Inspirierende Stories

22. Oktober 2021

Frau öffnet ihre Tür und sieht ein weinendes kleines Mädchen, das behauptet, ihre Mutter sei im Haus - Story des Tages

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Der Impuls einer jungen Frau, einem trauernden kleinen Mädchen zu helfen, hat ihr Leben umgekrempelt und ihr Glück gebracht.

Wie viele von uns können von sich behaupten, dass das Schicksal an unsere Tür geklopft hat? Doch genau das ist Anna Uriel passiert. In Annas Fall nahm das Schicksal die Gestalt eines kleinen Mädchens mit großen braunen Augen und zu einem Zopf gebundenen Haaren an.

Anna öffnete die Tür und starrte auf ein kleines Mädchen, das nicht älter als sechs Jahre war und ein hübsches, kariertes Kleid trug. "Hallo, mein Schatz", sagte sie sanft. "Ich glaube, du bist im falschen Haus."

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Das Mädchen schüttelte den Kopf. "Nein, das ist das Haus meiner Mami. Kannst du sie bitte anrufen?" 

"Es tut mir leid, Schatz", sagte Anna. "Ich bin die einzige Person, die hier wohnt."

Das Kind fing an zu weinen. "Bitte, bitte! Ich brauche meine Mami!"

"Hun, wo ist dein Papa?", fragte Anna.

"Er ist zu Hause. Er sagt, Mami ist für immer weg, aber ich weiß, dass das nicht stimmt. Sie ist hier!", schluchzte das Mädchen.

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Anna hockte sich hin und sah dem kleinen Mädchen in die Augen. "Süße, ich verspreche dir, deine Mami ist nicht hier. Wie wäre es, wenn ich dir warme Milch und Kekse gebe und dich dann zu deinem Papa nach Hause bringe?"

Das Mädchen schaute Anna traurig an. "Okay", flüsterte sie.

Anna drehte sich um, um das Mädchen ins Haus zu führen, aber als sie sich noch einmal umsah, war sie verschwunden. War das alles nur ein Traum gewesen? Anna ging nach nebenan und klopfte an die Tür von Frau Freman.

Sie erzählte Frau Freman von dem geheimnisvollen kleinen Mädchen. "Sie war so schnell verschwunden, dass ich fast dachte, es wäre alles nur ein Traum gewesen!", schlussfolgerte Anna.

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Frau Freman schenkte Anna Tee ein. "Ihr Haus gehörte früher einer kleinen Familie. Sie hatten ein kleines Mädchen. Nette Leute. Aber die Mutter wurde sehr krank und nachdem sie verstorben war, verkaufte ihr Mann das Haus. Das muss das Kind sein."

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"Armes Ding!" Anna seufzte. "Seine Mutter so jung zu verlieren!"

"Ich kann mich nicht an ihren Namen erinnern...", sagte Frau Freman. "Es ist mein Gedächtnis... Aber das kleine Mädchen... Ihr Name war Cassie!"

"Cassie", sagte Anna. "Wenn sie zurückkommt, rufe ich die Polizei und bringe sie nach Hause. Sie ist viel zu jung, um allein auf der Straße herumzulaufen." Aber Cassie kam nicht zurück und Annas Leben ging weiter wie geplant.

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Anna hatte immer daran geglaubt, Pläne zu machen. Sie hatte geplant, mit 25 zu heiraten und mit 28 Mutter zu werden, aber vier Jahre lang hatten sie und ihr Mann versucht, schwanger zu werden, aber es gab immer noch kein Baby.

Nach vielen schmerzhaften Behandlungen wurde Anna schwanger, aber leider verlor sie ihr Baby, als es erst einen Monat alt war. Die Ärzte sagten ihr, dass ihre Chancen auf ein weiteres Kind gering bis nicht vorhanden seien.

Ihr Mann sagte ihr ganz offen, dass er nicht vorhatte, kinderlos zu bleiben, und dass er nicht adoptieren wolle. Er verließ sie und ließ Anna am Boden zerstört und allein mit ihren zerstörten Träumen zurück.

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So konnte Anna Cassies Schmerz verstehen, den leeren Platz in ihrem Leben und in ihren Armen, wo ihr Baby sein sollte. Anna wusste, wie schwer es ist, loszulassen. Sie hoffte, dass Cassie zurückkommen würde, aber es vergingen Monate ohne einen Besuch.

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Dann klopfte es eines Winterabends an ihre Tür. In der Tür stand Cassie, eingekuschelt in einen Wintermantel, mit Tränen auf den kleinen Wangen. "Bitte, ich brauche dringend meine Mami. Papa liegt auf dem Boden und ich kann ihn nicht aufwecken. Bitte, bitte ruf meine Mami!"

Anna war entsetzt. Sie schnappte sich ihren Mantel und ihre Handtasche. "Schatz, Cassie, richtig? Kannst du mir zeigen, wo dein Papa ist?"

