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29. August 2021

Joyce (82) die an Demenz leidet, muss trotz Schlaganfall-Symptome 19 Stunden auf einen Krankenwagen warten

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Die Familie der 82-jährige Joyce Meikle aus Schottland konnte ihrer Besinnung kaum glauben, als sie den schottischen Rettungsdienst angerufen haben. Trotz ihres Alters und der Demenzerkrankung, musste die Rentnerin fast 20 Stunden mit Schlaganfal-Ssymptomen auf den Rettungsdienst warten.

Die 82-jährige Joyce Meikle, konnte ihr Bein nicht heben und reagierte kaum mehr, nachdem sich ihr Gesundheitszustand in der Nacht auf Sonntag, den 22. August verschlechtert hatte.

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Ihre Tochter Kelli Meikle, die sich um die Mutter Joyce kümmert, rief am 23. August um 11.45 Uhr einen Hausarzt an, der einen Hausbesuch erstattete. Er hat der Familie erklärt, dass ein Krankenwagen so schnell, wie möglich gerufen werden soll.

Aber die Familie brach in Wut aus, als das Rettungsdienst sie fast 20 Stunden lang auf einen Krankenwagen warten ließ. Das Wagen tauchte erst am nächsten Tag um 10 Uhr auf.

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Joyce, die an vaskulärer Demenz und Alzheimer sowie an einer Form der Parkinson-Krankheit leidet, hatte zuvor einen kleinen Schlaganfall erlitten und der Arzt befürchtete, dass ihr Zustand äußerst ernst sei.

Der Anruf und Anfrage nach einem Krankenwagen wurde zunächst als ein Nicht-Notfall protokolliert, aber der Hausarzt stufte den Anruf später als dringend ein.

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Kelli saß die ganze Nacht bei ihrer Mutter und erklärte, wie die Familie weiterhin den Rettungsdienst anrief, aber ihnen mitgeteilt wurde, dass die Rettungsteams "außergewöhnlich beschäftigt" seien. Gegenüber Daily Record sagt Kelli:

"Wir haben letzte Nacht zurückgerufen und uns wurde gerade gesagt, dass die Rettungswagenbesatzung sehr beschäftigt sei, wir riefen immer weiter an."

Am nächsten Morgen um 6 Uhr wartete die Familie jedoch immer noch und war die ganze Nacht wach in der Hoffnung, dass ein Krankenwagen eintreffen würde.

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Kelli sagte: "Um 6.10 Uhr musste ich noch einmal anrufen und sie sagten, sie seien außergewöhnlich beschäftigt. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir 17 Stunden gewartet."

Kelli wurde dann, ob ihre Mutter einige Wörter wiederholen kann, auf was Kelli noch einmal erklären musste, dass Joyce gar nicht reagiert. Dann wurde sie gefragt, ob sie Joyce in die Notaufnahme selbst fahren kann. 

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Kelli erklärte wieder einmal, dass es wegen der Covid-Regelungen nicht möglich ist. Eine Rettungswagenbesatzung traf am Dienstagmorgen um 10 Uhr endlich ein und Joyce wurde in das Queen Elizabeth University Hospital in Glasgow gebracht.

Ein Sprecher des schottischen Rettungsdienstes entschuldigte sich für die Verzögerung bei der Beantwortung der Anrufe und sagte, dies sei das Ergebnis einer "außergewöhnlich hohen und anhaltenden Nachfrage" zum Zeitpunkt des Anrufs.

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