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07. Oktober 2021

Polizei kommt nach Notruf und findet alte Frau mit gebrochenem Arm, die tagelang nichts gegessen hat – Story des Tages

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Eine alte Dame ruft die Polizei mit einer ungewöhnlichen Bitte und zwei Beamt*innen kommen ihr zu Hilfe.

Als das Telefon des Polizeipräsidiums an jenem Tag klingelte, ahnte niemand, dass sie einen ungewöhnlichen Hilferuf erhalten würden. Die meisten Anrufe drehten sich um Verbrechen oder Notfälle, aber dieser war simpler – und viel komplizierter.

"Hallo", sagte eine zittrige Stimme am anderen Ende der Leitung. "Ich frage mich, ob Sie mir helfen können. Ich kann das Haus nicht verlassen und habe seit drei Tagen nicht gegessen..."

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Die erschrockene Beamtin fragte nach dem Namen und der Adresse der Dame und schickte sofort ein Team zu ihr. Zufälligerweise waren die Polizisten Stefan Junge und Gregor Varikova am nächsten dran.

Die Beamtin erklärte ihnen, dass sie nach dem Wohlbefinden einer Frau sehen sollten, die behauptete, ihr Haus nicht verlassen zu können und zu verhungern. Binnen weniger Minuten waren beide vor Ort.

Zu ihrer Überraschung war es ein wunderschönes Haus mit einem tollen Garten in einer teuren Nachbarschaft. Nicht, was man erwarten würde, wenn jemand behauptet, zu verhungern.

Die beiden Beamten schritten auf das Haus zu und klingelten. Nach einer halben Ewigkeit hörten sie langsame, schlurfende Schritte und die Tür öffnete sich. Eine winzige alte Frau klammerte sich zitternd an der Tür fest.

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"Guten Tag, gnädige Frau", sagte Gregor sanft, "wir haben einen Notruf von einer Hilda Riemers erhalten. Sind Sie das?"

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"Ja", flüsterte die Frau, "bitte, treten Sie ein." Die Polizisten folgten ihr ins Haus und bemerkten, dass ihr linker Arm verbunden in einer behelfsmäßigen Schlinge lag.

Frau Riemers führte sie in eine Lounge und bat sie, sich zu setzen. "Frau Riemers," fragte Stefan, "sind Sie verletzt."

Frau Riemers wurde rot. "Ja", flüsterte sie, "Ich bin von der Leiter auf der Veranda gefallen. Ich war dabei, die Bougainvillea zu beschneiden..."

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Stefan antwortete: "Ich verstehe. Waren Sie allein? "

"Mein Sohn lebt bei mir, aber er ist auf Geschäftsreise und wird erst in 2 Wochen zurückkehren."

"Haben Sie bereits einen Arzt aufgesucht, gute Frau?", fragte Gregor.

"Oh nein," sagte Frau Riemers, "es ist nur eine schmerzhafte Prellung! Das Problem ist, dass es so sehr schmerzt, dass ich kaum laufen kann und vor zwei Tagen gingen mir die Vorräte auf."

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Gregor keuchte: "Sie haben 2 Tage nichts gegessen? Was ist denn mit den Nachbarn?"

Frau Riemers schüttelte den Kopf. "Wir sind erst vor einigen Monaten hergezogen, ich kenne niemanden. Ich kann nicht zum Supermarkt laufen, es tut zu sehr weh. Ich habe meinem Sohn nichts erzählt, weil er gerade erst seinen neuen Job angefangen hat. Ich wollte ihm keine Sorgen bereiten."

Frau Riemers wollte ihrem Sohn keine Sorgen machen, so brachte sie sich selbst in Lebensgefahr.

"Frau Riemers, wir werden Ihnen einen Krankenwagen rufen und Sie ins Krankenhaus bringen", sagte Stefan.

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Doch sie protestierte mit Tränen in den Augen: "Nein! Bitte, tun Sie das nicht. Ich habe Angst vor Krankenwagen, seit mein Ehemann verstorben ist. Er starb in einem. Bitte!"

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Gregor und Stefan sahen einander an. "Nun ja, es ist nicht üblich, aber wie wäre es, wenn wir Sie ins Krankenhaus fahren?"

"Aber ich brauche doch nur Lebensmittel", sagte Frau Riemers, "und ich habe Geld..."

"Bitte, Frau Riemers", sagte Stefan, "Die Ärzte werden Sie nur einmal untersuchen und danach gehen wir mit Ihnen einkaufen, in Ordnung?"

Besänftigt ließ Frau Riemers sich von den Beamten zu ihrem Wagen führen und setzte sich auf die Rückbank. Wenige Minuten später trafen sie am Krankenhaus ein und die Beamtem erklärten Frau Riemers‘ Situation.

