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Frau sieht regelmäßig alte Dame mit Drillingen, später sieht sie, wie Polizei die Kinder wegnimmt – Story des Tages

Frida Kastner
21. Apr. 2022
09:20
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Die Frau nahm an, die ältere Dame sei die Oma der Drillinge, die sich um die Kleinen kümmerte, während die Eltern arbeiteten. Doch dann sah sie, wie die Polizei ihr die Kinder wegnahm und erfuhr die schockierende Wahrheit über die Dame.

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Anwältin Pia Harper war erst kürzlich von Bielefeld nach Heidelberg gezogen, als sie das erste Mal eine ältere Dame mit Drillingen traf. Pia war seit zwei Jahren mit Adam Carter verheiratet, doch es hatte zwischen ihnen nicht funktioniert, also steckten sie mitten in der Scheidung und sie hielt einen Umzug für einen guten Neustart.

Außerdem hatte sie Pläne, einer neuen Kanzlei beizutreten und Heidelberg schien ihr dafür ein guter Ort. Doch kurz nach ihrem Umzug wurde ihr klar, dass sie kaum etwas über die Gegend wusste, also ging sie jeden Morgen spazieren, um neue Orte zu entdecken. Bei einem solchen Spaziergang sah sie die alte Dame mit den Drillingen.

Pia sah die alte Dame mi den Drillingen gewöhnlich jeden Tag. | Quelle: Shutterstock

Pia sah die alte Dame mi den Drillingen gewöhnlich jeden Tag. | Quelle: Shutterstock

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Jeden Tag saß die Frau in demselben Park mit den drei hübschen Kindern in einem schwarzen Kinderwagen. Ihre großen, unschuldigen Kinderaugen schauten alle Passanten neugierig an.

"Das sind ja wirklich die süßesten Drillinge, die ich je gesehen habe!", dachte Pia jedes Mal, wenn sie an ihnen vorbeikam. Sie wollte selbst schon lange eine Familie, aber dank Adam, der sich als Idiot entpuppt hatte, war darauf bisher nichts geworden.

Eines Morgens schritt Pia durch den Park und sah, dass die alte Dame nicht dort war. Sie dachte, die Frau sei vielleicht spät dran oder krank. Kurz darauf jedoch sah sie sie. Die Dame schob hektisch den Kinderwagen und sah verängstigt aus.

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"Was ist nur los mit ihr?" Pia war ratlos.

Bald sah sie zwei große Gestalten in Polizeiuniformen, die ihr hinterher eilten.

Die Frau drehte sich um und schaute die Beamten an, ihre Augen füllten sich mit Tränen und sie erhöhte ihr Tempo. "Gute Frau, bleiben Sie stehen!", rief einer der Polizisten und holte die Dame ein.

Pia sah zwei Polizisten, die die Dame verfolgten. | Quelle: Unsplash

Pia sah zwei Polizisten, die die Dame verfolgten. | Quelle: Unsplash

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Da begann sie zu weinen und Pia blieb stehen, um zu beobachten, was geschehen würde. Sie bemerkte, dass die Frau zitterte und die Beamten anflehte. Einer der beiden hatte ihr den Kinderwagen entrissen und schrie sie an.

Pia war unsicher, was vor sich ging, also beschloss sie, auf die Gruppe zuzugehen und zu hören, was die Frau sagte.

"Bitte, Herr Polizist", hörte sie das Flehen, "nehmen Sie mir nicht die Kinder weg. Ich kann ohne sie nicht leben. Ich.. ich flehe sie an!"

"Sie nehmen ihr die Kinder weg, aber warum?", fragte Pia sich mit vor Überraschung weit aufgerissenen Augen.

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"Schauen Sie, Frau Günther", sagte der eine Beamte ernst, "wir haben Sie und ihr Heim überprüft. Sie können sich nicht um die Kleinen kümmern. Das Jugendamt muss dafür sorgen, dass die Kinder an einem besseren Ort großgezogen werden! Gehen Sie nun zur Seite!"

