Inspirierende Stories

18. November 2021

Alter Bettler sagt niemals "danke" zum Besitzer der Bäckerei, die ihm täglich Brot gibt – Story des Tages

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Ein alter Mann kam jeden Tag zu Bennos Bäckerei und bettelte um Brot, doch statt mit "danke" reagierte er stets mit einem kryptischen Satz. Benno verstand nie, was dieser bedeuten sollte, bis er seine Tochter bei sich auf dem Türabsatz vorfand.

Benno führte seit vielen Jahren eine Bäckerei. Er hatte sie im selben Jahr eröffnet, in dem seine Frau Mina die gemeinsame Tochter Clara bekommen hatte. Das Geschäft lief gut, doch die vergangenen Monate waren für seine Familie hart gewesen – aus Gründen, über die er nicht einmal mehr sprechen konnte.

Benno hielt die Bäckerei trotz allem am Laufen. Er konnte sich dorthin flüchten und liebte es, Bäcker zu sein. Eines Nachts kam ein Bettler an seine Tür und bat um etwas zu Essen. Benno gab ihm Brot vom Vortag, doch statt ihm einfach zu danken, sagte der Mann etwas Interessantes:

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"Das Böse, das du tust, bleibt bei dir. Das Gute, das du tust, kommt zu dir zurück", sagte der Obdachlose, ehe er sich umwandte. Ein simples "Dankeschön" wäre genug gewesen, dachte Benno. Er zuckte mit den Schultern und fuhr mit der Arbeit fort.

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Von da an kam der Bettler jede Nacht, um zu schauen, ob Benno etwas für ihn übrig hatte. Benno gab ihm immer etwas und immer hörte er zur Antwort "Das Böse, das du tust, bleibt bei dir. Das Gute, das du tust, kommt zu dir zurück."

Nach einem Monat beschloss Benno, zu fragen, warum der Bettler ständig diesen Satz sagte. Der Obdachlose lächelte, doch er antwortete nicht. Er verschwand einfach, wie er es jede Nacht tat.

Als Benno Mina davon erzählte, sagte sie: "Tja, Liebling, manche Menschen sind einfach so. Wer weiß, was in seinem Leben geschehen ist."

"Ich weiß, aber es ist so seltsam. Es ist doch einfacher danke zu sagen. Glaubst du, da steckt mehr dahinter?", beharrte Benno.

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"Es klingt, als wünsche er dir gutes Karma, weil du so großzügig bist. Für viele wäre ein simples Danke sicherlich genug.. aber vielleicht nicht für ihn?", überlegte seine Frau, als sie sich nach dem Spülen die Hände abtrocknete.

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"Das Böse, das du tust, bleibt bei dir. Das Gute, das du tust, kommt zu dir zurück. Ich meine, das ist schon ein seltsamer Satz. Aber wahrscheinlich hast du Recht", murmelte Benno. Die Unterhaltung hatte ihn positiv gestimmt.

Sie war in den letzten Monaten nicht sehr gesprächig gewesen. Sie war depressiv und hing unablässig vor den Nachrichten. Mina suchte online und war in Chats auf Facebook aktiv, doch nichts half.

Beide waren noch immer im Schmerz gefangen, doch sie sprachen nicht mehr darüber. Still brüteten sie vor sich hin und warteten auf einen Anruf der Polizei. Doch die Monate vergingen und sie verloren langsam die Hoffnung. Benno wollte, dass Mina wusste, dass sie mit ihm reden konnte, aber es war so schwer.

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"Liebling, meinst du, sie...", begann Benno.

"NEIN! Ich werde nicht darüber sprechen. Bitte hör auf. Wir warten, so lange es dauert. Ich werde die Hoffnung nicht aufgeben", schnappte Mina und ging ins Schlafzimmer. Benno seufzte und wandte sich wieder dem sinnlos flimmernden Fernseher zu.

