Inspirierende Stories

25. November 2021

Frau kommt aus der großen Stadt heim und bemerkt, dass ihre Oma spurlos verschwunden ist – Story des Tages

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Eine junge Frau besucht ihre geliebte Großmutter, doch diese ist verschwunden. Dann entdeckt sie eine schreckliche Wahrheit und beschließt, die Dinge zu richten.

Als Bibi Rinkels Mutter 16 war, wurde sie schwanger. Zum Glück für Ellen Rinkel war ihre Mutter verständnisvoll, unterstützte sie und nahm das Kind freudig auf.

Frau Rinkel kümmerte sich um die kleine Bibi, damit ihre Tochter die Schule beenden, auf den Abschlussball und ein normales Teenagerleben führen konnte. Doch statt ihrer Mutter dankbar zu sein, war Ellen Rinkel arrogant und scherte sich nicht um ihre Tochter.

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Frau Rinkel sah traurig dabei zu, wie ihre Tochter zur Partymaus wurde, die nur an Mode und Luxus Interesse hatte, nicht an ihrer Mutter und noch weniger an ihrer Tochter.

Mit 49 wurde Frau Rinkel praktisch zu Bibis Mutter. Sie war es, die mit Bibi in den Park ging, sie zu Freunden fuhr, ihr einen Hund kaufte, sie zum ersten Schultag fuhr – und auch zu allen folgenden.

Es war Frau Rinkel, die zu Bibis Schultheaterstücken und Klaviervorspielen ging und stolz lauschte, wie die Lehrer*innen Bibi am Elternsprechtag lobten und sagten, wie außergewöhnlich wie sei – ein Mathegenie, hieß es.

Also war es Frau Rinkel, die in Bibis Herz den Platz der Mutter erfüllte, nicht Ellen, die ihr Leben in hohen Hacken mit dem Kerl lebte, der eben gerade an ihrer Seite war.

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Mutter zu sein ist mehr als bloß ein Kind gebären – es ist bedingungslose Liebe und Hingabe.

Für Frau Rinkel und Bibi waren das wunderbare Jahre. Bibi wuchs zu einer schönen Frau mit einem großen Herzen heran. Doch bald war Bibi in der 12. Klasse und sie wussten, dass sich ihre Wege bald trennen würden.

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Bibi erhielt ein Stipendium für eine angesehene Universität und verließ ihre Oma, die ihr stolz und tränenreich ihren Segen gab. Bibi war brillant, sodass sie viele Jobangebote bekam.

Sie nahm einen Job bei einer Firma in Zürich an, mit einem top Einstiegsgehalt. Leider war sie damit sehr weit von dem Ort in Nordhessen entfernt, wo ihre geliebte Oma wohnte.

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Als Bibi befördert wurde, interessierte sich ihre Mutter plötzlich sehr für sie. Jede Woche rief sie bei Bibi an, was dieser ziemlich komisch vorkam – bis Ellen den Grund für ihr Interesse offen legte.

"Zuckermaus", flötete Ellen in den Hörer, "ich bin gerade etwas knapp bei Kasse – ich suche noch nach einer neuen Stelle – und ich habe mich gefragt, ob du deiner Mami helfen könntest? Ich bräuchte so 1.000€?"

Bibi schickte Ellen das Geld. Um weiteren Anrufen vorzubeugen, richtete sie einen Dauerauftrag ein und schickte ihrer Mutter und Oma monatlich einen großzügigen Betrag.

Frau Rinkel war erschrocken und rief sofort bei Bibi am. "Liebes, ich habe doch meine Rente, wir brauchen dein Geld nicht; gib das für dich aus."

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"Also, Oma", sagte Bibi beharrlich, "Ich weiß, dass Mutter wieder bei dir eingezogen ist und dass sie einen teuren Geschmack hat. Ich will nur sichergehen, dass du Geldprobleme hast. Und keine Sorge, ich kann es mir leisten!"

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In den folgenden 3 Jahren besuchte Bibi ihre Oma so oft sie konnte und sah dabei auch ihre Mutter. Ellen, die einmal so schön gewesen war, sah nun älter aus, als sie war und hatte einen verhärmten, enttäuschten Gesichtsausdruck.

Bei ihren Besuchen führte Bonnie ihre Oma aus und vermied es, Zeit mit ihrer Mutter zu verbringen, die ihr die Ohren volljammerte und ständig um Geld bat. Bibi bat ihre Oma, zu ihr zu ziehen, doch Frau Rinkel lehnte ab.

"Oh, Bibi", sagte sie traurig, "meine Kleine, ich wünschte, ich könnte mit dir kommen, aber du hast deine Mutter ja gesehen. Sie braucht mich. Ihr Leben liegt in Scherben und sie kann nirgendwo sonst hin.."

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Bibi verstand ihre Oma, doch manchmal fragte sie sich, ob Ellen ihrer Großmutter ebenso großherzig gegenüber stand.