Frau Günther flehte die Beamten an, ihr nicht ihre Enkel wegzunehmen. | Quelle: Unsplash

Frau Günther flehte die Beamten an, ihr nicht ihre Enkel wegzunehmen. | Quelle: Unsplash

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Aber Frau Günther ging nicht zur Seite. Sie fiel auf die Knie und begann, die Polizisten anzubetteln. "Ich kann mir mein Leben ohne meine Enkelinnen nicht vorstellen. Ich werde tun, was immer Sie sagen. Bitte – Bitte!"

Da beruhigten sich die Beamten und einer erklärte: "Frau Günther, wir können Ihnen nicht helfen. Wir müssen die Kinder mitnehmen, weil wir wollen, dass sie sicher sind, ja? Und Sie müssen sie gehen lassen. Tut uns leid!"

Trotz Frau Günthers Schluchzen und Flehen nahmen die Beamten die Kinder mit und fuhren davon. Pia hatte es nicht bemerkt, aber sie war den Tränen nahe, weil ihr das Leid der Frau so nahe ging und sie beschloss, auf sie zuzugehen.

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"Entschuldigen Sie, geht es Ihnen gut? Darf ich Ihnen helfen?", sagte sie.

Sie führte die ältere Dame zu einer Bank und bat sie, sich zu beruhigen. "Was ist geschehen? Warum haben die beiden Ihnen die Kinder weggenommen? Tut mir leid, ich sollte mich nicht einmischen, aber ich bin Anwältin und ich kann Ihnen helfen."

"Anwältin?", Frau Günthers Augen leuchteten auf. "Oh, Liebes, Sie müssen mir helfen! Sie haben meine Enkel weggenommen! Ich kann nicht ohne sie leben."

Frau Günther war froh, zu erfahren, dass Pia Anwältin war. | Quelle: Pexels

Frau Günther war froh, zu erfahren, dass Pia Anwältin war. | Quelle: Pexels

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"Das verstehen ich, gute Frau. Aber Sie müssen sich beruhigen und mir erzählen, was geschehen ist. Erst dann kann ich Ihnen helfen."

Frau Günther wischte sich die Tränen fort. "Vor drei Monaten habe ich meinen Sohn und meine Schwiegertochter bei einem Autounfall verloren", berichtete sie, "ich blieb allein mit meinen Enkeltöchtern zurück. Aber nach ihrem Tod konnte ich das Geschäft nicht mehr richtig führen und ich musste schließen."

"Seither lebe ich von meinem Ersparten. Manchmal verkaufe ich gestrickte Pullover und Mützen und so kommen wir irgendwie über die Runden. Ich weiß, ich kann so keine Kinder großziehen, aber ich kann nicht ohne sie leben. Sie sind alles, was ich habe, Schätzchen..", brachte sie heraus, ehe sie wieder zu Weinen begann.

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Auch Pias Augen wurden feucht bei dieser tragischen Geschichte. "Keine Sorge, gute Frau, ich werde Ihnen helfen. Sie werden die Kinder nicht verlieren. Dafür werde ich sorgen", versicherte sie.

"Wirklich?" Frau Günther sah sie hoffnungsvoll an. "Wie wirst du das tun?"

"Du sagtest, du strickst Pullover und Mützen, richtig? Genau da fangen wir an!", erwiderte Pia lächelnd. "Auf geht’s!"

Frau Günther verriet, dass sie strickte, um Geld zu verdienen. | Quelle: Pexels

Frau Günther verriet, dass sie strickte, um Geld zu verdienen. | Quelle: Pexels

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Frau Günther verstand nicht recht, was geschah, folgte Pia jedoch, die die ältere Dame zu sich mit nach Hause nahm und sofort ihren Laptop ins Wohnzimmer holte.

"Du hast ein schönes Haus. Entschuldigung, ich habe nicht einmal nach deinem Namen gefragt", bemerkte Frau Günther, als sie sich setzten.

"Ich bin Pia – Pia Harper. Und du bist.. Frau Günther? Ich habe gehört, wie die Polizisten dich so nannten."

Die Dame nickte schwach. "Elisabeth Günther."

"Gut, Frau Günther, wie sollen wir verkaufen, was du machst? Ich frage das, weil du in der Lage sein musst, zu beweisen, dass du dich finanziell um die Kleinen kümmern kannst."

