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Franziska Knabenreich | Quelle: Getty Images
Franziska Knabenreich | Quelle: Getty Images

„Mein Lieblingsmensch, mein Fels": VOX-Moderatorin Franziska Knabenreich verliert ihren Verlobten

Edita Mesic
26. Okt. 2026
13:49

Sie wurde als Tierexpertin und Moderatorin bekannt, half unzähligen Hunden und Familien. Doch jetzt steht Franziska Knabenreich selbst vor dem größten Schmerz ihres Lebens: Ihr Verlobter ist völlig unerwartet mit nur 41 Jahren gestorben. Mit bewegenden Worten nimmt sie Abschied – und am Ende offenbart sich ein Detail, das diese Tragödie noch bitterer macht.

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Sonst ist Franziska Knabenreich diejenige, die anderen hilft – mit Rat, mit Fachwissen, mit ihrer herzlichen Art. Als Tierexpertin und Moderatorin hat sie unzähligen Hunden und ihren Familien zur Seite gestanden. Doch nun steht die 46-Jährige selbst an einem Punkt, an dem nichts mehr so ist, wie es war. Mit sichtlich schweren Worten hat sie sich an die Öffentlichkeit gewandt, um etwas mit ihren Followern zu teilen, das ihr Leben von Grund auf verändert hat – ein Schicksalsschlag, der sie völlig unerwartet getroffen hat.

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Ein Abschied, der unter die Haut geht

Es sind Nachrichten, die einem den Atem stocken lassen. Franziska Knabenreich (46), vielen bekannt als Moderatorin der VOX-Tiersendung „hundkatzemaus", muss den schwersten Abschied ihres Lebens verkraften: Ihr Verlobter Roy John Scannell ist tot. Der Ire starb völlig unerwartet im Alter von nur 41 Jahren. Eigentlich wollten die beiden ihr gemeinsames Leben miteinander verbringen – nun bleibt der Moderatorin nur die Erinnerung.

„Roy, du warst mein Lieblingsmensch, mein Fels, mein bester Freund", schrieb Franziska Knabenreich in ihrem Nachruf. Worte, die in ihrer Schlichtheit das ganze Ausmaß ihrer Verbundenheit erahnen lassen. Für sie war Roy offenbar weit mehr als ein Partner – er war Halt, Vertrauter und Seelenverwandter zugleich.

In ihrem Beitrag gab die Moderatorin auch ein Versprechen ab, das über den Tod hinausreicht:

„Du wirst für immer einen festen Platz in meinem Herzen haben. Ich werde deine Liebe, dein Lachen und all die besonderen Momente, die wir miteinander teilen durften, für immer in mir tragen."

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Es sind Sätze, die vielen ihrer Follower Tränen in die Augen getrieben haben dürften – ein Liebesbekenntnis in der dunkelsten Stunde.

Dass Franziska Knabenreich diesen zutiefst privaten Schmerz mit der Öffentlichkeit teilt, ist keine Selbstverständlichkeit. Doch offenbar ist der Verlust so überwältigend, dass sie das Bedürfnis hatte, ihrem Roy auch öffentlich ein Denkmal zu setzen – und zugleich jene Menschen an ihrer Trauer teilhaben zu lassen, die sie über Jahre durch ihre Arbeit begleitet haben.

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Die Frau, die ihr Herz an die Tiere verlor

Wer Franziska Knabenreich kennt, verbindet mit ihr vor allem eines: ihre grenzenlose Liebe zu Tieren. Die 46-Jährige hat ihre Leidenschaft für Hunde zum Beruf gemacht – und das auf vielfältige Weise. 2015 eröffnete sie in Eltville am Rhein ihren ersten Hundesalon mit dem Namen „Feingemacht". Aus der Hundestylistin wurde bald ein bekanntes Fernsehgesicht.

Von 2015 bis 2024 war Knabenreich bei VOX in der beliebten Tiersendung „hundkatzemaus" als Moderatorin und Coach zu sehen. Dort stand sie Haltern mit Rat und Tat zur Seite und vermittelte ihr Fachwissen über den richtigen Umgang mit den Vierbeinern. Von 2017 bis 2024 engagierte sie sich zudem als Coach im Format „3 Engel für Tiere", ebenfalls bei VOX. In dieser Sendung half sie Familien dabei, den passenden Hund zu finden – und schenkte damit unzähligen Tieren ein neues Zuhause.

