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Kinder erhalten Einladung zur Beerdigung des alten Vaters, sehen ihn zwei Tage später daheim – Story des Tages

Frida Kastner
30. Juni 2022
22:50
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Als Gunnar seine Kinder für die Feiertage nicht bewegen konnte, zu ihm zu kommen, dachte er sich etwas aus und schickte ihnen schockierende Briefe. Sie trafen bei ihm ein und waren aus einem bestimmten Grund überrascht, ihn zu sehen.

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"Sorry, Papa, wir können nicht zu dir kommen. Bert kann nicht frei nehmen und wir sparen für einen Sommerurlaub. Die Kinder wollen ins Disneyland", informierte Gunnars Tochter Angelika ihn, als er sie bat, zu Weihnachten zu Besuch zu kommen. Von seinen drei Kindern hatte er bei ihr gedacht, dass sie zunehmen würde. Daniel und Birger hatten ihm schon ihre Ausreden vorgetragen.

Gunnar hatte es satt, allein in Deutschland zu leben, während seine Kinder in ganz Europa verstreut waren. Angelika war in Frankreich nicht ganz so weit weg, aber Birger lebte in Südspanien und Daniel in Ostpolen.

Er schrieb drei Briefe mit schockierender Botschaft. | Quelle: Pexels

Er schrieb drei Briefe mit schockierender Botschaft. | Quelle: Pexels

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Seine Frau Katinka war vor mehreren Jahren gestorben und er hatte gehofft, dass seine Kinder ihn zu Weihnachten kommen würden, damit die Familie mal wieder zusammenkäme.

"Du weißt, dass ich alt werde, Angelika", erwähnte Gunnar, um seine Tochter mit Schuldgefühlen umzustimmen.

Doch es klappte nicht. "Bitte, Papa. Du bist topfit. Wir sehen uns im Sommer, wenn wir zusammen ins Disneyland gehen. Wie klingt das?", erwiderte sie und lachte über die offenkundige Manipulation ihres Vaters.

"Gut, Spatz. Das ist okay", antwortete Gunnar und grinste frech.

Nach einigen weiteren Minuten beendeten sie den Videoanruf und Gunnar seufzte. Er war wieder mal einsam. Ihre Anrufe jede Woche waren lustig und er konnte die Enkelkinder sehen, aber es war ihm nicht genug.

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Es war Zeit, etwas zu unternehmen und er hatte eine Idee. Es war etwas drastisch und vielleicht würden sie sauer werden, aber es könnte klappen.

Daniel war besorgt, dass niemand da war. | Quelle: Pexels

Daniel war besorgt, dass niemand da war. | Quelle: Pexels

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Einige Monate nach Weihnachten schickte er seinen Kindern drei identische Briefe und der Inhalt hätte schockierender nicht sein können.

***

Angelika öffnete den Brief, nachdem sie vom Supermarkt heimgekehrt war. Sie weinte die ganze Nacht und dachte darüber nach, dass sie die Feiertage mit ihrem Vater verpasst hatte und sie nie wieder erleben würde.

Birgers Frau öffnete den Brief und rief ihn auf der Arbeit an. Er raste nach Hause, weinte in ihren Armen und sie machten Pläne. Daniel hingegen griff nach seinem Brief, als er zum Joggen das Haus verließ und weinte sich auf der Straße die Augen aus dem Kopf.

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Sie riefen sich sofort gegenseitig an und machten Pläne. Ihr Vater war gestorben und offenbar hatte er eine Anwältin angeheuert, um sich um die Beerdigung zu kümmern.

Birger, Angelika und Daniel sprachen sich mit ihren jeweiligen Familien ab und flogen zur Beerdigung ihres Vaters. Sie kamen fast gleichzeitig am Elternhaus an.

Gunnar kam heraus, trug einen Truthahn und lächelte. | Quelle: Pexels

Gunnar kam heraus, trug einen Truthahn und lächelte. | Quelle: Pexels

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"Wo sind denn alle?", wunderte sich Daniel und knüpfte sein Jackett zu, während er durch den Garten zum Haus seines Vaters schritt.

"Was meinst du?", fragte Birger und schob den Kinderwagen den Weg hinauf, da seine Frau und er ihr Neugeborenes hatten mitbringen müssen.