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6 Monate nach dieser Unterhaltung rief Bibi wie jeden Nachmittag ihre Oma an. Zu ihrer Überraschung klingelte es, doch Frau Rinkel nahm nicht ab. Besorgt rief Bibiam selben Tag noch mehrmals an und auch am nächsten Morgen versuchte sie es, jedoch erfolglos. Sie rief bei den örtlichen Behörden an und bat darum, dass man nach dem Wohl ihrer Großmutter sehe.

Die Polizei sagte ihr, dass auf ihr Klingeln niemand reagiert habe und das Haus leer gewirkt hatte. Bibi saß im nächsten Zug nach Hessen. Das Haus war tatsächlich leer und als sie in den Kleiderschrank ihrer Oma sah, war auch dieser völlig leer.

Auch Ellen war verschwunden. Bibi griff daher zum Telefon und rief alle Freund*innen ihrer Großmutter an, doch niemand hatte von ihr gehört. Als nächstes rief sie die Krankenhäuser in der Gegend an, ohne Erfolg.

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Den Tränen nahe überlegte Bibi, ob sie die örtlichen Bestatter anrufen sollte, als die Haustür aufging und Ellen hereinkam. "Mutter!", rief Bonnie, "wo warst du denn? Wo ist Oma?"

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"Ich war feiern, auch wenn dich das nichts angeht", sagte Ellen und warf ihre Handtasche auf das Sofa. "Und was machst DU hier?"

"Ich versuche seit Tagen, Oma zu erreichen, aber sie geht nicht ran, also habe ich mir große Sorgen gemacht. Wo ist sie?", fragte Bibi.

"Ach, deine liebe Omi! Du kümmerst dich immer nur um deine liebe Omi!", sagte Ellen hasserfüllt, "tja, die ist da, wo sie hingehört. Im Altenheim!"

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"Was?", keuchte Bibi, "was hast du getan??"

"Was nötig war. Sie wurde langsam krank und ich bin schließlich noch jung und muss mein Leben leben. Also habe ich sie ins Heim am Fichtenwald gebracht!", erklärte Ellen schnippisch.

Als sie das hörte, stürmte Bibi aus der Tür und fuhr zum Altenheim. "Omi!", rief sie, "es tut mir so leid. Du kommst jetzt mit zu mir!"

"Oh, Bibi", sagte Frau Rinkel unter Tränen, "sie hat mir das Handy weggenommen und ich konnte mich nicht an deine Nummer erinnern und anrufen!"

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"Ist schon gut, Oma. Jetzt wird alles gut", beruhigte Bibi sie.

Bibi nahm Frau Rinkel mit in ihre schöne Wohnung in Zürich und die beiden lebten glücklich zusammen. Ohne zu zögern beendete Bibi den Dauerauftrag für ihre Mutter, was dieser natürlich gar nicht gefiel. Eines Tages erhielt Bibi einen unangenehmen Anruf.

"Wie konntest du mir das antun? Soll ich etwa verhungern?", brüllte Ellen ihr ins Ohr.

"Du hast mir doch selbst gesagt, du seist noch eine junge Frau, Mutter. Such dir einen Job!", erwiderte Ellen.

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"Du hilfst also der alten Schachtel, aber nicht deiner eigenen Mutter?", kreischte Ellen erzürnt.

"Ganz genau. Ich werde meiner Mutter nicht helfen – ich werde der wunderbaren Frau helfe, die deine Rolle eingenommen hat, mich geliebt hat und immer für mich da war", sagte Bibi und legte auf.

Frau Rinkel hatte das Haus vor langer Zeit in Ellens Namen aufgegeben. Also verkaufte Ellen es, nahm das Geld und verschwand. Weder Bibi noch Frau Rinkel hörten je wieder von ihr.

Was können wir von dieser Geschichte lernen?

  • Mutter zu sein ist mehr als bloß ein Kind gebären – es ist bedingungslose Liebe und Hingabe. Ellen brachte Bibi zur Welt, doch sie war nie da für aufgeschlagene Knie oder fröhliche Entdeckungen – Frau Rinkel schon.
  • Gemeinheit macht sich nie bezahlt. Ellen glaubte, sie könne ihre Mutter wegsperren und weiter vom Geld ihrer Tochter leben, doch es wartete eine bittere Überraschung auf sie.
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Dieser Bericht wurde von einer Geschichte unserer Leser inspiriert und von einem professionellen Autor geschrieben. Jegliche Ähnlichkeit mit tatsächlichen Namen und Orten ist reiner Zufall. Alle Bilder dienen ausschließlich dem Zwecke der Illustration. Erzähl uns deine Geschichte; vielleicht wird sie das Leben eines anderen Menschen verändern. Wenn du deine Geschichte mit uns teilen möchtest, schicke sie bitte an info@amomama.com.

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