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18. September 2026

Nicole und Hendrik R. hatten sich vor vielen Jahren ein neues Leben in den USA aufgebaut. Das deutsche Paar lebte in den USA in Santa Monica, Kalifornien, und war dort auch mit anderen Deutschen befreundet. Nach außen schien es, als würden die beiden ihren Alltag gemeinsam genießen. Dann kam es zu einer Tragödie, mit der ihr Umfeld nicht gerechnet hatte.
Nicole R. wurde 47 Jahre alt, ihr Mann Hendrik R. 48. Beide wurden am 26. September 2026 tot in ihrem Zuhause in Santa Monica gefunden. Die Polizei geht nach den bisherigen Ermittlungen davon aus, dass Hendrik seine Ehefrau erschoss und sich anschließend selbst das Leben nahm. Für die Freunde des Paares ist bis heute vor allem eine Frage offen: Warum? Denn noch kurz vor der Tat schien nichts darauf hinzudeuten, dass etwas Schreckliches passieren könnte.
Nicole und Hendrik R. waren vor 13 Jahren aus Deutschland in die USA ausgewandert. In Santa Monica, einem Ort im Westen von Los Angeles, bauten sie sich ein gemeinsames Leben auf. Fotos des Paares zeigen sie unter anderem gemeinsam am Strand von Venice Beach. Dort lächeln sie in die Kamera. Für Freunde waren Nicole und Hendrik ein Paar, das seit Jahren zusammengehörte. Ihre Geschichte endete jedoch auf tragische Weise in ihrer eigenen Wohnung.
Am 26. September wurden Polizeibeamte zu dem Haus im 3100er-Block des Pico Boulevard gerufen. Anlass war ein sogenannter Welfare Check. Dabei bitten Angehörige oder Bekannte die Polizei darum, nach einer Person zu sehen, wenn sie sich Sorgen machen und diese nicht erreichen können. Als die Beamten eintrafen, fanden sie das Ehepaar tot vor.
Die Ermittler gehen nach den bisherigen Erkenntnissen davon aus, dass Hendrik R. zunächst seine Ehefrau tötete und danach sich selbst das Leben nahm. Das Santa Monica Police Department teilte mit, dass die Untersuchung darauf hindeute, dass der Ehemann seine Frau tödlich erschossen habe, bevor er selbst starb. Eine Schusswaffe wurde am Tatort gefunden. Der Gerichtsmediziner stellte bei beiden Schussverletzungen am Kopf fest.
Die Polizei geht davon aus, dass sich die Tat gegen 6.42 Uhr Ortszeit ereignete. Andere Personen sollen nach aktuellem Ermittlungsstand nicht beteiligt gewesen sein. Die Behörden sprechen von einem isolierten Vorfall und sehen keine anhaltende Gefahr für die Öffentlichkeit. Damit ist der Ablauf aus Sicht der Ermittler weitgehend umrissen. Doch was Hendrik dazu gebracht haben könnte, seine Frau zu töten, ist weiterhin unklar.
Für das Umfeld des Paares ist gerade dieser Punkt schwer zu verstehen. Eine enge Freundin von Nicole und Hendrik schildert gegenüber BILD, wie eng der Kontakt zu dem Paar war. Die beiden hätten regelmäßig Zeit miteinander verbracht und gemeinsame Pläne gemacht.
Dass Hendrik seiner Frau etwas antun könnte, sei für die Freunde nicht vorstellbar gewesen: „Dass er Nicole etwas antut, hätten wir niemals gedacht. Wir haben ihm zu hundert Prozent vertraut.“ Die Aussage macht deutlich, wie wenig das Umfeld offenbar mit einer solchen Entwicklung gerechnet hatte.
Auch die Nachricht vom Tod der beiden erreichte die Freunde nicht durch einen Hinweis auf eine drohende Gefahr. Vielmehr mussten sie erfahren, dass etwas passiert war, nachdem Nicole und Hendrik plötzlich nicht mehr erreichbar waren.
