Inspirierende Stories

07. November 2021

Reiche Frau verspottet armen Mann, der um Almosen bettelt, sieht dann, wie er ihre Tochter nimmt – Story des Tages

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Anna war immer schon reich gewesen und sah hochnäsig auf ärmere Menschen herab, auch auf den Mann, der in ihrer Nachbarschaft stets um Almosen bettelte. Eines Tages rettete er ihre Tochter vor einem Entführer und als Sarah beinahe noch einmal entführt wurde, entdeckten sie die Wahrheit.

Anna lebte im Wilhelmspark, einer reichen Gegend Münchens. Ihre Familie war alt und reich und hatte die Art Stammbaum, der nie endete. Ihre Eltern lebten in Paris, doch sie wollte unabhängiger sein, also war sie für die Universität ausgezogen.

Nach ihrem Abschluss hatte sie sich in der Nachbarschaft niedergelassen und eine lukrative Karriere begonnen. Dann hatte sie sich in Dragan verliebt. Er hatte sie geschwängert, war jedoch nicht bereit, sich zu binden, also hatte er sie verlassen, sobald er von dem Baby erfahren hatte.

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Annas Herz war gebrochen, doch sie wollte nicht lange wegen Dragan trauern. Sie hatte Wichtigeres zu tun. Das ist okay, Ich kann das alleine schaffen, sagte sie sich selbst, als sie ihren Bauch streichelte. Monate später kam Sarah, das Licht ihres Lebens zur Welt.

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Ihr Liebesleben mochte ein Desaster sein, doch Sarah war all den Herzschmerz wert. Sie arbeitete und zog ihre Tochter in einer der besten Nachbarschaften des Landes groß.

Eines Tages bemerkte Anna einen älteren Mann, der gleich um die Ecke bettelte. "Entschuldigen, was tun Sie denn hier? Sie können hier nicht sein. Dies ist eine geschlossene Gemeinde," höhnte Anna den Mann an, der einfache Kleidung trug.

"Dies ist der geschäftliche Teil, gute Frau, und damit ist es öffentlicher Grund und ich darf hier sein," antwortete der Alte.

"Ich gebe Ihnen Geld, damit sie verschwinden," beharrte Anna.

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"Nein, gute Frau. Es ist mein Job, hier zu sein. Ich sammle Spenden für HimmelHilf. Das ist eine Wohltätigkeitseinrichtung, die für geringverdienende Familien sorgt," erklärte der Mann.

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"Tatsächlich? So fragen die nach Spenden? Einfach auf der Straße?", fragte Anna und verzog den Mund.

"Ja, gute Frau. Jede Hilfe zählt."

"Tja, was auch immer," sagte Anna und wandte sich ab, ohne ihm etwas zu geben. Sie glaubte ihm noch immer nicht und beschloss, die Sache mit dem Nachbarschaftsverein zu untersuchen. Doch die Leitung sagte ihr, da könne man nichts machen.

Anna wollte dem Mann nichts spenden und beklagte sich, dass seine reine Anwesenheit den Wert ihrer Grundstücke senke. Jedes Mal, wenn sie an ihm vorbeikam, verzog sie das Gesicht und einmal stieß sie mit dem Fuß sogar "aus Versehen" gegen seine Spendendose.

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 Doch nach einigen Wochen ignorierte sie ihn meistens, vor allem, weil Sarah sie ablenkte. Das kleine Mädchen war in dem Jahr 7 geworden und hatte begonnen, Fragen über ihren Vater zu stellen. Anna versuchte ihr zu erklären, dass sie keinen Vater habe.

"Aber alle in der Schule haben einen Vater. Warum ich nicht?", fragte Sarah verwirrt.

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"Tut mir leid, aber es gibt nur nicht. Du hast nur eine Mama und das war’s", antwortete Anna entnervt. Sarah fragte nicht weiter und ging in den Garten vor dem Haus zum Spielen. Doch wenige Minuten später schaute Anna aus dem Fenster und sah ausgerechnet den älteren Mann, der Sarah an der Hand hielt.

"WAS TUN SIE MIT MEINEM KIND? WOHIN BRINGEN SIE SIE? LASSEN SIE SIE SOFORT LOS!", brüllte Anna, während sie aus dem Haus und auf die beiden zu lief. Sie zog Sarah weg von dem Mann, der seine Hände beruhigend hob.

"Bitte, gute Frau, beruhigen Sie sich. Lassen Sie mich die Situation erklären", begann er.

"Welche Situation?! Dass sie ein Perverser sind und meine Tochter begrabschen?!", fuhr sie zornig fort.

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"Mama, hör dem Mann zu!", bat Sarah. Anna beruhigte sich, weil es ihrer Tochter offenbar gut ging. Schließlich erklärte der Ältere:

"Ich kam an ihrem Haus vorbei und musste die Straße überqueren, um zur Bushaltestelle zu kommen, als ich einen Fremden sah, der ihre Tochter beobachtete. Ich bin schon seit einer Weile hier und kenne die meisten Leute. Dieser Mann wohnt NICHT hier."

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"Oh Gott, ist das wahr, Liebling?", ächzte Anna.

