Die Geschichte eines Jungen, der 13 Jahre vermisst wurde

Einem Vater wird die Entführung seines eigenen Sohnes vorgeworfen. Er soll gefälschte Papiere benutzt haben, um den Jungen von den Polizisten zu verstecken.

Julian Hernandez, das Kind, das in Alabama im Alter von 5 Jahren verschwand, wurde 13 Jahre später im November 2015 gefunden.

Wie ABC News berichtete, wuchs der Junge mit gefälschten Papieren in Ohio. Dort wohnte er bei seiner Stiefmutter, Stiefschwester und seinem Vater, Bobby Hernandez, der ihn angeblich entführte.

Auf Julian, der mittlerweile 18 Jahre alt ist, wurden die Behörden aufmerksam, als er sich eine Universität aussuchte.

Der Junge wurde im August 2002 von seiner Mutter vermisst gemeldet. Die Polizei glaubte, dass der Junge von seinem Vater entführt wurde.

Die Behörden suchten nach Julian überall, von Florida bis Kanada, aber nirgendwo konnte man ihn finden. Am 5. November gelang es schließlich, die beiden zu finden.

Julian konnte nicht beweisen, dass seine eigene Versicherungsnummer und die Versicherungsnummer seines Vaters gültig waren, weil sie unter falschen Namen lebten. Ohne Versicherungsnummer war es unmöglich, einen Studienplatz zu finden.

Die Versicherungsnummer half der Polizei auf die Spur des Vaters zu kommen.

Als Julian in der Schule festzustellen versuchte, warum seine Nummer nicht funktionierte, erfuhr er, dass er eigentlich in der Datenbank der verschollenen und entführten Kinder war. Die Polizei wurde sofort verständigt. Es stellte sich heraus, dass der Vater den Namen einer toten Person benutzt hatte.  
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