Eine weiße Frau drohte, die Polizei anzurufen, weil ein schwarzes Mädchen in der Straße Wasser verkaufte

Alison Ettel wollte, die Polizei anrufen, als sie sah, dass ein schwarzes Mädchen in der Straße Wasser verkaufte. Wie sie selbst behauptet, hat sie nur so getan, als ob sie die Polizei angerufen hätte.

Auf dem Video, das am Samstag gemacht wurde, kann man eine weiße Frau aus San Francisco sehen, die die Polizei anruft, weil ein achtjähriges schwarzes Mädchen Wasser verkauft. Was wäre dann das Verbrechen der Achtjährigen? Das Wasser wurde illegal verkauft.

Wie Alison Ettel in einem Gespräch mit Huffington Post meinte, handelte es sich „überhaupt nicht um die Hautfarbe“. Sie meint auch, dass sie nur so getan hätte, als ob sie die Polizei anrief.

Diese Frau will nicht, dass ein kleines Mädchen Wasser verkauft. Deshalb muss sie die Polizei anrufen“, kann man im Video die Mutter des Mädchens hören.

Ettel verschwindet aber sofort, als sie sieht, dass sie aufgenommen wird. Später teilte sie mit, dass sie „einen ruhigen Ort zum Telefonieren“ finden wollte.

„Versteck dich nicht, die ganze Welt wird dich sehen“, sagt die Frau, die das Video macht.

Ettel sagte, dass sie sich nach dem „Vorfall“ schrecklich fühlt. Sie rief die Polizei an, weil die Mutter des Mädchens schrie. Sie bat den Sicherheitsdienst des naheliegenden Gebäudes um Hilfe, aber man wollte nichts machen.

„Sie haben geschrien, was sie verkauft haben. Ohne aufzuhören, jede zwei Sekunden. Kommt und kauft mein Wasser. Das hat nicht aufgehört, das war unangenehm, dieses Geschrei.“

Ettel saß in der Zeit in ihrem Büro mit offenen Fenstern. Auf die Frage, warum sie einfach die Fenster nicht zumachen konnte, antwortete sie, dass es zu heiß war. Außerdem behauptet sie, dass das nicht helfen würde.

„Ich habe keine Probleme damit, dass die jungen Damen etwas verkaufen. Ich will das Mädchen unterstützen, das ist alles ihre Mutter und laut sein.“

Alison Ettel bekam von den UserInnen einen Spitznamen: "Permit Patty". Mittlerweile wird sie heftig in Twitter und in anderen sozialen Netzwerken kritisiert.

„Ich war dumm. Ich bereue, dass ich das so behandelt habe. Ich war gestresst, ich hätte nichts mit ihr machen sollen. Das war ein Fehler.“, entschuldigt sich die Frau jetzt bei der Mutter der Achtjährigen.