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08. September 2021

Frau muss adoptiertes Kind zurückgeben, nachdem Eltern ihre Meinung änderten

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Ein Baby zu adoptieren ist ein Prozess, der viel Papierkram und lange Wartezeiten mit sich bringt. Aber selbst dann, wenn das Kind schon im neuen Zuhause eingezogen ist, kann es noch zu Komplikationen kommen. Dies musste eine Amerikanerin am eigenen Leib erfahren.

Sarah Howell und ihr Ehemann Chris wussten, dass sie auf jeden Fall eine gemeinsame Familie gründen wollten. Als es mit dem Schwangerwerden von selbst nicht so recht klappen wollte, suchten sie sich Hilfe.

Die Mediziner*innen jedoch mussten dem Paar die traurige Botschaft mitteilen: wegen Sarahs Endometriose würde es sehr schwierig werden, schwanger zu werden.

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Dennoch unterzog Sarah sich zahllosen Behandlungen. Sie wurde mehrfach operiert, spritzte sich Hormone und nahm Tabletten. Die Schwangerschaftstests blieben negativ.

Als ein*e Expert*in in Chicago ihnen berechnete, dass die Chance, schwanger zu werden, bei 1% lag, begann für das Paar ein Prozess der Trauer. Trauer darum, niemals eine eigene Schwangerschaft erleben zu können.

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Aber diese klare Aussage habe ihnen auch dabei geholfen, nach vorne zu schauen. So meldeten sie sich für den Adoptionsprozess an und durchliefen die notwendigen Überprüfungen.

Man setzte sie auf die Warteliste, auf der Paare zum Teil bis zu drei Jahre stehen, ehe sie ein Kind adoptieren können. Dann jedoch geschah das Unfassbare.

Sarah wurde schwanger. Nach einigem Unwohlsein machte sie einen Schwangerschaftstest und weinte vor Glück über das positive Ergebnis. Doch am selben Tag sorgte ein Anruf für noch mehr Aufregung.

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Die beiden hatten die Möglichkeit, ein Baby zu adoptieren. Wenige Wochen später zog das kleine Mädchen bei ihnen ein und für fünf Tage schwelgten sie im Glück.

Dann aber kam der Anruf, dass es sich das leibliche Elternpaar anders überlegt hatte und ihr Kind zurückwollte. Innerhalb von 10 Tagen nach der Adoption ist dies erlaubt.

Sarah und Chris mussten das Mädchen zurückgeben. "Der Schmerz, den wir an jenem Tag fühlten, war schlimmer als die drei Jahre der Unfruchtbarkeit zusammen", erinnerte sich Sarah.

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Mittlerweile sind Sarah und Chris glückliche Eltern ihres gemeinsamen Kindes Noah und zwei weiterer adoptierter Söhne. Gegenüber den leiblichen Eltern hegten sie keinen Groll.

Sie seien dankbar für die kurze gemeinsame Zeit und froh, dass das Mädchen bei liebevollen Eltern aufwachsen könne. Sie selbst genießen den Trubel dreier Kleinkinder im Haus.

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