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EntertainmentAnekdote

14. September 2021

Niemand wusste, dass eine Lehrerin monatelang in ihrem Auto lebte, dann änderte ein plötzliches Treffen ihr Leben – Geschichte des Tages

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Alina musste nach der Trennung von ihrem Freund in ihrem Auto leben. Als Lehrerin konnte sie die Räumlichkeiten der Schule nutzen, aber eines Tages erwischte sie ein Kollege und alles verlief anders als gedacht.

"Ich fasse es nicht, Mark!", schrie Alina ihren Freund an, als sie ihn mit einer anderen Frau im Bett erwischte, "IN UNSEREM EIGENEN HAUS?!"

"Alina, beruhige dich. Es ist nur.. es ist... ", stotterte Mark.

"Es ist... WAS?! Es gibt für das hier keine Rechtfertigung! Verschwinde!", schrie Alina weiter.

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"Weißt du was? Ich habe seit Monaten die Nase voll von dir und du kannst mich nicht rausschmeißen. Auf dem Mietvertrag steht mein Name! DU musst verschwinden!", brüllte Mark zurück. Voller Horror wurde Alina klar, dass er Recht hatte.

Sie war nach einem Jahr Beziehung zu ihm gezogen und sie hatten nie ihren Namen auf den Mietvertrag gesetzt, weil sie darauf warteten, einen neuen zu unterschreiben. OH MEIN GOTT! Ich kann nirgendwo hin, dachte sie. Aber sie würde Mark ihre Sorgen nicht sehen lassen.

"Schön! Ich gehe!", verkündete sie und blickte die gehässige Frau in ihrem Bett an. "Viel Glück mit ihm, denn, wenn er seine langjährige Freundin betrügen kann, wird er es auch mit dir tun."

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Alina griff sich eine Tasche und begann, ihre Sachen zu packen. Eine Stunde später saß sie in ihrem Auto. Ich komme für den Rest zurück! Brüllte sie Mark wütend an, denn die Wahrheit war, dass sie in einer Fahrt nicht alles in ihr Auto bekam.

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Sie rief eine ihrer Freundinnen, Kira, an, um zu fragen, ob sie bei ihr schlafen könne. "Tut mir leid, Alina. Ich habe gerade keinen Platz, die Schwester meines Freundes macht eine schwere Zeit durch und ich musste sie zu uns einladen. Aber ich kann dir Platz in unserer Garage für einen Teil deiner Sachen anbieten", sagte Kira.

Das war besser als nichts. Sie holte den Rest ihrer Sachen aus Marks Wohnung und war mit ihm fertig. Danke, Kira. Ich hole sie, sobald ich eine Wohnung gefunden habe, versicherte sie ihrer Freundin.

"Ich wünschte, ich könnte mehr tun", fügte Kira hinzu, die sich schlecht fühlte, weil sie keinen Platz hatte. Leider hatte Alina nicht genug Gespartes für eine Kaution oder Miete, weil sie nicht viel verdiente. Aber wenn sie einige Monate in ihrem Auto lebte, konnte sie genug sparen, dachte sie bei sich.

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Also parkte sie ihren Wagen auf dem Schulparkplatz und lebte darin. Sie konnte die Turnhalle nutzen, wenn alle gegangen waren, und alles würde bald gut werden.

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Leider lebte sie Monate später noch immer in ihrem Auto, weil sie einige finanzielle Rückschläge erlitt. Ihr Wagen brauchte eine neue Batterie und ihre Mutter bat um etwas Geld, um sich teure Medizin leisten zu können.

Sie hatte sich jedoch an dieses Arrangement gewöhnt, obwohl niemand wusste, was sie durchmachte. Ihre Schüler*innen waren zu jung, um etwas zu merken und ihre Kolleg*innen waren nach fünf Uhr alle daheim. Normalerweise duschte sie früh morgens, als niemand da war.

Aber ein Morgen war anders. Sie lief mit einem Handtuch und ihrem Kulturbeutel auf die Duschräume der Turnhalle zu, als Trainer Franz Pflüger im Flur auftauchte. "Frau Dorsten? Was machen Sie denn so früh hier?", fragte er.

