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Michelle | Quelle: Getty Images
Michelle | Quelle: Getty Images

„Ich dachte, ich kriege keine Luft mehr und ich sterbe“: Michelle spricht über den schlimmsten Moment ihrer Trennung

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Von Jasmine Eisenbeil
09. Okt. 2026
16:58

Schlagersängerin Michelle hat in einem Podcast über persönliche Erlebnisse gesprochen, die sie bis heute beschäftigen. Neben dem Ende ihrer Beziehung mit Eric Philippi ging es um ihre Kindheit und eine außergewöhnliche spirituelle Sitzung. Dabei will die 54-Jährige ihrer verstorbenen Mutter begegnet sein. Auch über ihre Gefühle nach der Trennung fand sie deutliche Worte.

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Im Podcast „Ungefiltert on Fire“ spricht Michelle mit Gastgeber André Kohn über verschiedene Stationen ihres Lebens. Dabei geht es um ihre Kindheit, ihren frühen Erfolg als Sängerin und schwierige Zeiten, in denen sie unter Depressionen litt. Auch ihre Trennung von Eric Philippi kommt zur Sprache.

In den vergangenen Wochen hatte sich die Sängerin in der Öffentlichkeit zurückgehalten. Nach dem Liebes-Aus hatte sie sich zunächst nicht ausführlich zu Wort gemeldet. Nun berichtet sie in dem Gespräch, wie sie die vergangenen Monate erlebt hat und wie sie heute auf frühere Beziehungen blickt.

Neben ihrem Privatleben spricht Michelle auch über ihre spirituelle Arbeit. Sie ist inzwischen als Heilerin und Medium tätig und berichtet von Erlebnissen, die sie mit der geistigen Welt verbindet.

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Michelle erzählt von einer Begegnung mit ihrer verstorbenen Mutter

Besonders ungewöhnlich ist Michelles Schilderung einer Sitzung mit einem Medium aus England. Nach eigenen Angaben habe sie dabei ihre verstorbene Mutter gesehen. Die Erfahrung beschreibt sie als das Extremste, das sie jemals erlebt habe.

„Vor einigen Wochen [...] hatten wir eine Sitzung mit Gary aus England, und das war das Extremste, was ich in meinem ganzen Leben je erlebt habe. Es gab eine komplette Materialisierung im Raum, und jetzt pass genau auf: Meine Mutter hat sich direkt dort im Raum materialisiert [...]“, erzählt Michelle im Podcast.

Wie sie weiter berichtet, habe sie beobachtet, wie sich durch das sogenannte Ektoplasma das Gesicht ihrer Mutter gezeigt habe. Ein Foto ihrer Mutter besitze sie nach eigener Aussage nicht. Deshalb sei dieser Moment für sie besonders eindrücklich gewesen.

Sängerin Michelle bei einem Auftritt im Juni 2026 | Quelle: Getty Images

Sängerin Michelle bei einem Auftritt im Juni 2026 | Quelle: Getty Images

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„Das war so wunderschön anzusehen, weil ich kein Foto meiner Mutter besitze [...] und es war wirklich ein unbegreifliches Erlebnis für mich“, sagt sie über die Sitzung.

Michelle schildert die Begegnung als etwas, das sie tief berührt habe. Ihre Aussagen geben dabei ihre persönliche Wahrnehmung und Überzeugung wieder. Eine unabhängige Bestätigung für die von ihr beschriebene Materialisierung gibt es in den genannten Quellen nicht.

„Mama, bist du das?“: Michelle beschreibt eine Umarmung

Michelle berichtet auch von einem direkten Kontakt während der Sitzung. Ihrer Darstellung zufolge seien die Hände der Erscheinung plötzlich sehr klein geworden. Daraufhin habe ihre Mutter sie in einen Schrank gezogen und dort fest umarmt.

Die Sängerin erinnert sich an einen kurzen Dialog mit der Erscheinung: „Sie hat mich sehr fest umarmt, und dann habe ich sie gefragt: ‚Mama, bist du das?‘ Und dann sagte sie: ‚Ja.‘“

Danach habe die Erscheinung ihre Hände genommen und ihr einen Stein in die Handflächen gelegt. Michelle beschreibt das Erlebnis als außergewöhnlich und macht deutlich, welche Bedeutung die Begegnung für sie persönlich hatte.

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Michelle stand im Januar 2026 auf der Bühne | Quelle: Getty Images

Michelle stand im Januar 2026 auf der Bühne | Quelle: Getty Images

Es ist nicht das erste Mal, dass sie von einer solchen Erfahrung erzählt. Im Podcast spricht sie außerdem von einem kleinen Mädchen, das ihr früher erschienen sei. Das Mädchen habe ein weißes Nachthemd getragen, blonde Locken gehabt und einen Kuchen bei sich gehabt. Michelle schätzt, dass es ungefähr acht bis zehn Jahre alt gewesen sei.

Auch ihre grundsätzliche Haltung zu spirituellen Erfahrungen bringt die Sängerin zur Sprache. Sie ist nach eigener Aussage davon überzeugt, dass Menschen die Fähigkeit haben, mit Geistwesen zu kommunizieren.

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„Jeder Mensch hat diese Gabe. Jeder Mensch kann mit Geistwesen sprechen. Wenn ihr nur wüsstet, wozu ihr eigentlich fähig seid, würde euer Team die größte Party eures ganzen Lebens schmeißen“, sagt sie.

Dass andere Menschen ihre Erlebnisse kritisch sehen könnten, scheint sie nach eigener Aussage nicht davon abzuhalten, darüber zu sprechen. „Jetzt dreht sie völlig durch. Jetzt sagen sie Sachen wie: ‚Sie spricht mit Geistern. Sie ist verrückt geworden.' Das ist mir völlig egal. Es ist mir einfach vollkommen egal, denn das ist meine eigene Erfahrung [...]“, erklärt Michelle im Podcast.