"Seine Freunde und Nachbarn. Ich weiß nicht", antwortete Daniel und sah sich andächtig um.

"Weiß nicht. Sind wir zu früh?", fragte Birger.

Angelika kam dazu und küsste ihre Brüder auf die Wangen. "Was ist los", fragte sie.

"Es ist keiner sonst hier. Sind wir zu früh?", fragte Daniel.

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"Ich denke schon. Die kommen schon noch. Lass uns reingehen, ehe wir zum Friedhof fahren", schlug Angelika vor und sie gingen zur Eingangstür.

Doch als sie eintraten, erstarrten sie auf der Stelle. Im Wohnzimmer stand ein großer Esstisch. Er war gedeckt mit Platzsets, Blumen und Deko. Plötzlich trat Gunnar hervor und hielt ein Tablett mit dem größten Truthahn, den sie je gesehen hatten

Daniel lachte und verzieh seinem Vater schnell. | Quelle: Pexels

Daniel lachte und verzieh seinem Vater schnell. | Quelle: Pexels

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"PAPA!", riefen Angelika, Birger und Daniel gleichzeitig.

"Hallo! Kommt rein. Kommt rein!", begrüßte Gunnar sie mit einem breiten Lächeln und stellte das Tablett auf den Tisch.

"Papa, um Himmels Willen! Was ist hier los?", polterte Birger mit wütender Stimme, während Angelika neben ihm zu Weinen begann.

"Dies war der einzige Weg, der mir eingefallen ist, um euch alle her zu kriegen! Bitte verzeiht mir, dass ich euch geängstigt habe. Aber nun, da wir alle hier sind, lasst uns feiern, dass wir alle am Leben und gesund sind", sagte Gunnar, zuckte mit den Schultern und grinste schief.

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Daniel fing an zu lachen, obwohl eine Träne aus seinem Auge kullerte. Er wischte sie weg. Er hatte immer mehr Humor gehabt als seine Geschwister, die noch immer verstört von der Situation waren.

"Kommt schon. Papa ist gesund und munter. Lasst uns feiern", sagte er und schob seine Geschwister ins Zimmer.

Gunnar war glücklich, mit seiner Familie zu feiern. | Quelle: Pexels

Gunnar war glücklich, mit seiner Familie zu feiern. | Quelle: Pexels

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Für die anderen Familienmitglieder war es zunächst unangenehm, aber die Kinder rannten auf ihren Opa zu und umarmten ihn fest. Dies schien Angelikas Tränen zu trocknen und sie beruhigte sich endlich. Birger war noch immer wütend, aber mehr noch war er erleichtert, dass sein Vater lebte.

Sie aßen zusammen und genossen das Zusammensein und die Tatsache, dass ihr Vater noch lebte. Doch Birger hatte in jener Nacht einige tiefgehende Worte für seinen Vater und warnte ihn, so etwas nie wieder zu tun.

"Wenn ihr mich nicht öfter besucht, kann ich nichts versprechen", scherzte Gunnar und lachte. Natürlich besuchten seine Kinder ihn jedes Jahr für die Feiertage.

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Was können wir von dieser Geschichte lernen?

  • Besuche deine Eltern öfter. Das Leben kann geschäftig werden, aber du solltest dir immer Zeit nehmen, deine Eltern zu besuchen, ehe es zu spät ist.
  • Vergib leicht, den das Leben ist kurz. Gunnars Kinder hätten wütender sein können, aber sie verziehen ihrem Vater schnell, weil er gesund und munter war. Das war alles, was zählte.

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Wenn dir diese Geschichte gefallen hat, magst du vielleicht auch diese über einen Mann, der seine Mutter ins Pflegeheim schickt, von wo sie plötzlich spurlos verschwindet.

Dieser Bericht wurde von einer Geschichte unserer Leser inspiriert und von einem professionellen Autor geschrieben. Jegliche Ähnlichkeit mit tatsächlichen Namen und Orten ist reiner Zufall. Alle Bilder dienen ausschließlich dem Zwecke der Illustration. Erzähl uns deine Geschichte; vielleicht wird sie das Leben eines anderen Menschen verändern. Wenn du deine Geschichte mit uns teilen möchtest, schicke sie bitte an info@amomama.com.

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