logo
Stefan Mross | Quelle: Getty Images
Stefan Mross | Quelle: Getty Images

„Ganze Familie zerstört“: Stefan Mross’ Tante und Cousine wurden ermordet – fünf Jahre später hat er einen überraschenden Wunsch an den Mörder

Edita Mesic
21. Aug. 2026
14:44

Es gibt Schicksalsschläge, die das Leben von einem Augenblick auf den anderen für immer verändern. Der beliebte Fernsehmoderator und Volksmusiker Stefan Mross gehört zu jenen Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die mit einer extremen und düsteren Tragödie konfrontiert wurden.

Werbung

Im Jahr 2021 erschütterte eine Tragödie das enge Umfeld des „Immer wieder sonntags“-Stars. Seine Tante und seine Cousine wurden in Österreich Opfer eines tödlichen Gewaltverbrechens.

Werbung

Fünf Jahre nach der schrecklichen Tat gibt der 50-jährige Entertainer nun tief berührende Einblicke in sein Seelenleben. Er offenbart dabei eine überraschende Haltung gegenüber dem Verurteilten.

Das Verbrechen, das im Mai 2021 Schlagzeilen in ganz Europa machte, trug sich in der malerischen Salzburger Gemeinde Wals-Siezenheim zu. In den späten Abendstunden des 5. Mai drang ein bewaffneter Mann auf das Anwesen der Familie vor.

Die 50-jährige Cousine des Fernsehstars und ihre 76-jährige Mutter gerieten in den Fokus eines extremen Kontrollzwangs und Stalkings. Der Täter, ein damals 51-jähriger Privatdetektiv und Ex-Partner der Cousine, wartete vor dem Wohnhaus auf seine Opfer.

Werbung

Binnen Sekunden fielen im Eingangsbereich des Einfamilienhauses Schüsse. Beide Frauen verstarben noch vor Ort an ihren schweren Verletzungen.

Nachbarn wurden durch den Schusslärm aufgeschreckt und alarmierten umgehend die Rettungskräfte. Nach einer stundenlangen Großfahndung stellte sich der Schütze am nahegelegenen Wolfgangsee den Behörden.

Spätere Rekonstruktionen zeigten, wie sehr sich die Tat über Monate hinweg angekündigt hatte. Der Stalker hatte die Cousine des Moderators seit Dezember 2020 massiv belästigt und mit unzähligen Nachrichten bombardiert.

Werbung

Obwohl die 50-Jährige im Januar 2021 gemeinsam mit ihrem Bruder die Polizei aufsuchte, um Anzeige zu erstatten, wurde das Verfahren eingestellt. Eine Entscheidung der Justiz, die rückblickend furchtbare Konsequenzen nach sich zog.

Aus Verzweiflung und Angst verzichtete das Opfer in den darauffolgenden Wochen auf weitere Behördengänge. Ihr Bruder schilderte später die hilflose Lage der Familie. Der Bruder berichtete sichtlich erschüttert über die Wochen vor der Tat:

Werbung

„Ich habe noch versucht, ein Näherungs- bzw. Kontaktverbot zu erwirken. Aber meine Schwester hoffte, dass er mit dem Stalken aufhört. Sie wollte keine Anzeige mehr erstatten. Meine Mutter hatte sie die letzten Tage begleitet, weil meine Schwester so Angst hatte.“

So wurde die 76-jährige Tante zur treuen Begleiterin ihrer Tochter, um sie vor dem drohenden Stalker zu schützen. Doch auch ihre Unterstützung konnte die spätere Tragödie nicht verhindern.

Besonders herzzerreißend erscheint die Tatsache, dass am eigentlichen Todestag noch ein alltäglicher Austausch innerhalb der Familie stattfand. Die Mutter von Stefan Mross, Stefanie Mross, hatte am selben Abend noch ahnungslos mit ihrer geliebten Schwester telefoniert.

Werbung

Beide Frauen standen sich extrem nahe und pflegten ein inniges Verhältnis. Am Telefon sagte Stefanie noch fürsorglich zu ihrer Schwester, sie solle gut auf sich aufpassen.

Wenige Stunden später folgte die schreckliche Gewissheit. Die furchtbare Nachricht über das Verbrechen wurde der Mutter schließlich von ihrem anderen Sohn überbracht, woraufhin die gesamte Familie in tiefste Trauer stürzte.

Für Stefan Mross brannte sich dieser dunkle Moment ebenfalls unlöschbar in das Gedächtnis ein. Der Moderator befand sich mitten im Berufsleben, als ihn die Schocknachricht erreichte.

Werbung

Bisher hielt sich der Schlagerstar mit öffentlichen Statements zu dem Fall weitgehend zurück, da der Verlust schreckliche Wunden riss. Rückblickend beschreibt der 50-Jährige das Geschehen als eine beispiellose Katastrophe für seinen engsten Kreis.