Michelle arbeitet inzwischen auch als Heilerin und Medium

Neben ihrer Karriere als Schlagersängerin widmet sich Michelle mittlerweile der spirituellen Arbeit. Unter den Namen „Wakan“ und „Michelle Healing“ tritt sie als Heilerin und Medium auf. Ihre Beschäftigung mit diesem Bereich ist damit ein weiterer Teil ihres Lebens, über den sie öffentlich spricht.

Im Podcast verbindet sie ihre spirituelle Überzeugung mit den persönlichen Erlebnissen, von denen sie berichtet. Dazu zählt sowohl die geschilderte Sitzung mit dem Medium Gary aus England als auch die Erinnerung an das kleine Mädchen, das ihr nach ihrer Darstellung früher begegnet sei.

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Michelle betont, dass sie ihre Erfahrungen selbst erlebt habe und sich deshalb von möglichen kritischen Reaktionen nicht verunsichern lassen wolle. Ihre Erzählungen bleiben dabei ihre eigene Darstellung der Ereignisse.

Michelle spricht auch über ihre schwierige Kindheit

Im Gespräch mit André Kohn geht es außerdem um Michelles familiäre Vergangenheit. Die Sängerin beschreibt ihren Vater als gewalttätig. Nach ihrer Schilderung habe er auch versucht, ihre Mutter in der Badewanne zu ertränken. Die Situation innerhalb der Familie sei sehr belastend gewesen.

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Michelle erzählt, dass sie und ihre Familie mehrfach nachts in Frauenhäuser geflüchtet seien. Ihre Mutter habe versucht, die Kinder zu schützen. Dennoch sei sie immer wieder zu ihrem Vater zurückgekehrt. Sie sagt, ihre Mutter sei schwach gewesen.

Die Schilderungen zeigen, dass Michelle im Podcast auch belastende Erfahrungen aus ihrer Kindheit anspricht. Sie blickt auf Situationen zurück, die ihr Familienleben geprägt hätten, und spricht darüber, wie sie das Verhalten ihrer Eltern heute einordnet.

Nach der Trennung von Eric Philippi verändert sich Michelles Blick auf die Beziehung

Ein weiteres zentrales Thema des Gesprächs ist das Liebes-Aus mit Eric Philippi. Die beiden waren seit 2023 ein Paar. Im Februar 2026 machte Philippi Michelle in Berlin einen Heiratsantrag. Die Sängerin hatte kurz zuvor angekündigt, sich von der Bühne zurückzuziehen.

Nach Michelles Darstellung kam es nur wenige Wochen später zur Trennung. Dass die Beziehung enden würde, habe sie nicht erwartet. Sie hatte sich offenbar eine gemeinsame Zukunft mit Philippi vorgestellt und geglaubt, mit ihm den Rest ihres Lebens verbringen zu können.

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Michelle und Eric Philippi beim HeidiFest 2025 | Quelle: Getty Images

Michelle und Eric Philippi beim HeidiFest 2025 | Quelle: Getty Images

Heute beschreibt sie ihre Gefühle gegenüber dem früheren Partner allerdings anders. Sie sagt, dass sie inzwischen kaum noch einen Bezug zu ihm verspüre. Im Podcast erklärt sie, sie habe gar keinen Bezug mehr zu ihm. Auch einen weiteren Satz formuliert sie mit Nachdruck: „Ich habe heute noch das Gefühl, ich schwöre, ich war mit diesen Menschen niemals zusammen.“

Michelle stellt diese Veränderung in Zusammenhang mit ihrer spirituellen Sitzung. Nach ihrer Wahrnehmung hätten Erinnerungen an die Beziehung danach nicht mehr dieselben schmerzhaften Gefühle ausgelöst. Die Sitzung habe damit offenbar auch ihren Blick auf die vergangene Partnerschaft beeinflusst.

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„Ich dachte, ich kriege keine Luft mehr und ich sterbe“

Wie sehr sie das Ende der Beziehung zunächst belastete, schildert Michelle ebenfalls. Erst gegen Ende ihrer Erzählungen über die Trennung beschreibt sie, wie stark der Liebeskummer für sie gewesen sei.

„Ich bin in meiner Wohnung rumgekrabbelt auf allen Vieren und ich dachte, ich kriege keine Luft mehr und ich sterbe. So hat mein Herz wehgetan. Wirklich mit 54“, sagt sie im Podcast.

Die Aussage verdeutlicht, wie intensiv Michelle den Schmerz nach der Trennung erlebt haben will. Sie hatte nach eigener Darstellung nicht damit gerechnet, dass die Beziehung enden würde, und war davon ausgegangen, mit Eric Philippi alt zu werden.

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Inzwischen beschreibt sie eine deutliche Distanz zu der gemeinsamen Vergangenheit. Ihre Aussage, sie habe heute manchmal das Gefühl, nie mit ihren früheren Partnern zusammen gewesen zu sein, steht dabei im starken Kontrast zu dem Schmerz, den sie unmittelbar nach dem Liebes-Aus erlebt habe.

Im Podcast spricht Michelle somit über mehrere sehr persönliche Themen: die schwierigen Erfahrungen in ihrer Kindheit, ihre spirituellen Überzeugungen und die Trennung von Eric Philippi. Besonders ihre Schilderung einer Begegnung mit ihrer verstorbenen Mutter und ihre offenen Worte über den Liebeskummer geben Einblick in ihre persönliche Sicht auf die vergangenen Monate.

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