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Leben

22. September 2021

Nachbarn weigern sich, armem Mädchen zu helfen, das hilfeschreiend im Aufzug festsitzt, bis ein Mann eingreift – Story des Tages

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"Hallo, kann mich irgendjemand hören? Ich stecke hier drin", weinte die kleine Evelyn. Sie war auf dem Weg nach Hause, nachdem sie für ihre Mutter in der Apotheke gewesen war, als sie im Aufzug stecken blieb.

"Bitte, helfen Sie mir. Ich sitze im Aufzug fest. Können Sie mich hören?", rief Evelyn erneut, als sie draußen Schritte hörte.

Es war eine Frau mittleren Alters, die ihre Schreie hörte. Sie hielt vor dem Aufzug an, aber es war zwecklos. "Ich bin spät dran für ein Date. Wenn ich jetzt versuche, die Tür aufzumachen, ruiniere ich mir die Nägel," erklärte sie und eilte davon.

"Aber bitte... ich flehe Sie an... Hallo, sind Sie noch da?" Aber die Frau war bereits fort.

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Mehrere Stunden vergingen und niemand kam, der Evelyns Hilferufe hätte hören können. Sie saß in einer Ecke des Aufzugs, bis sie erneut Schritte hörte. Sie wischte sich die Tränen fort und rief wieder um Hilfe, in der Hoffnung, gerettet zu werden. "Bitte helfen Sie mir! Ich komme nicht aus dem Aufzug heraus!"

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"Wer ist denn da drin? Ist das der Lieferdienst?", fragte Adam. Er wohnte im Geschoss über Evelyn. Er war nicht fettleibeig, aber ein wenig pummelig und vom Essen ganz besessen.

"Nein, ich heiße Evelyn und ich bin seit Stunden hier drin", erklärte Evelyn.

"Verdammt, dann muss der Lieferjunge die Treppen nehmen und ich muss kalte Pizza essen. Er ist schon 30 Minuten zu spät!" Adam war zornig.

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"Also, wenn du mir hilfst, kommt er schneller, weil er nicht Treppen steigen muss", sagte Evelyn.

Adam schaute den Aufzug voller Verachtung an. "Meine Lieblingssendung beginnt in 5 Minuten. Die werde ich nicht verpassen."

"Nein, warte! Bitte öffne die Tür oder nimm wenigstens mein Paket entgegen...", bat Evelyn

Adams Augen begannen zu leuchten. "Was ist da drin? Burger?"

"Äh.. nein. Es ist Medizin für meine Mutter", erklärte Evelyn zögerlich

"Ach...", Adam war wütend, "sorry, aber kein Essen, keine Hilfe. Tschöö!"

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Evelyn brach erneut in Tränen aus. Die Luft im Aufzug wurde immer dünner und es fiel ihr schwer, um Hilfe zu rufen. Wenige Minuten später jedoch hörte Evelyn die Schreie einer Frau.

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"Wer jammert hier den ganzen Tag wie ein Hund? Ich habe Kopfschmerzen und brauche Ruhe," brüllte die Frau, während sie aus der Wohnung kam.

Evelyn hatte leider nicht mehr die Kraft, um Hilfe zu rufen, daher begann sie, an der Aufzugtür zu kratzen, um anzuzeigen, das darin jemand gefangen war. Die Frau wurde fuchsteufelswild bei dem Geräusch und rief den Notruf. "Ich glaube, jemand heult und kratzt am Aufzug. Es nervt mich, also kommen Sie schnell!"

"Können Sie bitte versuchen, die Tür zu öffnen? Wir schicken jemanden, aber das kann dauern", antwortete der Mann am anderen Ende der Leitung

"Urghs.. Das Ding im Aufzug kratzt wie meine Katze und geht mir jetzt echt auf den Wecker! Kommen Sie einfach, so schnell Sie können! Ich will hier nix machen!", rief die Frau.

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"Okay, also dann, auf welcher Etage sind Sie denn? ... Hallo, die Dame... Ich kann Sie nicht mehr hören..."

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"Oh Gott, diese Unterhaltung macht meine Kopfschmerzen nur schlimmer!", brüllte die Frau und ging fort.

In dem Moment schien es, als sei Evelyn verloren, aber just da erschien ein Sanitäter. Er und sein Kollege waren eingetroffen, weil ein Nachbar angerufen hatte, weil Evelyns Mutter sich nicht gut fühlte.

"Hallo, ist da jemand? Brauchen Sie Hilfe?", rief er, als er bemerkte, dass die Aufzugtür nicht funktionierte. Evelyn wollte antworten, aber es gab kaum noch Luft im Aufzug und da wurde sie ohnmächtig.

Währenddessen untersuchte der Sanitäter Evelyns Mutter und informierte sie, dass sie schnell medizinische Behandlung benötigte. "Ich fürchte, ihr Zustand ist ernst! Wir müssen Sie sofort ins Krankenhaus bringen."

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"Aber ich kann nicht ohne meine 10-jährige Tochter gehen. Sie ist zur Apotheke gegangen, um mir ein fiebersenkendes Mittel zu besorgen, aber sie ist noch nicht zurück. Ich mache mir Sorgen um sie!", antwortete Evelyns Mutter.

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"Machen Sie sich keine Sorgen. Das passiert alle Nase lang. Sie wird eine Freundin getroffen und zu spielen begonnen haben," erwiderte er, "sie können einen der Nachbarn schicken, um nach ihr zu suchen."

Evelyns Mutter folgte seinem Ratschlag und wurde dann die Treppen heruntergetragen, wo sie auf die genervte Frau trafen. "Oh, ich bin so froh, dass heute Ärzte da sind! Ich habe Kopfschmerzen, die ich einfach nicht loswerde!", rief sie aus.

"Tut uns leid, aber wir müssen ihre Nachbarin ins Krankenhaus bringen," sagte er, "wir schicken Ihnen jemanden."

"Oh Gott! Ich leide schon den ganzen Tag, wegen dem Ding im Aufzug und Sie sagen mir, Sie schicken mir jemanden?!", zeterte die Frau.

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"Was? Steckt jemand darin fest?" Er war geschockt.

"Ja, da heult seit heute Morgen jemand herum! Ich bin müde!"

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Der Notarzt eilte zum Aufzug. Er zog so hart er konnte an den Türen und, endlich, öffneten sie sich. Die kleine Evelyn lag bewusstlos im Aufzug. Er trug sie heraus und, nach einigen Spritzern Wasser ins Gesicht, schlug sie schlussendlich die Augen auf.

Später an jenem Tag wurde der Aufzug repariert. Am nächsten Tag jedoch hörten Evelyn und ihre Mutter im Krankenhaus, das der Aufzug wieder kaputt gegangen war und die Nachbarn, die Evelyn nicht hatten helfen wollen, die ganze Nacht darin festgesessen hatten.

Was können wir von dieser Geschichte lernen?

  • Ein Hilfeschrei kann tausend Menschen taub machen, aber die Indifferenz kommt immer zu denen zurück, die sie ausstrahlen. Dass die Nachbarn, die Evelyn nicht geholfen hatten, selbst im Aufzug stecken blieben, beweist das.
  • Gottes Verspätung ist keine Missachtung. Evelyn steckte mehrere Stunden im Aufzug, aber Gott schickte ihr einen Notarzt zur Hilfe.
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Diese Geschichte wurde inspiriert von einem Beitrag eines Abonnenten, aber geschrieben wurde sie von einer*m professionellen Autor*in. Alle Namen wurden abgeändert, um die Privatsphäre der beteiligten Personen zu wahren.

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