Eine Familie adoptierte ein Mädchen aus Uganda. Als sie ihre Geschichte entdeckten, schickten sie sie sofort zurück

15. Mai 2018
12:05
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Viele Menschen hoffen, in dieser Welt einen Unterschied machen zu können.

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Sie wollen Güte, Frieden oder Heilung in eine Welt bringen, die oft überflutet mit Verlust, Schwierigkeiten und Hindernissen erscheint, was das Leben für so viele so schwer macht. Wenn man an die Entscheidung für eine Adoption denkt, dann erscheint es sofort als eine gute Tat, wie CNN berichtete.

Am 14. Oktober 2017 schrieb Jessica Davis über CNN von ihrer eigenen Erfahrung mit der Adoption. Sie wollte damit zumindest für ein Kind einen Unterschied machen.

Ihr Ehemann Adam und sie wollten ihr Haus für ein Kind in Schwierigkeiten öffnen. Sie realisierte aber noch nicht, dass Adoption noch viel mehr war, als sie diese Reise begann.

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Sie hatte nicht erwartet, dass immer alles freudig ist, aber sie hat auch nicht die tiefen Schmerzen und den großen Verlust bedacht, wozu Adoption führen kann, nicht nur für die Adoptiveltern, sondern viel mehr für das adoptierte Kind.

Adam und sie informierten sich gut über jeden Schritt des Prozesses und machten sich Hoffnungen, dass sie eine ordentliche und ethische Adoption erreichen würden. Sie hatten schon vier biologische Kinder.

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Sie wollten durch die Adoption den Überfluss, den sie hatten, mit einem Kind teilen, dem diese grundsätzlichen Dinge fehlten. Der Prozess war nicht einfach.

Auch die Entscheidung, dass sie international adoptieren würden, machte es schwer. Sie wussten, dass es auch amerikanische Kinder gab, die brauchten, was sie bieten konnten.

Sie entschieden aber, dass die größte Not in den ärmsten Ländern besteht. Im Oktober 2013 fingen sie die lange Unternehmung an, aus Uganda zu adoptieren, wo es 3 Millionen Waisenkinder gegeben habe.

Sie schlugen sich mit den Papieren herum und gaben fast 10.000 Dollar aus. 2015 hießen sie ein wunderbares, mutiges, starkes, 6-jähriges Mädchen namens Namata in ihrem Haus willkommen.

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Dann passte jedoch das, was das Mädchen sagte, nicht zu dem, was in den Unterlagen der Organisation, durch die sie adoptiert hatten, die „European Adoption Consultants, Inc.“.

Eine staatliche Behörde der USA hatte kurz darauf der Agentur drei Jahre lang verboten, Kinder an Haushalte zu vermitteln. Das Kind war überhaupt kein Waisenkind.

Sie hatte in der Tat eine liebevolle Familie gehabt, von der sie illegal geraubt worden war.

Die Familie sorgte dafür, dass sie wieder zu ihrer Familie zurückkehren konnte.

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