Doch damit nicht genug: Knabenreich schreibt als Hundeexpertin für Magazine und Blogs, engagiert sich für den Tierschutz und veröffentlichte 2018 ihr eigenes Buch mit dem Titel „Feingemacht – so fühlt sich der Hund wohl in seiner Haut". Seit vergangenem Jahr moderiert sie außerdem den Podcast „Wolfsblut – Tierisch echte Geschichten". Es ist das Lebenswerk einer Frau, die ihre Berufung gefunden hat – und die nun, in ihrer eigenen schwersten Stunde, selbst Trost braucht.

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Gerade „hundkatzemaus" machte sie über Jahre hinweg zu einem vertrauten Gesicht für ein Millionenpublikum. Die Sendung gehört zu den etabliertesten Tierformaten im deutschen Fernsehen, und Knabenreich prägte sie mit ihrer herzlichen, kompetenten Art. Ob Pflegetipps, Erziehungsfragen oder die Vermittlung von Tieren in Not – stets stand bei ihr das Wohl der Vierbeiner im Mittelpunkt. Viele Zuschauerinnen und Zuschauer schätzten sie gerade deshalb: Man spürte, dass hier jemand nicht nur einen Job machte, sondern aus tiefer Überzeugung handelte.

Mit ihren knapp 49.000 Followern auf Instagram teilt die Moderatorin sonst vor allem Einblicke in ihre Arbeit und ihr Leben mit Tieren. Dass sie dort nun einen der schmerzhaftesten Momente ihres Lebens öffentlich macht, zeigt, wie sehr der Verlust sie erschüttert. Wer ihr über die Jahre gefolgt ist, kennt sie als lebensfrohe, zupackende Frau – umso schwerer wiegt es, sie nun in solch tiefer Trauer zu erleben.

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Wenn die eigenen Hunde mittrauern

Besonders berührend ist, welche Rolle ausgerechnet ihre geliebten Vierbeiner in dieser Zeit der Trauer spielen. In ihrer Instagram-Story teilte Knabenreich ein Foto, das einen ihrer Hunde zeigt, wie er traurig seinen Kopf auf einer Decke abgelegt hat. „Mein Hund trauert mit mir", schrieb sie dazu – eine Beobachtung, die jedem Tierliebhaber das Herz schwer macht.

Es ist eine bittersüße Ironie des Schicksals: Jahrelang war Franziska Knabenreich diejenige, die für die Tiere da war, die sich um ihr Wohlergehen kümmerte und ihnen half. Jetzt sind es ihre eigenen Hunde, die ihr in der schwersten Zeit ihres Lebens beistehen. Tiere spüren die Stimmung ihrer Menschen oft sehr genau, und offenbar nehmen auch Knabenreichs Vierbeiner den Verlust wahr, der über der Familie liegt.

Für die Moderatorin dürften ihre Hunde in diesen Tagen ein unverzichtbarer Trost sein. Sie spenden Nähe, Wärme und bedingungslose Zuneigung – genau das, was ein Mensch in tiefer Trauer am dringendsten braucht. In gewisser Weise geben sie ihr nun all das zurück, was sie zeitlebens den Tieren geschenkt hat.

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Dass Tiere Trauer wahrnehmen und selbst Anzeichen von Kummer zeigen können, ist längst kein Geheimnis mehr. Hunde reagieren besonders feinfühlig auf Veränderungen in ihrem Umfeld und auf die Gefühle ihrer Bezugspersonen. Sie bemerken, wenn ein vertrauter Mensch plötzlich fehlt, und sie spüren die Schwere, die über einem Zuhause liegt. Dass Roy auf dem letzten gemeinsamen Foto inmitten der Hunde saß, legt nahe, dass auch er den Vierbeinern vertraut war – ein geliebtes Mitglied dieser kleinen Familie. Umso nachvollziehbarer ist es, dass die Tiere seinen Verlust auf ihre eigene Weise registrieren.

Für Franziska Knabenreich, die ihr Leben dem Verständnis zwischen Mensch und Tier gewidmet hat, dürfte dieser stille Beistand der Hunde eine besondere Bedeutung haben. Hier zeigt sich, was sie seit jeher predigt: dass die Bindung zwischen Mensch und Tier eine der tiefsten und ehrlichsten überhaupt ist – und dass sie gerade in den dunkelsten Stunden trägt.

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Wer war Roy John Scannell?

In ihrer Trauer dachte Franziska Knabenreich auch an die Familie ihres Verlobten. Roy John Scannell stammte aus Fountainstown im irischen County Cork. Er hinterlässt seine Eltern sowie seine beiden Brüder. Zuletzt hatte der gebürtige Ire seine Wahlheimat in den Niederlanden gefunden – dort starb er auch.

