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Youtube.com/WAVY TV 10
Quelle: Youtube.com/WAVY TV 10

Mama sieht versehentlich das Foto ihres kleinen Sohnes im Internet und findet heraus, dass eine Tagesmutter ihn verspottet hat

Maren Zimmermann
14. Mai 2022
19:00
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Als eine Frau eines Tages das Internet verwendete, stieß sie online auf ein Foto ihres kleinen Jungen, das angeblich in seiner Kindertagesstätte aufgenommen worden war. Nachdem sie das Foto gesehen hatte, war sie so entsetzt, dass sie wusste, dass es Zeit war, etwas dagegen zu tun.

Eltern wollen bekanntlich nur das Beste für ihre Kinder. Vielleicht verbringen sie deshalb viel Zeit damit, gute Einrichtungen für ihre Kleinen auszuwählen, in der Hoffnung, dass ein unterstützendes und liebevolles Umfeld ihre Lernfähigkeiten und Persönlichkeitsmerkmale fördert.

Aber manchmal können ihren Kindern schreckliche Dinge zustoßen, von denen die Eltern vielleicht nicht einmal etwas ahnen, weil sie optimistisch sind, dass ihr Kind in völliger Liebe, Fürsorge und Schutz aufwächst. Traurigerweise ist Melissa Jordan etwas Ähnliches passiert.

Ethan Jordan. | Quelle: Youtube.com/WAVY TV 10

Ethan Jordan. | Quelle: Youtube.com/WAVY TV 10

EINE UNERWARTETE ENTDECKUNG

2013 stieß Melissa Jordan im Internet zufällig auf ein Bild, das sie zutiefst schockierte und verärgerte. Es handelte sich um ein Foto ihres kleinen Sohnes Ethan Jordan, das angeblich in der Kindertagesstätte, die er besuchte, aufgenommen und ins Internet gestellt worden war.

Die Frage war, warum die Mama aus Virginia so wütend war, nachdem sie das Foto ihres Sohnes im Internet entdeckt hatte, und was sie an dem Bild so empörte. Es stellte sich heraus, dass Melissa gute Gründe hatte, wütend zu sein, nachdem sie das Foto gesehen hatte. Sie erzählte dem NBC-Sender WAVY:

"Ich war verletzt, weil ich ihnen [der Tagesstätte] Ethan anvertraut hatte."

A Heavenly Haven Daycare. | Quelle: Youtube.com/WAVY TV 10

A Heavenly Haven Daycare. | Quelle: Youtube.com/WAVY TV 10

SCHOCKIERT UND VERLETZT

Melissas Gefühle schienen nach dem alarmierenden Foto ihres kleinen Sohnes, der in der Kindertagesstätte völlig unglücklich aussah, ziemlich berechtigt zu sein.

Die Einwohnerin von Virginia erklärte, dass sie das Bewusstsein für die mögliche Behandlung in der Kindertagesstätte schärfen wollte, damit andere Eltern mehr aufpassen würden.

Die Mutter verriet außerdem, dass ihr dreijähriger Sohn auf dem Foto nicht wie ein fröhlicher Junge aussah.

Ethan Jordan. | Quelle: Youtube.com/WAVY TV 10

Ethan Jordan. | Quelle: Youtube.com/WAVY TV 10

DER NIEDERGESCHLAGEN AUSSEHENDE JUNGE

Das verblüffende Bild wurde Berichten zufolge ohne Melissas Wissen geteilt und schien eine offensichtliche Verletzung der Privatsphäre zu sein. Es zeigte Ethan in einem Hochstuhl sitzend und mit trübem und niedergeschlagenem Blick. Melissa fügte hinzu:

"Ich weiß nicht, wie lange er schon in dem Hochstuhl sitzt. Er sieht so erbärmlich und unglücklich aus. Er sieht auf diesem Bild so niedergeschlagen aus."

Das Foto von Ethan wurde angeblich von einer der Tagesmütter online geteilt. | Quelle: Youtube.com/WAVY TV 10

Das Foto von Ethan wurde angeblich von einer der Tagesmütter online geteilt. | Quelle: Youtube.com/WAVY TV 10

DIE VERBLÜFFENDE BILDUNTERSCHRIFT

Nach Angaben von WAVY wurde das erschreckende Foto von einem der Kinderbetreuer des A Heavenly Haven Learning Center 2 in Newport News, Virginia, auf Instagram geteilt.

Das Bild zeigte nicht nur ein trauriges Kleinkind, sondern auch eine Bildunterschrift, die lautete:

"Ich habe die Schnauze voll von diesem [Schimpfwort] !!!"

Melissa Jordan im Gespräch mit WAVY 10 News Reporter Andy Fox. | Quelle: Youtube.com/WAVY TV 10

Melissa Jordan im Gespräch mit WAVY 10 News Reporter Andy Fox. | Quelle: Youtube.com/WAVY TV 10

EIN ENTSETZLICHER KOMMENTAR

WAVY berichtete, dass eine andere Mitarbeiterin der Kindertagesstätte in Virginia das Instagram-Foto des Kleinkindes ebenfalls kommentiert hatte. Sie schrieb:

"Er sieht wirklich so aus, als würde er genau das denken, weil er nicht sprechen kann (sic)."

Melissa erklärte, dass die Kommentare der Betreuerinnen und Betreuer direkt auf ihren Sohn abzielten und sie sich über ihn lustig machten, weil er nicht spreche.

