verstehen zu können, was hier vor sich geht und den betroffenen Familien eine vernünftige Antwort geben zu können.“

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