Das Schicksal kann das Glück an unsere Tür bringen, wenn wir es am wenigsten erwarten.

Das Kind lächelte strahlend zu Anna hinauf. "Ich wusste, dass du dich an mich erinnerst, Mami! Komm!", und sie zerrte eindringlich an Annas Hand und führte sie zu einem Wohnhaus drei Blocks entfernt.

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Anna fand die Eingangstür offen vor, und in der Mitte eines schmutzigen Zimmers lag ein bewusstloser Mann. Sie versuchte, ihn wachzurütteln. Er stank nach Alkohol! Sie zerrte ihn vom Boden auf die Couch und ging in die Küche. Es war eine Schande.

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Anna ließ eine Kanne Kaffee aufbrühen und begann aufzuräumen. Cassie folgte ihr. "Mami, machst du Kekse? Ich habe deine Kekse vermisst!"

"Cassie, ich bin nicht deine Mami, aber ich werde dir Kekse backen", sagte Anna zu dem kleinen Mädchen. In der nächsten Stunde sorgte Anna für die dringend benötigte Ordnung in der Wohnung und schob ein Blech mit Keksen in den Ofen.

Bald erfüllte der köstliche Duft von Keksen und Kaffee das Haus. Anna füllte einen Becher mit Kaffee und ging zurück zu dem Mann. Sie schüttelte ihn. "Wach auf!", befahl sie, "deine Tochter braucht dich!"

Der Mann öffnete die geschwollenen Augen und einen Moment lang spiegelte sein Gesicht eine aufkeimende Hoffnung wider. "Bess?", flüsterte er. 

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"Ich bin Anna und deine Tochter hat an meine Tür geklopft, weil sie ihre Mutter sucht." Annas Stimme war rau. "Sie braucht ihren Vater, also werde nüchtern und reiß dich zusammen!"

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Der Mann rappelte sich von der Couch auf. "Ich brauche weder dich noch deine Hilfe! Hau ab!"

"Ich bin nicht wegen dir hier, du Idiot. Ich bin wegen Cassie hier.", schnauzte Anna. "Und vergiss nicht: Während du dich hier in Selbstmitleid suhlst, klopft sie an die Tür eines Fremden."

Anna gab Cassie einen Abschiedskuss und ging hinaus. Sie hätte nie gedacht, dass sie Cassie oder ihren furchtbaren Vater jemals wiedersehen würde, aber eine Woche später klopfte es an ihre Tür. Ein großer, gut aussehender Mann stand vor ihr.

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"Hallo", sagte er nervös. "Ich wollte dir danken und mich entschuldigen..."

"Es tut mir leid", sagte Anna fassungslos. "Wer bist du?"

Der Mann errötete. "Ich bin Jeffrey, der Vater von Cassie. Ich wollte dir dafür danken, was du für Cassie getan hast - und für mich. Ich war so in meiner Trauer versunken, dass ich gar nicht gemerkt habe, was Cassie durchgemacht hat." 

Anna lächelte. "Schon gut, ich weiß, wie schwer es ist, diese dunklen Tage durchzustehen."

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Jeffrey schaute in Annas traurige Augen. "Hast du auch jemanden verloren?"

"Meinen Sohn", flüsterte Anna mit Tränen in den Augen. "Nachdem er gestorben war, verließ mein Mann mich..."

Von da an begann Anna, Cassie und Jeffrey zu besuchen und die drei halfen sich gegenseitig durch ihre Trauer. Eines Tages entdeckten Anna und Jeffrey, dass sie verliebt waren - Cassie wusste es bereits - und sie heirateten.

Zwei Jahre später wurde Anna durch ein unerwartetes Wunder gesegnet. Sie entdeckte, dass sie schwanger war und sie und Jeffrey bekamen einen wunderschönen, gesunden Jungen. Cassie wurde die stolzeste große Schwester der Welt.

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Was können wir aus dieser Geschichte lernen?

  • Das Schicksal kann das Glück an unsere Tür bringen, wenn wir es am wenigsten erwarten. Anna war traurig und einsam, bis Cassie an ihre Tür klopfte und ihre Mutter suchte.
  • Manchmal kann ein Weckruf ein Leben umkrempeln. Annas Besuch zeigte Jeffrey, dass er aufhören musste zu trauern und sich auf seine Tochter konzentrieren sollte.
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Dieser Bericht wurde von einer Geschichte unserer Leser inspiriert und von einem professionellen Autor geschrieben. Jegliche Ähnlichkeit mit tatsächlichen Namen und Orten ist reiner Zufall. Alle Bilder dienen ausschließlich dem Zwecke der Illustration. Erzähl uns deine Geschichte; vielleicht wird sie das Leben eines anderen Menschen verändern. Wenn du deine Geschichte mit uns teilen möchtest, schicke sie bitte an info@amomama.com.

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