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"Ich baue einen Stand auf, Liebes. Ich mache es nicht oft, weil es lange dauert, alles zu machen. Aber jeden Montag fertige ich einige Stücke an."

Pia entwarf einen Plan, um Frau Günther zu helfen. | Quelle: Pexels

Pia entwarf einen Plan, um Frau Günther zu helfen. | Quelle: Pexels

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Pia nickte und machte sich Notizen. Dann entwarf sie einen Plan. Sie beschloss, Frau Günther zu helfen, eine Internetseite sowie ein Instagramprofil für ihre handgefertigten Stücke sowie einzurichten, um mehr Kund*innen anzulocken. Dann sprach sie mit einer Freundin, der ein Bekleidungsgeschäft gehörte, und fragte, ob einige ihrer Angestellten wohl Frau Günther helfen könnten, mehr Strickware anzufertigen.

Zum Glück wuchs Frau Günthers Geschäft stetig und nach drei Monaten hatte sie ein gutes Einkommen. Während all dieser Zeit blieb Pia regelmäßig mit der Pflegefamilie in Kontakt, die die Drillinge aufgenommen hatten.

Als schließlich alles zusammenzukommen schien, half Pia Frau Günther dabei, das Sorgerecht für die Enkelinnen zu bekommen. Der bürokratische Test und die Prüfung von Frau Günthers finanzieller Situation brauchten einige Zeit, aber alles klappte und die Drillinge wurden wieder mit ihrer Oma vereint.

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Als die Kinder heimkamen, umarmte Frau Günther Pia und rief: "Ich werde dir deine Güte nie zurückzahlen können, Liebes. Was du für uns getan hast... du bist ein Engel!"

"Nun, Frau Günther", lächelte Pia, "du kannst mir vertrauen, dass es so schwer nicht werden wird..."

Frau Günther war Pia dankbar. | Quelle: Pexels

Frau Günther war Pia dankbar. | Quelle: Pexels

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Pia verriet, dass sie sich in einen Kollegen aus der Firma verliebt hatte. Sein Name war Tom Wöhler und er war alleinerziehender Vater zweier Söhne. Einen Monat nach dem ersten Date hatten Pia und Tom beschlossen, sich zu trauen und Pia fragte Frau Günther, ob sie sie zum Altar führen würde.

"Ich hoffe, du sagst nicht nein…"

"Natürlich nicht, Liebes!", nickte Frau Günther eifrig und mit tränenfeuchten Augen. "Ich freue mich so für dich", flüsterte sie. Doch das war noch nicht das Ende der Geschichte.

Später schlugen Tom und Pia vor, sich um Frau Günther zu kümmern und die Drillinge zu adoptieren. Frau Günther dachte nicht zweimal nach und war erleichtert, dass ihre Enkelinnen ein gutes Heim haben würden, wenn Gott sie eines Tages zu sich holte. So wurde Pia Mutter von fünf wunderbaren Kindern und Frau Günther wurde ihre liebevolle Oma.

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Was können wir von dieser Geschichte lernen?

  • Eine Familie wird durch Liebe geformt. Pia, Tom, und Frau Günther liebten einander und wurden eine große, glückliche Familie.
  • Hilf anderen und verbreite Güte. Frau Günther war bloß eine Fremde in einer fremden Stadt für Pia, doch Pias Tat veränderte für beide alles und sie wurden für einander die Familie.

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Wenn dir diese Geschichte gefallen hat, magst du vielleicht auch diese über eine Witwe, die in einer fremden Stadt Drillinge findet, die ihr sehr bekannt vorkommen.

Dieser Bericht wurde von einer Geschichte unserer Leser inspiriert und von einem professionellen Autor geschrieben. Jegliche Ähnlichkeit mit tatsächlichen Namen und Orten ist reiner Zufall. Alle Bilder dienen ausschließlich dem Zwecke der Illustration. Erzähl uns deine Geschichte; vielleicht wird sie das Leben eines anderen Menschen verändern. Wenn du deine Geschichte mit uns teilen möchtest, schicke sie bitte an info@amomama.com.

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