Eine Frau, der Tierquälerei vorgeworfen wurde, hat eine strenge Lektion vom Richter erhalten

Ein Richter aus dem US-Bundesstaat Ohio namens Michael Cicconetti hat einer Tierquälerin, die ihren Hund eine Woche lang in einem Haus voller Müll einsperrte, eine sehr kreative Strafe erteilt.

Manche Tiere haben leider das Unglück, in schrecklichen Umständen zu leben, wo sie nur Leid erfahren. Wenn sie es aber schaffen, dieses Leiden zu Glück zu verwandeln, dann ist das ein Wunder.

Es ist bekannt, dass es auf der ganzen Welt Tiere gibt, die jeden Tag von grausamen Menschen misshandelt und gefoltert werden. Aber glücklicherweise gibt es manchmal für Tierquäler die verdiente Strafe.

Tierquälerei ist ein schlimmes Verbrechen, aber leider kommt es manchmal nicht zur angemessenen Bestrafung. Der Richter Michael Cicconetti, der im US-Bundesstaat Ohio tätig ist, sorgt dafür, dass Tierquäler nicht vom Recht verschont bleiben.

Er ist bekannt dafür geworden, besonders kreative Strafen zu verteilen. Von ihm wurde Alyssa Morrow für Tierquälerei bestraft, worüber ABC News am 31. August 2015 berichtete.

Es wurde bekannt, dass die Frau ihren Pitbull namens Moose eine ganze Woche lang im Haus einsperrte. Als das Tier in dem Haus, das voller Abfall war, war es verängstigt und sehr abgemagert.

Der Tierarzt, der sie danach untersuchte, stellte fest, dass die Besitzerin den Hund schon längere Zeit sehr schlecht behandelt hatte. Nach dieser furchtbaren Entdeckung wurde Morrow also wegen Tierquälerei vor Gericht gezogen.

Es war eine öffentliche Verhandlung, weshalb Teile des Prozesses auf Video aufgenommen worden sind. Sie haben so ihren Weg ins Internet gefunden und sind bekannt geworden.

Weil die Frau ihr Tier so schrecklich misshandelt hatte, gab der Richter ihr eine Wahl. Sie sollte entweder ins Gefängnis gehen oder selbst acht Stunden auf einer Müllhalde verbringen.

„Vielleicht sollten sie einmal einen Eindruck davon bekommen, wie sich das anfühlt. Aber ich werde ihnen die Wahl lassen. Eine Gefängnisstrafe oder sie leben wie Moose. Ich möchte, dass sie zur Müllhalde gehen und ich möchte, dass sie die stinkendste, ekligste Stelle dort finden und ich möchte, dass sie dort acht Stunden lang sitzen und darüber nachdenken, was sie dem Hund angetan haben, während sie den Gestank einatmen. Wenn sie sich übergeben, dann übergeben sie sich.“

Die Tierquälerin wählte die Strafe auf der Müllhalde. Sie bereute es schon bald. Ihr Hund wurde zum Glück von einer liebevollen Familie adoptiert.

In einem weiteren Fall hatte eine Person 12 Katzen in einem Wald ausgesetzt und erhielt dafür eine ebenso kreative Strafe. Wie News 5 Cleveland berichtete, musste diese Person eine Nacht allein im Wald verbringen.

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