Während Knabenreich selbst in Eltville am Rhein in Hessen lebt, verband die beiden offenbar eine Liebe, die Grenzen überwand. Über die genauen Umstände, wie und wann sich das Paar kennenlernte und wie lange die beiden bereits zusammen waren, ist öffentlich wenig bekannt. Die Moderatorin hielt diesen Teil ihres Privatlebens weitgehend für sich – umso bewegender ist es, dass sie nun einen Einblick in ihre Gefühlswelt gewährt.

Dass Knabenreich in ihrer eigenen Trauer auch an Roys Eltern und Brüder denkt, zeigt ihre Empathie. Der Verlust trifft nicht nur sie, sondern eine ganze Familie, die um einen geliebten Menschen weint. Scannell werde, so machte sie deutlich, sehr vermisst und für immer geliebt werden.

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Dass das Paar an unterschiedlichen Orten lebte – sie in Hessen, er in den Niederlanden – spricht für eine Liebe, die bereit war, Entfernungen in Kauf zu nehmen. Fernbeziehungen verlangen viel: Vertrauen, Planung, das Zählen der Tage bis zum nächsten Wiedersehen. Umso kostbarer sind die gemeinsamen Momente, die solche Paare miteinander teilen. Vielleicht ist es gerade dieser Umstand, der das Foto vom letzten gemeinsamen Treffen für Franziska Knabenreich nun so unendlich wertvoll macht. Jede Begegnung war etwas Besonderes – und das letzte Wiedersehen wiegt nun umso schwerer.

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Ein Gedicht als letzter Gruß

Ihren Abschiedsworten fügte Franziska Knabenreich ein Gedicht hinzu, das den Titel „Wenn Liebe bleibt" trägt. Darin geht es um einen Menschen, der viel zu früh aus dem Leben gerissen wurde, dessen Liebe aber weiterbesteht – über den Tod hinaus. Es ist ein tröstlicher Gedanke, an den sich Trauernde oft klammern: dass die Verbindung zu einem geliebten Menschen niemals ganz zerreißt.

Das Gedicht spricht davon, dass der Abschied viel zu früh kam und die Welt verstummen ließ, dass aber all das, was ein Mensch in die Herzen anderer legt, selbst der Tod nicht nehmen kann. Besonders berührend sind die letzten Zeilen, die Knabenreich teilte:

„Du bist nicht mehr dort, wo wir dich sehen, doch immer dort, wo wir dich lieben."

Mit diesen Worten bringt die Moderatorin auf den Punkt, was viele Menschen in ihrer Trauer empfinden: Der geliebte Mensch ist körperlich nicht mehr da, lebt aber in der Erinnerung und in der Liebe weiter. Es ist ein Gedanke, der Kraft geben kann, wenn der Schmerz übermächtig wird.

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Eine Welle der Anteilnahme

Nach dem öffentlichen Bekanntwerden des Verlusts zeigte sich, wie viel Zuneigung und Mitgefühl Franziska Knabenreich entgegengebracht wird. Unter ihrem Instagram-Beitrag sammelten sich zahlreiche Beileidsbekundungen – von Fans, Weggefährten und auch prominenten Stimmen.

So meldete sich etwa Claudia Anders zu Wort, die Ehefrau von Ex-Modern-Talking-Star Thomas Anders. „Unser herzliches Beileid. Wir waren wirklich geschockt. Dir ganz viel Kraft, liebe Franzi, von Thomas und mir!", schrieb sie. Es sind Worte, die zeigen, dass der Schock über den plötzlichen Tod weit über den engsten Kreis hinausreicht.

Auch zahlreiche weitere Nutzerinnen und Nutzer drückten ihr Mitgefühl aus. „Sehr, sehr traurig. Ich schicke dir unbekannterweise eine dicke Umarmung und ganz viel Kraft für deinen schweren Verlust", kommentierte eine Followerin stellvertretend für viele. Die Anteilnahme macht deutlich, wie sehr Knabenreich über die Jahre die Herzen ihres Publikums erreicht hat – nicht nur als Fachfrau für Tiere, sondern als Mensch.

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In Momenten wie diesen kann die Unterstützung von außen zumindest ein kleiner Trost sein. Das Wissen, nicht allein zu sein, dass so viele Menschen mitfühlen, kann helfen, die erste, überwältigende Phase der Trauer zu überstehen.