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Die Ärztin untersuchte die Schulter der Arme und bat darum, ein Röntgenbild anfertigen zu dürfen. "Es ist doch nur eine Prellung", protestiere Frau Riemers, doch die Ärztin sah besorgt aus.

"Frau Riemers", sagte die Ärztin, "ich weiß, dass Sie hungrig sind, aber ich muss Sie bitten, ein wenig zu warten, bis wir die Röntgenbilder haben."

Die Ärztin hatte Recht. Frau Riemers hatte eine schwere Fraktur im Arm und der Schulter und wurde am Ende sogleich in eine Notoperation gebracht. Die beiden Beamten beendeten ihre Schicht und kehrten einige Stunden später ins Krankenhaus zurück.

Die Ärztin teilte ihnen mit, dass die OP gut verlaufen war und sie sich erholte. "Sie war so hungrig. Hat sie schon etwas gegessen?"

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Die Ärztin schüttelte den Kopf. "Nein, noch nicht, wegen der Narkose. Aber sie hat eine Infusion. Wenn sie aufwacht, kann sie essen."

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Die beiden Beamten riefen Frau Riemers‘ Sohn an und erklärten ihm die Lage. Er war krank vor Sorge. Er erklärte, dass er noch in Russland und mehrere Tage vom nächsten Flughafen entfernt sei, aber die Polizisten versicherten ihm, dass sie sich um das Wohl seiner Mutter kümmern würden.

Als Frau Riemers erwachte, saßen Gregor und Stefan an ihrem Bett. "Oh! Sie sind noch da?", flüsterte sie.

"Ja", sagte Gregor, "und wir bleiben, bis Ihr Sohn hier eintrifft. Er ist auf dem Weg und sehr besorgt um Sie."

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Frau Riemers schüttelte den Kopf. "Er wird mit mir schimpfen..."

"Nun", sagte Stefan grinsend, "wir werden Sie beschützen! Die Krankenschwester sagte, dass Sie ein wenig Suppe essen können, wenn Sie mögen."

Im Laufe der nächsten drei Tage kamen die Beamten regelmäßig ins Krankenhaus. Sie wechselten sich mit den abendlichen Besuchen bei Frau Riemers ab und brachten ihr kleine Geschenke und Blumen mit. Ihr Zustand besserte sich rasch und sie wurde stärker. Als Ihr Sohn eintraf, konnte Sie entlassen werden.

"Mama", rief ihr Sohn, "ich werde mir nicht verzeihen, dich allein gelassen zu haben!"

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"Ich war nicht allein. Stefan und Gregor haben mich zweimal täglich besucht", erklärte die alte Dame.

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David war verwirrt. "Stefan und Gregor? Wer ist das? Nachbarn?"

"Die Polizeibeamten, die meinen Notruf beantwortet haben. Sie sind meine guten Freunde geworden."

An jenem Abend traf David die beiden Beamten zum ersten Mal. "Ich danke Ihnen", sagte er mit tränenfeuchten Augen, "Sie haben meiner Mutter das Leben gerettet und waren für Sie da. Dankeschön!"

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"Ach, das passt schon. Gehört alles zum Job", versicherte Stefan.

"Wir tun nur unsere Arbeit und schützen die Gemeinschaft", sagte Gregor und scherzte, "außerdem wissen wir, wie dickköpfige Mütter sein können... Also haben wir sie im Blick behalten, um sie auf dem rechten Weg zu halten."

Frau Riemers wurde entlassen und war bald wieder auf den Beinen. Stefan und Gregor wurden zu regelmäßigen Besuchern und engen Freunden der Familie.

Was können wir von dieser Geschichte lernen?

  • Wenn du in Not bist, bitte um Hilfe. Frau Riemers wollte ihrem Sohn keine Sorgen machen, so brachte sie sich selbst in Lebensgefahr.
  • Die Polizei ist dein Freund und Helfer. Wir können sie rufen, wenn es Probleme gibt, nicht nur, wenn wir Opfer eines Verbrechens geworden sind.
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Dieser Bericht wurde von einer Geschichte unserer Leser inspiriert und von einem professionellen Autor geschrieben. Jegliche Ähnlichkeit mit tatsächlichen Namen und Orten ist reiner Zufall. Alle Bilder dienen ausschließlich dem Zwecke der Illustration. Erzähl uns deine Geschichte; vielleicht wird sie das Leben eines anderen Menschen verändern. Wenn du deine Geschichte mit uns teilen möchtest, schicke sie bitte an info@amomama.com.

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