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Der folgende Tag war sehr geschäftig in der Bäckerei. Benno hatte abends nichts mehr übrig, doch er wusste, dass der Bettler bald eintreffen würde. Da beschloss er, ihm einen frischen Laib Brot zu backen.

Wie üblich sagte der Mann seinen Satz auf, nachdem er das Brot entgegengenommen hatte und neigte dankbar den Kopf. "Hey, darf ich vielleicht Ihren Namen erfahren?", fragte er, ehe der Mann zu weit weg war.

"Ich bin Manni", antwortete der Mann und schritt davon.

Am Tag darauf arbeitete Benno in der Küche, als er ein Klopfen an der Eingangstür hörte. "Wir haben noch geschlossen", rief er. Das Klopfen hörte jedoch nicht auf, also ging er zur Tür, um nachzuschauen, wer da war.

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Zu seiner Überraschung stand Clara in seiner Tür. Sie trug dieselbe Kleidung, die sie am Tag ihres Verschwindens getragen hatte. "CLARA!", rief Benno und umarmte seine Tochter. Er zog hastig sein Telefon hervor, um Mina anzurufen, ließ Clara allerdings nicht aus den Augen.

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Seine Frau eilte zum Geschäft und beiden fielen ihrer Tochter um den Hals. Lange verharrten sie so, ehe sie die Polizei riefen. Clara erklärte, dass ein Mann sie in ein Auto gezerrt hatte, sie jedoch auf der Schnellstraße entkommen war.

Sie hatte sich im Wald versteckt, wo der Kerl sie nicht finden konnte, hatte sich jedoch verlaufen. Sie war immer weiter gestolpert und als sie endlich bekannte Gefilde erreicht hatte, war sie vor Hunger ohnmächtig geworden.

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"Ein netter Mann gab mir Brot und Wasser, als ich wach wurde und ich sagte ihm, dass mein Vater Bäcker war. Er führte mich her und verschwand, als ich an die Tür klopfte", beendete Clara ihre Geschichte.

Benno wusste sofort, von wem Clara sprach. Er schaute seine Frau an, und sie begriff es auch. Es war Manni gewesen. Er hatte ihnen Clara zurückgebracht. Die Polizei versprach, den Fall zu untersuchen, aber das Paar war einfach glücklich, dass Clara zurück war. Ihr Verschwinden hatte sie bis ins Mark erschüttert.

Sie hatten das Thema vermieden und in den letzten Monaten kaum miteinander gesprochen. Doch sie war wieder Zuhause, wo sie hingehörte. Als sie wieder daheim waren, kochte Benno ihnen ein Festmahl und backte mehrere Brote für Manni.

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Er fand den Mann auf einer Bank auf der geschäftigen Hauptstraße. Sie lächelten sich an, ehe Benno ihm die Brote übergab. Er sagte nicht danke, denn er hatte endlich den mysteriösen Satz des Mannes verstanden.

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"Das Böse, das du tust, bleibt bei dir. Das Gute, das du tust, kommt zu dir zurück", sagte Benno und lächelte wissend. Manni grinste zurück und neigte den Kopf. Dann kehrte Benno zu seiner wiedervereinten Familie zurück.

Was können wir von dieser Geschichte lernen?

  • Bist du gut zu anderen, werden dir gute Dinge widerfahren. Viele glauben nicht daran, doch Karma gibt es wirklich. Du kriegst, was du gibst.
  • Manchmal reicht ein simples Danke nicht. Manni zog seinen Satz vor, weil es alle daran erinnerte, dass gute Taten belohnt werden.

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Dieser Bericht wurde von einer Geschichte unserer Leser inspiriert und von einem professionellen Autor geschrieben. Jegliche Ähnlichkeit mit tatsächlichen Namen und Orten ist reiner Zufall. Alle Bilder dienen ausschließlich dem Zwecke der Illustration. Erzähl uns deine Geschichte; vielleicht wird sie das Leben eines anderen Menschen verändern. Wenn du deine Geschichte mit uns teilen möchtest, schicke sie bitte an info@amomama.com.

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