Ein Foto eines anderen Kindes, das dieselbe Kindertagesstätte besucht, wurde mit dem Bild von "Hook" aus dem Film "Cars" konfrontiert. | Quelle: Youtube.com/WAVY TV 10

Ein Foto eines anderen Kindes, das dieselbe Kindertagesstätte besucht, wurde mit dem Bild von "Hook" aus dem Film "Cars" konfrontiert. | Quelle: Youtube.com/WAVY TV 10

Sie erzählte auch, dass Ethan eine verzögerte Sprachentwicklung hat. Die verzweifelte Mama sagte:

"Ich war angewidert und meine Gefühle waren verletzt, weil sie sich über Ethan lustig machen, weil er nicht sprechen kann. Sie machen sich über ihn lustig. Ich bezahle sie dafür, mein Kind zu demütigen?"

ETHAN WAR NICHT DAS EINZIGE KIND IN DER ÖFFENTLICHKEIT

Traurigerweise war Ethan nicht der Einzige, der in der Öffentlichkeit stand. Die gleiche Tagesmutter hatte auch ein Bild eines anderen Kindes auf ihrem Instagram-Account gepostet, auf dem sie dessen Zähne mit denen von Hook aus dem Film "Cars" verglich.

Melissa Jordan. | Quelle: Youtube.com/WAVY TV 10

Melissa Jordan. | Quelle: Youtube.com/WAVY TV 10

EINE LAUTE UND KLARE BOTSCHAFT

Melissa teilte mit, dass sie das Bewusstsein für die mögliche Behandlung in der Kindertagesstätte schärfen wollte, damit andere Eltern aufpassen und aufmerksam werden können. Im Gespräch mit CNN teilte sie auch eine wichtige Botschaft für die Kinderbetreuerin mit:

"Wenn du Kinder nicht wirklich liebst und dich nicht um sie kümmerst, und wenn es nicht deine Leidenschaft ist, dann solltest du dich nicht damit befassen. Wenn du es lustig findest, dass ein Kind langsamer oder nicht perfekt ist oder Mängel hat, oder wenn du denkst, dass du dich darüber lustig machen solltest, dann ist das kein Job für dich."

Als WAVY sich mit A Heavenly Haven in Verbindung setzte, sagte die Besitzerin der Kindertagesstätte, Juanita Brown, dass die beiden betroffenen Mitarbeiterinnen entlassen wurden. Später drückte die Kindertagesstätte ihr tiefes Bedauern über den traurigen Vorfall aus.

Ein düster aussehender Ethan, wie er auf dem Foto zu sehen ist, das angeblich von einer Kinderbetreuerin aufgenommen und geteilt wurde. | Quelle: Youtube.com/WAVY TV 10

Ein düster aussehender Ethan, wie er auf dem Foto zu sehen ist, das angeblich von einer Kinderbetreuerin aufgenommen und geteilt wurde. | Quelle: Youtube.com/WAVY TV 10

EINE ENTSCHULDIGUNG AUSSPRECHEN

A Heavenly Haven hat sich auch öffentlich bei der Familie Jordan entschuldigt. In der Entschuldigung hieß es, dass die Kindertagesstätte die verantwortlichen Mitarbeiter/innen entlassen hätte und in ähnlichen Angelegenheiten keine Toleranz zeige. Weiter hieß es in der Erklärung:

"Dieser Vorfall, der von einem Mitarbeiter verursacht wurde, spiegelt weder wider, wer wir als Kinderbetreuungseinrichtung sind, noch wird er uns davon abhalten, eine sichere und fürsorgliche Umgebung für unsere Kinder zu schaffen."

Nach Angaben von WAVY wurde das Sozialministerium von Virginia mit der Untersuchung des Vorfalls beauftragt.

WAVY News Reporter Andy Fox im Gespräch mit Juanita Brown, der Besitzerin der Tagesstätte. | Quelle: Youtube.com/WAVY TV 10

WAVY News Reporter Andy Fox im Gespräch mit Juanita Brown, der Besitzerin der Tagesstätte. | Quelle: Youtube.com/WAVY TV 10

MANGEL AN EMPATHIE

Während sich die Einrichtung bei Melissa entschuldigte, sagte die Mutter, dass sich keiner der Betreuer persönlich bei ihr gemeldet habe. Auf die Frage, wie sie sich fühlen würde, wenn sich jemand bei ihr melden und sagen würde, dass es ein Missverständnis war, antwortete sie:

"Vielleicht wäre ich ein bisschen verständnisvoller und würde sagen: OK, es war ein unangebrachter Scherz. Es gibt keine Entschuldigung, aber zumindest kann ich einen menschlichen Fehler verstehen. Aber das ist noch nicht passiert."

In der Tat gibt es für Eltern nichts Schlimmeres, als zu sehen, wie ihre Kinder in eine miserable Situation geraten. Die Geschichte von Melissa und Ethan lehrt uns, wie wichtig es ist, freundlich, liebevoll und verständnisvoll miteinander umzugehen.

Diese phänomenale Geschichte enthält auch eine weitere augenöffnende Lektion: Das Karma verschont niemanden, und böse Taten bleiben nicht unbemerkt. Wir hoffen, dass keine anderen Mütter oder Eltern mit ihrem Kind in eine solche Situation geraten.

Was nimmst du aus dieser Geschichte mit? Hast du schon einmal einen ähnlichen Vorfall erlebt oder etwas Ähnliches beobachtet, wie Melissa und Ethan es erlebt haben? Vergiss nicht, diese Geschichte mit deiner Familie und deinen Freunden zu teilen.

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