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13. Juli 2021

Restaurantleiterin erniedrigt armen Mann, er erteilt ihr eine Lektion – Story des Tages

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Es war ein geschäftiger Samstag in einem von Bostons exklusivsten Restaurants, dem "Fourchette d’Or", als ein schlanker Mann mittleren Alters in einem braunen Anzug eintrat. Der Maître d' führte ihn zu einem Tisch in der hintersten Ecke des riesigen Raumes.

Innerhalb weniger Minuten erschien der Kellner und händigte dem Gast eine Speisekarte. Das "Fourchette d’Or" war stolz auf seinen Service und seine exzellente Küche. Es war ebenso stolz auf seine reiche, gebildete Klientel und Hilary Dorset, die Leiterin, hielt nicht viel vom Aussehen des neuen Gastes. 

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Sie sprach mit dem Maître d'. "Warum haben Sie diesen Mann hereingelassen?" fragte sie und gestikulierte in Richtung des Mannes in Braun, der die Weinkarte mit dem Kellner besprach.

"Er hat den Château Lafite Rothschild 2002, rot, bestellt, Madam."

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"Und den haben Sie ihm gebracht?" ächzte Hilary entsetzt. "Die Flasche kostet 1.200 Dollar, Sie IDIOT! Wenn er sie nicht bezahlen kann, werden Sie es tun, das schwöre ich Ihnen!"

Hilary drehte sich um und marschierte durch das Restaurant und grüßte nebenbei einige der Stammkunden des "Fourchette d’Or". Neben Herrn Gardner blieb sie stehen und schaute ihn missbilligend an.

Von Nahem sah der Mann sogar noch zerfledderter aus. Sein Anzug war völlig abgenutzt und ausgefranst; der Schnitt war vor Jahrzenten aus der Mode gekommen. Hilary bezweifelte, dass er selbst im Neuzustand allzu ansehnlich war...

"Herr Gardner?" sprach Hilary ihn an.

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Der Mann lächelte zu ihr herauf. "Ja, das bin ich."

"Sir, haben Sie bemerkt, dass unsere Karte keine Preise enthält?" fragte sie mit kalter Stimme.

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"Ja, habe ich," erwiderte der Gast, "das ist ein wenig ungewöhnlich, nicht wahr?"

"Das liegt daran, dass Geld für die Stammkunden des "Fourchette d’Ors"  keine Rolel spielt, wenn es um die beste Küche Bostons geht," erklärte Hilary.

"Man erzählte mir, dass Sie die beste Küche haben. Wenn die Speisen so gut sind, wie der Wein, sind Sie tatsächlich die Besten, und nicht bloß in Boston!" sagte Herr Gardner und prostete Hilary mit einem Glas des teuren Weines zu.

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"Haben Sie eine Vorstellung davon, wieviel Sie dieses Mahl kosten wird? Sind Sie sicher, dass Sie es sich leisten können?" Hilary schaute mit ausdrucksvoller Miene auf Herrn Gardners Kleidung. "Denn, wenn ich ehrlich bin, Herr Gardner, passen Sie überhaupt nicht in dieses Etablissement."

Herr Gardner wurde tiefrot und sah beschämt aus. Er wollte gerade den Mund aufmachen, al seine laute Stimme rief, "Horace! Horace Gardner, bist du das?"

Ein kräftiger Mann erhob sich von einem Nachbartisch und kam herüber. Er begrüßte Herrn Gardner begeistert und schüttelte dessen Hand.

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"Was machst du den hier," fragte er neugiereig, "Ich dachte, du wärest irgendwo in Frankreich?"

Herr Gardner erhob sich und begrüßte den anderen Gast. Hilary kannte ihn. Er war einer der wohlhabensten und reichsten Männer der Stadt. "Ich bin hier um einen Deal abzuschließen, David," erläuterte Herr Gardner lächelnd, "Ich habe mir einen Fernsehsender gekauft."

"Ist nicht wahr!" rief sein Freund beeindruckt. "Das ist ja großartig. Und wo ist Karen?"

"Oh, Karen ist mit den Enkeln in Monaco. Zum Glück, sonst würde sie sicher an mir herummeckern," scherzte Herr Gardner.

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David grinste. "Karen betet dich an. Und das will was heißen, nach 30 Jahren Ehe, also beschwer dich nicht!"

Herr Gardner lächelte und schaute auf seinen Anzug herab. "Ja, aber diesen Anzug hasst sie. Es ist mein Glücksanzug, den habe ich bei meinem ersten Deal getragen. Ich trage ihn gerne, wenn ich ein neues Projekt starte. Aber diese Dame hier scheint Karens Meinung zu teilen..." Er nickte zu Hilary.

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Nun war sie an der Reihe, rot zu werden. "Bitte entschuldigen Sie," stammelte sie, "Ich dachte..Sie sahen nicht aus wie..."

"Junge Frau," sagte Herr Gardner ruhig, "Ich habe gelernt, Menschen nicht nach ihrem Äußeren zu beurteilen. Ich habe diesen Anzug mit 23 gekauft und es war die teuerste Anschaffung, die ich je getätigt habe. Ich war arm und musste hart für mein Geld arbeiten.

Ich bin stolz darauf, wer ich bin und stolz auf diesen Anzug. Er ist bescheiden und beständig – so wie ich." 

Hilary lächelte nervös und trat den Rückzug an. Sie schämte sich sehr und erkannte, dass Herr Gardner recht hatte. Sie war zu einer Person geworden, die andere basierend auf ihrem Aussehen beurteilte, nicht auf ihrem tatsächlichen Wert.

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Was können wir von dieser Geschichte lernen?

1. Man kann Personen nicht nach dem Äußeren beurteilen – Hilary erkannte, dass Wert und Reichtum zwei sehr unterschiedliche Dinge sind.

2. Vergiss nicht, wer du bist – Herr Gardner mag Millionär geworden sein, aber vergaßs nie, wo er herkam und was seine Prinzipien waren.

Teile diese Geschichte mit deinen Freund*innen. Vielleicht inspiriert sie Menschen dazu, ihre eigenen Stories zu teilen oder anderen zu helfen.

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