Er erinnert sich mit schmerzhafter Klarheit an den schicksalhaften Augenblick der Benachrichtigung. Der Moderator schilderte die Situation eindringlich:

Werbung

„Das Schlimmste war, wie der Anruf kam von meinem Bruder.“

Der gewaltsame Verlust zweier so wichtiger Familienmitglieder hinterließ Spuren, die bis heute nicht verheilt sind. Mross beschreibt die nachfolgende Phase rückblickend als eine „ganz schlimme Zeit“, die das Leben aller Beteiligten auf den Kopf stellte.

Besonders der Anblick seiner Mutter, die mit einem Schlag ihre Schwester und ihre Nichte verlor, schmerzt den Moderator bis heute tief. Nach Einschätzung des Künstlers habe das Trauma bei der älteren Dame unweigerlich spürbare Spuren hinterlassen und bei ihr „bestimmt einen Knacks“ verursacht.

Werbung

Das gewohnte Familiengefüge sei seither nicht mehr dasselbe. Der Fall beschäftigte naturgemäß auch die österreichische Justiz intensiv. Das Gericht verurteilte den Täter wegen zweifachen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe. Im April 2023 bestätigte das Oberlandesgericht Linz dieses Höchststrafmaß vollumfänglich und wies Rechtsmittel ab.

Obwohl der juristische Prozess damit seit Jahren offiziell abgeschlossen ist, lässt die emotionale Last die Betroffenen keineswegs los. Dennoch verzichtet der Entertainer im Rückblick überraschenderweise auf lautstarke Rachegelüste oder Verbitterung gegenüber dem Mörder.

Werbung

In einem ehrlichen Interview findet Mross bemerkenswert reflektierte Worte für den Mann, der seiner Familie so unendlich viel Leid zugefügt hat. Der Täter habe „eine ganze Familie zerstört“, sagt er sichtlich bewegt. „Das tut mir am meisten weh.“

Trotz des unermesslichen Schmerzes hegt Mross keine Rachegefühle, sondern äußert einen erstaunlichen Wunsch für den Lebensabend des Inhaftierten. Laut RTL sagte er über den Täter gefasst:

Werbung

„Ich wünsche dem Typen trotzdem das Beste.“

Der Moderator fügte hinzu, dass der Mann meinetwegen „jeden Tag ein Schnitzel mit Pommes“ in seiner Zelle bekommen könne, solange er nie wieder die Freiheit erblicke. Es geht dem Star nicht um späte Grausamkeit, sondern um gerechte Verwahrung und den Schutz anderer.

Werbung

Zugleich empfindet Mross auf eine bittere Weise auch Mitleid mit einem Menschen, der durch ein solch sinnlos grausames Verbrechen sein eigenes Dasein hinter Gittern für immer vernichtet hat.

Trotz dieser enormen seelischen Bürde steht Stefan Mross weiterhin regelmäßig auf der Bühne und vor den TV-Kameras, während das Andenken an seine Tante und seine Cousine in den Herzen der Familie weiterlebt. Wie bereits berichtet:

Werbung

Für Fans von „Immer wieder sonntags“ gibt es an diesem Wochenende eine kleine Enttäuschung: Die beliebte Musiksendung mit Stefan Mross wird am Sonntag nicht wie gewohnt ausgestrahlt. Die Bühne im Europa-Park in Rust bleibt am 16. August leer. Grund für die kurzfristige Änderung ist allerdings nicht das bevorstehende Ende der Sendung.

Stattdessen setzt Das Erste an diesem Sonntag auf ein umfangreiches Sportprogramm. Im Fernsehen stehen unter anderem die Leichtathletik-EM, die Schwimm-EM in Paris und die Reit-WM in Aachen auf dem Programm. Für die Schlagerfans bedeutet das: Auf Stefan Mross müssen sie an diesem Wochenende verzichten.

Werbung

„Immer wieder sonntags“ macht nur eine kurze Pause

Ganz aus dem Programm verschwunden ist die Sendung damit nicht. Bereits eine Woche später soll „Immer wieder sonntags“ wieder wie gewohnt zurückkehren. Die aktuelle Unterbrechung ist somit eine kurze Pause innerhalb der laufenden Staffel.

Für Stefan Mross ist die Saison dennoch eine ganz besondere. Der 50-Jährige steht 2026 zum letzten Mal als Moderator auf der Bühne der traditionsreichen Sendung. Seit 2005 führt Mross durch „Immer wieder sonntags“ und ist damit seit vielen Jahren untrennbar mit dem Format verbunden.

Stefan Mross beim Moderieren der Sendung | Quelle: Getty Images

Stefan Mross beim Moderieren der Sendung | Quelle: Getty Images

Werbung

Dass die Sendung nach der aktuellen Staffel endet, hatten der SWR und die ARD bereits im März bekannt gegeben. Als Gründe wurden die wirtschaftliche Lage sowie strategische Überlegungen genannt. Damit geht nach vielen Jahren eine Ära zu Ende.

