28. Juni 2018

Ein sechsjähriger Junge schießt aus einer geladenen Pistole in IKEA

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Nachdem der Junge eine Pistole auf einer Couch in IKEA gefunden hatte, schoss er daraus. Die Polizei ermittelt den Fall.

Schießerei in IKEA: Ein Sechsjähriger findet eine geladene Pistole auf einem Sofa liegen und schießt daraus. Die Polizei meint, dass sich früher ein Mann auf das Sofa setzte, berichtet Washington Post. Dabei sei die Waffe, die er bei sich trug, in eine Sofaritze gerutscht – ohne, dass der Kunde das bemerkte.

Ein Kunde hinterließ zufällig die Pistole auf der Couch und als er aufstand, verstand er nicht, dass er die Pistole verloren hatte.“, sagt der Pressesprecher der Polizei Tom Weger in einem Interview mit CNN.

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Das Kind fand die Pistole auf der Couch und schoss daraus“, setzt Weger fort.

Glücklicherweise ist weder das Kind noch jemand anderer verletzt, sagt Weger. Die Polizei leitete die Information an die Staatsanwaltschaft weiter, die sich entscheiden wird, welche Maßnahmen sinnvoll sind.

Quelle: Shutterstock

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Die Filiale blieb nach dem Vorfall offen.

Der Pressesprecher von IKEA sagte in einem Statement, dass die Sicherheit der Kunden äußerst wichtig für die Firma ist.

Wir nehmen diesen Vorfall sehr ernst, wir haben uns bei der Familie des Kindes entschuldigt“, lautet das Statement.

In dem Statement steht, dass IKEA alles Mögliche für die Sicherheit der Kunden macht. Die Pistolen sind absolut verboten. Die Firma arbeitet mittlerweile zusammen mit der Polizei.

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Laut der Gesetze des Bundesstaates Indiana, wo das Ganze passierte, braucht man eine Erlaubnis, um Waffen zu besitzen. Es ist noch unbekannt, ob der Mann, der die Pistole verloren hatte, eine Genehmigung hatte, schließlich muss man verantwortlich sein, um eine Pistole besitzen zu dürfen, meint die Polizei.

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Eine Studie, die in den USA in der Zeit von 2012 bis 2014 durchgeführt wurde, zeigte, dass 5790 Kinder wegen ihrer Verletzungen von Pistolen jährlich behandelt werden müssen. 21 Prozent dieser Verletzungen passieren zufällig. Außerdem stellte es sich heraus, dass 1297 Kinder in der Zeit von 2012 bis 2014 wegen der Waffen gestorben sind. Die Ärzte erinnern den Ärzten daran, dass die Waffen für die Kinder unerreichbar sein sollen. Die Kinder sollen lieber gar nicht wissen, wo die Waffen im Hause sind.

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