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"Oh, Trainer Pflüger. Meine Dusche hat heute Morgen nicht richtig funktioniert, deshalb bin ich früh hergekommen. Tut mir wirklich leid", log Alina und hoffte, dass er ihr dies abkaufen würde. "Und sie?"

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"Ich bin gestern im Büro einige Spiele durchgegangen und einfach eingeschlafen. Ist mir echt peinlich", sagte er und lachte.

"Macht ja nichts. Also dann, bis später", sagte Alina und betrat den Duschraum. Sie war erleichtert, dass er keine weiteren Fragen stellte. Aber sie ahnte nicht, dass Trainer Pflüger misstrauisch geworden war.

Er hatte schon immer eine Schwäche für Frau Dorsten gehabt und er kaufte ihr die Lüge über die Dusche nicht ab. Also beobachtete er sie ein wenig und sah später, wie Alina auf den Rücksitz ihres Autos krabbelte. Sie schläft in ihrem Wagen, dachte er.

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"Frau Dorsten?", rief er sie nach der Schule am nächsten Tag.

"Oh, Coach. Sie können mich Alina nennen. Wir sind schließlich Kollegen", sagte sie, nachdem sie sich umgedreht hatte.

"Na, dann können Sie mich auch Franz nennen. Wie dem auch sei, würden Sie gerne heute Abend mit mir essen gehen?", fragte Franz.

Alina war positiv überrascht von seiner Frage. "Oh, das hört sich toll an," stimmte sie zu. Sie trafen sich in einem Restaurant in der Nähe und bekamen sogleich einen Tisch. Zunächst betrieben sie Smalltalk, aber Franz wollte offen sein.

"Hör mal, Alina. Ich muss ehrlich sein. Ich habe gestern Nachmittag gesehen, wie du in dein Auto gestiegen bist. Lebst du dort?", fragte Franz.

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"Oh nein. Ich wusste, dass du meine Lüge mit der Dusche nicht glauben würdest. Ja, ich habe mich vor einigen Monaten von meinem Freund getrennt. Ich spare für eine neue Wohnung, aber die letzten Monate haben meine Geldbörse etwas strapaziert", sagte Alina.

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"Dafür musst du dich nicht schämen. Die Preise in der Stadt sind viel zu hoch, selbst für die kleinste Besenkammer. Es ist Wahnsinn", sagte Franz.

"Nicht wahr? Es ist unmöglich, eine Wohnung zu finden, und die Kautionen sind auch so hoch. Aber ich bin jetzt ganz nah an meinem Ziel", fügte Alina hinzu. Sie sprachen noch lange und entdeckten, wieviel sie gemeinsam hatten.

"Ich kann dir ein wenig Geld leihen, dann kannst du sofort umziehen. Du kannst nicht länger in deinem Wagen leben. Das ist nicht sicher", sagte Franz am Ende des Abends.

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"Oh, das passt schon. Ich habe mein Ziel fast erreicht", sagte Alina. Sie weigerte sich, sein Angebot anzunehmen.

"Du kannst es mir irgendwann zurückzahlen, ohne Zinsen. Also kein Kleingedrucktes. Bitte. Ich würde mich wirklich besser fühlen", drängte Franz sie. Schließlich nahm Alina an und er half ihr, in eine neue Wohnung zu ziehen. Aber für eine lange Zeit waren sie nur Freunde.

Sie schaffte es, ihm nach einigen Monaten das Geld zurückzuzahlen. Irgendwann fragte er sie nochmal nach einem Date und sie nahm an. Sie heirateten einige Jahre später und Franz bewies jeden Tag, wie gutmütig und umsorgend er war.

Was können wir von dieser Geschichte lernen?

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  • Habe immer einen Plan B. Alina musste in ihrem Wagen leben, weil sie nie gedacht hätte, plötzlich alles packen und verschwinden zu müssen. Aber man sollte immer einen Plan B haben, für den Fall der Fälle.
  • Sie gutmütig zu anderen. Franz half Alina, ohne etwas zu erwarten, obwohl er in sie verknallt war. Am Ende gewann er ihr Herz durch seine ehrliche und umsorgende Art.

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Diese Geschichte wurde inspiriert von einem Beitrag eines Abonnenten, aber geschrieben wurde sie von einer*m professionellen Autor*in. Alle Namen wurden abgeändert, um die Privatsphäre der beteiligten Personen zu wahren.

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