Stefan Mross bleibt versöhnlich

Auch Mross selbst hat sich inzwischen zum bevorstehenden Ende der Sendung geäußert. Zum Start der letzten Staffel zeigte sich der Moderator überraschend gelassen. „Das passt alles“, sagte er und ergänzte: „Es ist wirklich alles ok. Machen Sie sich keine Sorgen.“

Trotzdem dürfte der Abschied für viele Beteiligte emotional werden. Immerhin hat Mross die Sendung über zwei Jahrzehnte geprägt. Für ihn selbst bedeutet das Ende von „Immer wieder sonntags“ nach so langer Zeit ebenfalls einen großen Einschnitt.

Unterstützung bekommt er dabei von einem Kollegen, der einen solchen Abschied bereits selbst erlebt hat: Andy Borg. Der Musiker kennt das Gefühl, wenn ein langjähriges TV-Format plötzlich endet.

Werbung
Andy Borg bei einem Auftritt bei „Immer wieder sonntags“ | Quelle: Getty Images

Andy Borg bei einem Auftritt bei „Immer wieder sonntags“ | Quelle: Getty Images

Borg hat Mross deshalb seine Unterstützung für dessen letzte Ausgabe angeboten. „Wenn er möchte, bin ich bei seiner letzten Sendung dabei. Auch wenn es mir persönlich sehr schwerfällt, weil ich weiß, dass es nicht nur Stefan, sondern das ganze Team betrifft. Das ist wie eine Familie, die auseinanderbricht!“, sagte Andy Borg.

Noch mehrere Ausgaben mit Stefan Mross

Ganz so schnell müssen sich die Zuschauer allerdings noch nicht verabschieden. Nach der sportbedingten Pause am 16. August kehrt „Immer wieder sonntags“ zunächst wieder ins Programm zurück. Auch die Ausgabe am 23. August ist noch regulär geplant. Sie wird zugleich die vorletzte reguläre Ausgabe der aktuellen Staffel sein.

Erst danach rückt der endgültige Abschied näher: Das große Finale von „Immer wieder sonntags“ ist für den 6. September 2026 angekündigt. Dann wird Stefan Mross nach mehr als 20 Jahren zum letzten Mal durch die Sendung führen.

Werbung
Werbung
info

AmoMama.de unterstützt und fördert keine Formen von Gewalt, Selbstbeschädigung oder anderes gewalttätiges Verhalten. Wir machen unsere LeserInnen darauf aufmerksam, damit sich potentielle Opfer professionelle Beratung suchen und damit niemand zu Schaden kommt. AmoMama.de setzt sich gegen Gewalt, Selbstbeschädigung und gewalttätiges Verhalten ein, AmoMama.de plädiert deshalb für eine gesunde Diskussion über einzelne Fälle von Gewalt, Missbrauch, oder sexuelles Fehlverhalten, Tiermissbrauch usw. zum Wohl der Opfer. Wir ermutigen in diesem Sinne alle LeserInnen, jegliche kriminelle Vorfälle, die wider diesen Kodex stehen, zu melden.

Ähnliche Neuigkeiten

„Hartz und herzlich"-Teilnehmer Norbert stirbt mit 63 Jahren – die Details

22. Juli 2026

„Es ist vorbei": Thomas Gottschalk kündigt seinen endgültigen Rückzug aus dem öffentlichen Leben an

22. Juli 2026

Hayden Panettieres Begleiter auf ihrem letzten Flug aus Los Angeles identifiziert, während die Polizei Ermittlungen einleitet

18. August 2026

Robert und Carmen Geiss verbannen ihre Töchter aus der neuen Luxusvilla – Was ist passiert?

11. Juni 2026

„Ab ins Beet“-Star Conny Schmidt kehrt nach langer Pause in die sozialen Medien zurück – ihr berührender Beitrag

07. Juli 2026

GZSZ-Star Timur Ülker und Caroline Steinhof sagen Hochzeit kurzfristig ab – Ihr Post

18. August 2026

Malia und Sasha Obama zeigen sich bei der Eröffnung des Presidential Center selten gemeinsam – und ihre Looks sorgen für Aufsehen – Fotos

22. Juni 2026

Hayden Panettiere 5 Tage vor ihrem Geburtstag gestorben – Der herzergreifende Plan, den sie nie mehr umsetzen konnte

21. August 2026

„Einige wollten wissen, was passiert ist“: Jochen Horst spricht über seine schwere Verletzung

06. August 2026

„Ich habe ein Baby bekommen": Collien Fernandes überrascht ihre Fans mit einer unerwarteten Ankündigung

16. Juni 2026

Nach dem Ende seiner Karriere verbringt Mark Medlock sein Leben auf einer abgelegenen Insel mit einer millionenschweren „Seelenverwandtschaft“, die fast 20 Jahre älter ist – 5 gemeinsame Fotos

24. April 2026