Auffällig ist, wie viele Menschen sich die Zeit nahmen, der Moderatorin persönliche Worte zu hinterlassen – oft von Fremden, die Knabenreich nur aus dem Fernsehen kennen. Es ist ein Phänomen, das bei öffentlichen Trauerbekundungen immer wieder zu beobachten ist: Der Schmerz eines bekannten Menschen berührt viele, weil er an eigene Verluste erinnert oder weil man sich über die Jahre mit der Person verbunden gefühlt hat. Für Franziska Knabenreich, die durch ihre Arbeit so vielen Menschen und Tieren nahegekommen ist, dürfte diese Welle der Anteilnahme spürbar sein – ein leiser Beweis dafür, wie viel Gutes sie in ihrem Leben bereits bewirkt hat.

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Wenn das Private öffentlich wird

Dass eine Person des öffentlichen Lebens einen so intimen Schmerz mit der Welt teilt, ist immer eine Gratwanderung. Manche Prominente ziehen sich in solchen Momenten ganz zurück, andere suchen bewusst den Austausch. Franziska Knabenreich hat sich für die Offenheit entschieden – und damit vielen Menschen, die Ähnliches erlebt haben, aus der Seele gesprochen.

Trauer ist ein zutiefst individueller Prozess, und es gibt keinen richtigen oder falschen Weg, mit ihr umzugehen. Für manche ist das Teilen eine Form der Verarbeitung, ein Weg, dem geliebten Menschen die letzte Ehre zu erweisen und die Erinnerung lebendig zu halten. Indem Knabenreich ihre Gefühle in Worte fasst und mit ihren Followern teilt, hält sie Roys Andenken wach – und schafft zugleich einen Raum, in dem Trauer sein darf.

Gerade in den sozialen Medien, die oft von Inszenierung und schönen Momenten geprägt sind, wirken solche ehrlichen, verletzlichen Einblicke besonders stark. Sie erinnern daran, dass hinter jedem bekannten Gesicht ein Mensch steht, der genauso verletzlich ist wie jeder andere – und der Schicksalsschläge erleiden kann, die das ganze Leben auf den Kopf stellen.

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Zugleich kann das öffentliche Erinnern auch eine würdigende Funktion haben. Indem Franziska Knabenreich von Roys Lachen, seiner Liebe und den gemeinsamen Momenten erzählt, zeichnet sie das Bild eines Menschen, den die Öffentlichkeit nie kennengelernt hat. Sie gibt ihm damit ein Gesicht und eine Geschichte, die über seinen Tod hinaus bestehen bleiben. Für viele Hinterbliebene ist genau das ein wichtiger Teil der Trauer: dafür zu sorgen, dass der geliebte Mensch nicht einfach aus der Welt verschwindet, sondern in der Erinnerung weiterlebt.

Franziska und Roy | Quelle: instagram.com/p/CvUTHgWI3nG/?img_index=5

Franziska und Roy | Quelle: instagram.com/p/CvUTHgWI3nG/?img_index=5

Was bleibt, ist die Liebe

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Für Franziska Knabenreich beginnt nun eine schwere Zeit. Die Zukunft, die sie sich mit Roy ausgemalt hatte, wird es nicht geben. Statt gemeinsamer Pläne bleiben Erinnerungen, Fotos und das Wissen um eine Liebe, die echt war. „Wir vermissen dich unendlich. Für immer geliebt, niemals vergessen", schrieb die Moderatorin – Worte, die von einer Zuneigung erzählen, die auch über den Tod hinaus bestehen bleibt.

Wie sie die kommenden Wochen und Monate bewältigen wird, bleibt abzuwarten. Sicher ist nur, dass sie dabei nicht allein ist: Ihre Hunde, ihre Familie, ihre Freunde und eine große Zahl mitfühlender Fans stehen an ihrer Seite. Und vielleicht wird ihr gerade die Arbeit mit den Tieren, die ihr Leben so sehr geprägt hat, eines Tages wieder Halt geben.

Franziska und Roy | Quelle: instagram.com/p/CvUTHgWI3nG/?img_index=4

Franziska und Roy | Quelle: instagram.com/p/CvUTHgWI3nG/?img_index=4

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Trauer kennt keinen Fahrplan. Mal kommt sie in Wellen, mal überfällt sie einen in den unerwartetsten Momenten – beim Anblick eines Fotos, beim Hören eines Liedes, bei einer Erinnerung, die ohne Vorwarnung aufsteigt. Für Menschen des öffentlichen Lebens kommt hinzu, dass sie ihren Schmerz oft nicht im Verborgenen durchleben können, sondern unter den Augen vieler. Dass Franziska Knabenreich diesen Weg dennoch so offen geht, verdient Respekt.

