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Quelle: Youtube.com/WBIR Channel 10

Kleines Mädchen wir aus Embryo geboren, der 27 Jahre lang eingefroren war

Frida Kastner
03. Feb. 2022
10:30
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Ein Baby brach einen Weltrekord dafür, dass es sich aus einem Embryo entwickelte, der beinahe 3 Jahrzehnte alt war. Die Eltern waren erstaunt von den Neuigkeiten, doch für sie ging es um viel mehr als nur den Rekord.

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Molly Gibson wurde zwar 2020 geboren, doch sie war seit 1992 für ihre Geburt bereit. Der Embryo des kleinen Mädchens wurde vor 27 Jahren eingefroren und im letzten Jahr wurde sie adoptiert. Die stolzen Eltern waren Tina und Ben Gibson aus Tennessee.

Mollys Geburt macht sie zu dem am längsten eingefrorenen Embryo, der erfolgreich zur Welt kam. Diesen Rekord hielt zuvor Mollys Schwester Emma. Sie wurde ebenfalls aus einem eingefrorenen Embryo geboren, der auf ein liebevolles Elternpaar wartete.

Eine Mutter hält ein Baby, das sich aus einem 27 Jahre alten Embryo entwickelte. | Quelle: Youtube/WBIR Channel 10

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DIE MUTTER IST ÜBERWÄLTIGT

Nach 5 Jahren der Unfruchtbarkeit suchten Tina und Ben nach Alternativen, um Kinder zu bekommen. Ein Embryo war ihre bevorzugte Option und Tina ist noch immer überwältigt davon, wie viel Glück sie hatten.

Die Mutter sagte, sie sei "ganz aus dem Häuschen" und fügte hinzu: "Mir kommen immer noch die Tränen. Wenn man mir vor 5 Jahren gesagt hätte, dass ich nicht nur ein, sondern gleich zwei Mädchen haben würde, hätte ich gesagt, dass das verrückt ist."

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HOFFT, ANDEREN ZU HELFEN

Die unglaubliche Familienerweiterung wurde durch Embryoadoption ermöglicht. Tinas Eltern hatten ihr davon erzählt, nachdem sie im Fernsehen von der Prozedur erfahren hatten.

Als Erklärung, warum sie sich mit ihrer Geschichte an die Medien gewandt hatten, hatten Ben und Tina eine simple Antwort. Sie hoffen, dass ihre Erfahrung anderen Eltern helfen und Hoffnung geben wird, die Probleme haben, Kinder zu bekommen.

Ein Baby, das den Rekord dafür hält, der älteste Embryo zu sein, der erfolgreich zur Welt kam. | Quelle: Youtube/WBIR Channel 10

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DAS SPENDENZENTRUM

Das Paar ist dem National Embryo Donation Center sehr dankbar. Die gemeinnützige christliche Organisation in Knoxville lagert gefrorene Embryonen ein, die bei vergangenen künstlichen Befruchtungen von Patient*innen abgelehnt wurden.

Tina und Ben bekamen also ein Baby, mit dem sie nicht genetisch verwandt sind. Laut dem Spendenzentrum werden in Amerika mehr als eine Million ungenutze Embryonen gelagert, die also vielen Menschen mit Fruchtbarkeitsproblemen helfen können.

Eine glückliche Familie mit zwei Babys, die aus Embryos stamen, die vor mehr als 20 Jahren eingefroren wurden. | Quelle: Youtube/WBIR Channel 10

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TAUSENDE VON EMBRYONENADOPTIONEN

Mark Mellinger, der Leiter des National Embryo Donation Centers, erklärte, Unfruchtbarkeit komme häufig vor. Er sagte:

"Wir fühlen uns geehrt und privilegiert, diese Arbeit tun zu dürfen."

Das Spendenzentrum hat bereits mehr als 1000 Adoptionen von Embryonen und Geburten arrangiert. Man nimmt an, dass sie jährlich etwa 200 Eingriffe durchführen. Die Eltern können entscheiden, ob der Prozess offen oder geschlossen ablaufen soll.

Solze Eltern halten ihr Baby, das aus einem eingefrorenen Embryo stammt. | Quelle: Youtube/WBIR Channel 10

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EINE SPENDENFAMILIE AUSWÄHLEN

Bei einer offenen Adoption ist Kommunikation mit der Familie möglich, die den Embryo gespendet hat. Mellinger sagte, dass Paare aus hunderten von Spenderprofilen auswählen können, die verschiedene Informationen wie den demografischen Hintergrund enthalten.

Ben und Tina war nicht wichtig, wie ihr Kind aussehen würde. Die Mutter sagte: "Mein Mann und ich sind eher klein, also haben wir auf Größe und Gewicht geachtet, die unseren ähneln."

Familienfoto eines Paares und ihren zwei Töchtern, die sie von einem Embyro-Adoptionszentrum adoptiert haben. | Quelle: Youtube/WBIR Channel 10

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DIE GLÜCKLICHE FAMILIE

Molly und Emma, die genetische Zwillinge sind, wurden beide 1992 eingefroren. Emma wurde nach 24 Jahren geboren (damals ein Rekord) und Molly überholte sie 2020.

Jetzt sind die kleinen Mädchen unzertrennlich und ihre Eltern dankbarer denn je. Auch wenn die beiden ihre Eltern Tag und Nacht auf Trapp halten, sagte Tina, es sei "beste Form der Erschöpfung" und sie würde es gegen nichts eintauschen.

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