"Ja, Mami. Der Mann hat nach mir gerufen und sah wirklich unheimlich aus", sagte Sarah.

"Also habe ich mit ihrer Kleinen geredet und wollte sie zu ihrer Tür bringen, als Sie herauskamen", fuhr der Alte fort. "Aber ich bemerkte auch, wie der Mann in sein Auto stieg, als Sie aus dem Haus kamen. Haben Sie ihn nicht gesehen?"

"Nein.. ich war zu beschäftigt.. Es tut mir leid. Bitte, verzeihen Sie mir", murmelte Anna peinlich berührt. "Bitte, kommen Sie doch herein. Lassen Sie mich Ihnen etwas Tee machen." Er nahm ihr Angebot an.

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Während sie Tee tranken, fragte Anna ihn über sein Leben und die wohltätige Einrichtung aus, für die er arbeitete. Sie lernte, dass sein Name Murat Gökcan war.

Er war ein bescheidener Mann, der anderen helfen wollte. Nachdem sie all das gehört hatte, entschuldigte Anna sich für die Art und Weise, wie sie ihn behandelt hatte. Er nahm ihre Entschuldigung an, wünschte ihnen alles Gute und verschwand.

In der Nacht spendete Anna online eine große Summe an Gökcans Einrichtung. Sie ahnte jedoch nicht, dass der ältere Mann ihre Tochter noch einmal retten würde.

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Zwei Tage später hörte Anna Geschrei, während sie in der Küche war. "LASSEN SIE SOFORT DAS KLEINE MÄDCHEN IN RUHE!", brüllte Herr Gökcan.

"Das ist nicht deine Angelegenheit, alter Greis! Ich nehme das Mädchen mit!", rief der Fremde Mann zurück, während er Sarah am Arm hinter sich zu seinem Auto zog. Doch Herr Gökcan hielt sie beharrlich fest.

"ICH RUFE DIE POLIZEI!", kreischte Anna, als sie aufgeregt aus dem Haus kam, das Telefon am Ohr.

Der fremde Mann schaute auf. "Anna, tu’s nicht! Bitte", bat er. Annas Augen weiteten sich, als sie seine Stimme erkannte. Dann sah sie genauer hin.

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"Ich fasse es nicht," hauchte sie. "Herr Gökcan, könnten Sie meine Tochter für einen Moment ins Haus bringen, bitte?"

"Natürlich. Soll ich die Polizei rufen?", fragte er und musterte den Fremden zornig.

"Nein, danke. Ich habe alles im Griff," sagte Anna mit kalter Stimme. Sie wandte die Augen nicht von dem Mann ab, während Sarah und Herr Gökcan im Haus verschwanden.

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"Was zur Hölle fällt dir ein, Dragan?!", zischte Anna, damit Sarah nichts hören konnte.

"Bitte, Anna. Ich wollte nur mein Kind sehen, aber ich wusste nicht, wie ich auf sie zugehen sollte", antwortete Dragan.

"Und da dachtest du, die beste Lösung wäre es, sie zu entführen?", fragte Anna sarkastisch. "Verschwinde, SOFORT! Ich habe Überwachsungsvideos vom Nachbarschaftsverein, wie du hier herumlungerst. Wenn du noch einmal hier in der Nähe auftauchst, gehe ich gerichtlich gegen dich vor!"

"Das wagst du nicht! Ich habe Rechte! Sie ist meine Tochter!", schnappte Dragan.

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"Du hast deine Rechte abgegeben, als du abgehauen bist. Sie ist nicht deine Tochter, sondern nur meine! Und ich weiß, dass du es dir nicht leisten kannst, dich vernünftig zu verteidigen, weil du immer noch ein Verlierer bist! VERSCHWINDE UND KOMM NIE WIEDER ZURÜCK!"

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Dragan grummelte, stieg in sein Auto und verschwand. Man sah ihn nie wieder. Herr Gökcan jedoch wurde ein fester Bestandteil ihrer Leben. Anna lud ihn jeden Abend nach Ende seiner Schicht zum Abendessen ein und wurde selbst aktiv bei HimmelHilf.

Was können wir von dieser Geschichte lernen?

  • Beurteile Menschen nicht nach dem Einkommen. Anna behandelte Herrn Gökcan furchtbar und ahnte nicht, dass er ihre Familie retten würde.
  • Behalte deine Kinder gut im Auge. Man sollte auch in den wohlhabendsten Nachbarschaften gut auf seine Kinder aufpassen.

Teile diese Geschichte mit deinen Freund*innen. Vielleicht inspiriert sie Menschen dazu, ihre eigenen Stories zu teilen oder anderen zu helfen.

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Dieser Bericht wurde von einer Geschichte unserer Leser inspiriert und von einem professionellen Autor geschrieben. Jegliche Ähnlichkeit mit tatsächlichen Namen und Orten ist reiner Zufall. Alle Bilder dienen ausschließlich dem Zwecke der Illustration. Erzähl uns deine Geschichte; vielleicht wird sie das Leben eines anderen Menschen verändern. Wenn du deine Geschichte mit uns teilen möchtest, schicke sie bitte an info@amomama.com.

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