Vielleicht liegt in dieser Offenheit sogar eine Form von Stärke. Indem sie ihre Verletzlichkeit zeigt, macht sie anderen Mut, die Ähnliches durchmachen. Sie zeigt, dass es keine Schwäche ist, zu trauern, zu weinen und um Hilfe zu bitten – sondern ein Zeichen dafür, wie sehr man geliebt hat. Und sie macht deutlich, dass selbst der größte Schmerz die Erinnerung an die schönen gemeinsamen Jahre nicht auslöschen kann.

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Das Foto, das nun alles bedeutet

Doch das vielleicht bewegendste Zeugnis dieser Liebe hob sich Franziska Knabenreich für ihre Instagram-Story auf – und es ist zugleich das herzzerreißendste Detail dieser ganzen Geschichte. Denn neben dem offiziellen Nachruf teilte die Moderatorin eine ganz private Aufnahme, die auf den ersten Blick nichts weiter zeigt als einen gewöhnlichen, glücklichen Moment: Franziska und Roy sitzen eng beieinander auf dem Sofa, um sie herum haben es sich drei Hunde gemütlich gemacht. Ein Bild voller Wärme, Nähe und Geborgenheit – genau so, wie man sich häusliches Glück vorstellt.

Was dieses Foto jedoch so unendlich schwer macht, ist die Zeile, die Knabenreich daruntersetzte: „Das letzte Mal als du hier warst." Dazu ein schwarzes Herz. Es ist der Moment, in dem aus einem beliebigen Schnappschuss das kostbarste und zugleich schmerzlichste Bild ihres Lebens wird. Denn dieses Foto hielt das allerletzte gemeinsame Treffen des Paares fest – ihren letzten gemeinsamen Augenblick, ohne dass einer von ihnen ahnen konnte, dass es der letzte sein würde.

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Man kann nur erahnen, was in der Moderatorin vorgehen muss, wenn sie dieses Bild heute betrachtet. Es ist Trost und Qual zugleich: die Gewissheit, diese Nähe erlebt zu haben – und das Wissen, dass sie nie wiederkehren wird. In einem einzigen Foto verdichtet sich die ganze Tragödie: das Glück, das war, und die Leere, die bleibt.

Franziska teilt die letzten gemeinsamen Momente mit Roy in ihrer Instagram-Story | Quelle: https://www.instagram.com/franziskaknabenreich/

Franziska teilt die letzten gemeinsamen Momente mit Roy in ihrer Instagram-Story | Quelle: https://www.instagram.com/franziskaknabenreich/

Über die Umstände von Roys Tod selbst schweigt Knabenreich – ebenso wie über die genaue Todesursache, die aus den bisher veröffentlichten Angaben nicht hervorgeht. Der 41-Jährige starb am Samstag, dem 17. Oktober, in den Niederlanden; mehr ist öffentlich nicht bekannt.

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Franziska teilt die letzten gemeinsamen Momente mit Roy in ihrer Instagram-Story | Quelle: https://www.instagram.com/franziskaknabenreich/

Franziska teilt die letzten gemeinsamen Momente mit Roy in ihrer Instagram-Story | Quelle: https://www.instagram.com/franziskaknabenreich/

Und auch das zeitliche Zusammentreffen macht den Verlust kaum erträglicher: Nur einen Tag nach Roys Tod, am 18. Oktober, hätte Franziska Knabenreich eigentlich ihren 46. Geburtstag feiern sollen. Aus einem Tag der Freude wurde so ein Datum, das für immer vom Abschied überschattet bleibt.

Franziska teilt die letzten gemeinsamen Momente mit Roy in ihrer Instagram-Story | Quelle: https://www.instagram.com/franziskaknabenreich/

Franziska teilt die letzten gemeinsamen Momente mit Roy in ihrer Instagram-Story | Quelle: https://www.instagram.com/franziskaknabenreich/

So bleibt am Ende dieses eine Foto – zwei Menschen, drei Hunde, ein Sofa. Ein ganz normaler Moment, der erst durch das Schicksal zu etwas Unersetzlichem wurde. Ihr Verlobter Roy John Scannell ist viel zu früh gegangen. Doch die Liebe, die er hinterlassen hat, wird, wie es in ihrem Gedicht heißt, bleiben: immer dort, wo sie ihn liebt.

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