Als Nicole und Hendrik nicht antworten, wächst bei ihren Freunden die Sorge. Schließlich fahren sie zu der Wohnung. „Wir haben geklopft und gerufen, aber es gab keine Antwort.“ Die Situation wird zunehmend beunruhigend. Die Freunde versuchen, Kontakt aufzunehmen, doch die beiden reagieren nicht. Schließlich wird die Polizei eingeschaltet.
Was die Beamten in der Wohnung vorfinden, bestätigt die schlimmsten Befürchtungen der Freunde: „Der Polizist sagte: Beide sind tot“ Für die Freunde ist diese Nachricht kaum zu fassen. Ein Paar, mit dem sie noch wenige Tage zuvor Zeit verbracht hatten, ist plötzlich nicht mehr da. Dazu kommt die Erkenntnis, dass die beiden nicht durch einen Unfall oder eine Krankheit ums Leben gekommen waren. Die Polizei geht vielmehr von einem Tötungsdelikt innerhalb der Ehe mit anschließendem Suizid aus. Für das Umfeld bleibt damit vor allem die Frage nach dem Motiv offen.
Die Freunde versuchen, die Geschehnisse zu verstehen. Doch eine Erklärung finden sie nicht: „Das Schlimmste ist: Du magst einen Menschen so sehr – und dann bringt er seine Frau um. Und wir wissen nicht einmal, warum.“
Die Aussage beschreibt das Dilemma, vor dem die Freunde stehen: Sie kannten Hendrik, vertrauten ihm und hatten mit ihm gemeinsame Zeit verbracht. Gleichzeitig gehen die Ermittler davon aus, dass er für den Tod seiner Ehefrau verantwortlich ist.
Ein Motiv nennt die Polizei in den bislang veröffentlichten Informationen nicht. Auch aus dem Umfeld des Paares gibt es keine Erklärung dafür, was zu der Tat geführt haben könnte. Die Ermittlungen konzentrieren sich deshalb auf die Rekonstruktion der Ereignisse und die Hintergründe des Geschehens.
Noch wenige Tage vor der Tat waren Nicole und Hendrik mit ihren Freunden unterwegs. Gemeinsam verbrachten sie einen Tag am Santa Monica Pier. Der berühmte Pier an der kalifornischen Küste gehört zu den bekannten Ausflugszielen der Region. Die Freunde verbrachten dort Zeit mit dem Paar und gingen anschließend gemeinsam essen.
Nichts an diesem Tag ließ für die Freunde offensichtlich erkennen, dass sich nur kurze Zeit später eine Tragödie ereignen würde. Gerade deshalb bekommen die Erinnerungen an diesen gemeinsamen Tag im Nachhinein eine andere Bedeutung. Die Freunde denken nun an die Gespräche, die gemeinsame Zeit und auch an einen Moment beim Abschied zurück.
Für die Freundin des Paares ist vor allem eine Situation besonders schwer zu vergessen. Als sie sich bei ihrem letzten Treffen von Hendrik verabschiedet, umarmt sie ihn. Dann beginnt er zu weinen: „Als ich ihn umarmt habe, fing er an zu weinen und ist ins Auto gestiegen. Ich habe gesagt: ‚Hendrik, warum weinst du denn jetzt?‘ Er hat nur abgewunken.“
Damals konnte die Freundin des Paares diese Reaktion offenbar nicht einordnen. Im Rückblick bekommt der Moment für sie eine ganz andere Bedeutung. Sie fragt sich heute, ob es sich möglicherweise um einen stillen Abschied gehandelt haben könnte.
Ob Hendrik zu diesem Zeitpunkt bereits einen konkreten Plan hatte, lässt sich aus der Erinnerung der Freundin allerdings nicht ableiten. Die Polizei hat dazu keine entsprechenden Angaben veröffentlicht. Fest steht lediglich, dass der gemeinsame Tag mit den Freunden nur wenige Tage vor dem Tod des Ehepaares stattfand.
Auch unmittelbar vor der Tat schien der Kontakt zwischen dem Paar und seinen Freunden normal zu sein. Die Freunde wollten Nicole und Hendrik sogar bald wiedersehen. „Wir haben gefragt, ob wir zusammen grillen wollen“, sagen sie. Doch Nicole und Hendrik R. antworten nicht. Die Nachrichten bleiben ungelesen.
Zu diesem Zeitpunkt ahnen die Freunde offenbar noch nicht, dass Nicole und Hendrik bereits tot sind. Die Nachricht bleibt unbeantwortet. Aus einem ganz normalen Kontaktversuch wird später für die Freunde die letzte Nachricht, die sie jemals an das Paar schicken werden. Nur kurze Zeit später führt die Sorge um die beiden schließlich dazu, dass die Freunde nach ihnen sehen.
Eine Woche vor der Tat wurde das Paar vom Ehemann der Freundin fotografiert. Das Bild zeigt sie eng umschlungen am Los Angeles International Airport. Freitagmorgens schickte er ihnen das Foto mit einer persönlichen Nachricht. Nicole antwortete ihm: „Das ist so schön geschrieben. Danke, dass es euch gibt.“
Es sollte die letzte Nachricht werden, die die Freunde je von ihr erhalten sollten.
Die Nachricht vom Tod verändert auch die Erinnerung an die vergangenen Tage. Der gemeinsame Ausflug zum Santa Monica Pier, das anschließende Essen, die Umarmung beim Abschied und Hendriks Tränen erscheinen den Freunden nun in einem anderen Licht.
Besonders schwer wiegt dabei, dass die Freunde nach eigenen Angaben keinerlei Anlass hatten, Hendrik für gefährlich zu halten. „Dass er Nicole etwas antut, hätten wir niemals gedacht. Wir haben ihm zu hundert Prozent vertraut.“ Was genau hinter der Tat steckt, bleibt offen.
Die Polizei hat bislang mitgeteilt, dass es keine Hinweise auf weitere beteiligte Personen gibt. Nach ihrer Einschätzung handelt es sich um einen isolierten Vorfall.
Nicole und Hendrik R. waren vor 13 Jahren gemeinsam aus Deutschland in die USA ausgewandert. In Santa Monica hatten sie sich ein neues Leben aufgebaut. Fotos aus glücklichen Tagen zeigen das Paar gemeinsam am Strand. Freunde verbrachten noch kurz vor der Tat einen ganzen Tag mit ihnen. Dann änderte sich alles.
Nicole wurde nach bisherigen Erkenntnissen im Alter von 47 Jahren getötet. Ihr Ehemann Hendrik, 48, starb ebenfalls. Die Polizei geht davon aus, dass er seine Frau erschoss und anschließend sich selbst das Leben nahm. Für die Freunde bleibt neben der Trauer vor allem die Frage nach dem Warum.
Sie hatten mit Nicole und Hendrik gemeinsame Pläne. Sie wollten grillen, sich wiedersehen und Zeit miteinander verbringen. Die letzte Nachricht blieb jedoch ungelesen.
Und die Erinnerung an Hendrik, der beim Abschied plötzlich weinte, wird für Julia und die anderen Freunde vermutlich lange mit der Frage verbunden bleiben, ob sie in diesem Moment etwas hätten erkennen können. Eine Antwort darauf gibt es bislang nicht.
Wenn du oder jemand, den du kennst Suizid-Gedanken hat, wende dich bitte an die Telefon-Seelsorge, die sich verstärkt mit der Suizidprävention beschäftigt. Die Hotline ist 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr erreichbar. Diese erreicht man per Chat oder unter den Nummern: 0800 / 111 0 111, 0800 / 111 0 222 oder unter 116 123.
AmoMama.de unterstützt und fördert keine Formen von Gewalt, Selbstbeschädigung oder anderes gewalttätiges Verhalten. Wir machen unsere LeserInnen darauf aufmerksam, damit sich potentielle Opfer professionelle Beratung suchen und damit niemand zu Schaden kommt. AmoMama.de setzt sich gegen Gewalt, Selbstbeschädigung und gewalttätiges Verhalten ein, AmoMama.de plädiert deshalb für eine gesunde Diskussion über einzelne Fälle von Gewalt, Missbrauch, oder sexuelles Fehlverhalten, Tiermissbrauch usw. zum Wohl der Opfer. Wir ermutigen in diesem Sinne alle LeserInnen, jegliche kriminelle Vorfälle, die wider diesen Kodex stehen, zu melden.

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