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06. Juli 2021

Flugbegleiterin demütigt Passagier in der 2. Klasse - Story des Tages

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Eine Flugbegleiterin lernt eine wichtige Lektion, als sie zu einem unauffällig aussehenden Passagier in der zweiten Klasse unhöflich ist, denn dieser ist nicht, wie er scheint.

Die Flugbegleiterin Kerry Donovan hatte schlechte Laune. Sie war ursprünglich eingeteilt gewesen, ihre Lieblingsroute und natürlich in der 1. Klasse zu fliegen. Jetzt musste stattdessen sie eine kranke Kollegin vertreten.

Selbstverständlich hatte sie sich beschwert, aber man hatte sie klar informiert, dass in der derzeitigen Situation kein Raum für Sonderwünsche bestünde. Da war sie also, eine erfahrene Flugbegleiterin, auf einem heimischen Flug und dann auch noch in der zweiten Klasse.

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Nein, Kerry hatte wahrlich keine gute Laune. Ihr war jedoch danach, ihre schlechte Stimmung an jemandem auszulassen. Unglücklicherweise wählte sie dafür das falsche Ziel...

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Kerry stand mit einem breiten, falschen Lächeln im Gesicht an der Tür zum Flugzeug, als ein glatzköpfiger, kleiner Mann sie freundlich ansprach: "Entschuldigen Sie?"

Kerry wandte sich ihm zu und ihr Lächeln verrutschte. "Willkommen an Board, der Herr," sagte sie, "wie kann ich ihnen helfen?"

Der Mann hielt ihr mit beschämter Miene seinen Boarding Pass hin: "ich bin noch nie geflogen. Wo kann ich meinen Sitz finden?"

Kerry betrachtete den Boarding Pass. "Gerade runter, es ist Sitz 24D, mittlere Reihe links."

Der Mann nickte, sah aber noch immer verwirrt aus. Gereizt fügte Kerry hinzu: "gehen Sie einfach den Gang runter und schauen Sie auf die Sitznummern, klar?"

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Der Mann wurde rot, griff nach seinem Gepäck und wackelte den Gang entlang. Der würde anstrengend werden, das wusste Kerry jetzt schon. Aber dem würde sie es zeigen!

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Zehn Minuten später schritt sie den Gang entlang, um nach den Passagieren zu sehen und fand den Glatzkopf noch immer stehend vor.

"Und, haben Sie ihren Platz gefunden?" fuhr sie ihn scharf an.

"Ja, habe ich," sagte der Mann beschämt, "aber ich.. ich komme nicht an das Gepäckfach heran."

Grob nahm Kerry dem Mann sein Gepäck ab und schob es achtlos in das Fach.

"So," keifte sie, "glauben Sie denn, dass sie den Sicherheitsgurt selbst zu kriegen?"

Alle Menschen sind gleich und verdienen Respekt.

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Der Glatzkopf errötete und setzte sich hastig. Er fummelte ein wenig am Gurt herum, schaffte es aber schließlich, sich anzuschnallen. Kerry schritt davon. Sie würden bald starten.

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Danach war es Zeit, Getränke zu verteilen. Kerry vermisste die erste Klasse... langsam schob sie ihren Wagen durch die Reihen, bis sie bei Sitz 24D ankam.

"Möchten Sie etwas trinken, der Herr?" fragte sie den Glatzkopf .

"Haben Sie Guaevensaft? Oder Granatapfelsaft?"

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Kerry fuhr ihn an: "wir haben Apfel-, Trauben-, Tomaten-, und Orangensaft. Wenn Sie mehr Auswahl möchten, müssen Sie schon erste Klasse fliegen!"

Demütig bat der Mann um Tomatensaft und Kerry knallte ihm das Glas auf sein Tablett. Er dankte ihr leise und sie fuhr weiter.

Als es Zeit für das Abendessen war, bat der Mann, Hühnchen statt Fisch statt zu bekommen. Kerry log, dass sie nur noch Fisch habe, obwohl noch jede Menge Hühnchengerichte auf ihrem Wagen standen.

Beim Einsammeln der Tabletts bemerkte sie mit Genugtuung, dass der Glatzkopf den Fisch nicht angerührt und nur die Cracker, den Salat und das Dessert gegessen hatte. Er könnte ruhig ein paar Kilos verlieren, ich habe ihm einen Gefallen getan.

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2 Stunden später blinkte das Licht für die Flugbegleiter über Platz 24D auf. Kerry ignorierte es für stolze 20 Minuten, dann schlurfte sie zu ihm herüber und raunzte: "Ja, was gibt’s?"

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"Bitte, haben Sie vielleicht etwas gegen Kopfschmerzen," fragte er demütig, "ich fühle mich nicht besonders.."

Ohne zu antworten verschwand Kerry und kehrte mit einer Tablette Paracetamol zurück, aber ohne Wasser. "Da," sagte sie barsch, "wenn Sie sich übergeben müssen, benutzen Sie die Tüte!"

Der Mann dankte ihr, aber sie war bereits abgezogen. Wann würde der Flug endlich vorbei sein! Sie hasste nationale Flüge. Endlich landeten sie. Kerry stand an der Tür und sah den Passagieren zu, die den Flieger verließen.

Sie blickte in die Kabine und sah, dass der Passagier auf 24D noch immer am Platz saß. Sie ging zu ihm: "wir sind gelandet. Sie müssen AUSSTEIGEN!"

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Der Mann blickte sie an und sah gar nicht mehr albern oder weich aus. "Frau Donovan, ich habe einen Tipp für Sie.."

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"Ach wirklich, höhnte sie, und wer sind Sie, dass sie MIR Tipps geben wollen?!"

Ihr Gegenüber lächelte: "zufällig bin ich der neue Chef der Airline. Ich fange Montag an, wollte vorher aber mal testen, wie es ist, mit der Airline zu fliegen."

Kerry fühlte sich, als drehte sich die Kabine um sie herum. "Das..das wusste ich nicht, der Herr!"

"Ganz genau. Jeder Passagier ist ein V.I.P. Von jetzt an werden vermehrt Beobachter inkognito auf den Flügen mitreisen. Wenn ich die kleinste Beschwerde über Sie höre, sind sie gefeuert."

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"Ich..."

"Frau Donovan, ich gebe ihnen damit eine zweite Chance. Verspielen Sie sie nicht."

Von da an war Kerry Donovan eine der freundlichsten und aufmerksamsten Flugbegleiterinnen der gesamten Airline. Sie wurde als Beispiel einer Flugbegleiterin herangezogen, die jeden Passagier wie einen V.I.P. behandele.

Was können wir von dieser Geschichte lernen?

1. Man kann einer Person nicht ansehen, wer sie ist. Kerry war unhöflich und unangenehm zu einem normal aussehenden Mann, der sich als ihr Chef herausstellte.

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2. Behandele alle gleich. Kerry behandelte die Passagiere der ersten Klasse wie König*innen und war unhöflich zu denen der zweiten Klasse. Sie lernte jedoch, dass alle gleich sind und Respekt verdienen.

Teile diese Geschichte mit deinen Freund*innen. Vielleicht inspiriert sie Menschen dazu, ihre eigenen Stories zu teilen oder anderen zu helfen.

Jegliche Ähnlichkeit mit tatsächlichen Geschehnissen, Orten, Menschen (verstorben oder lebendig) sind reiner Zufall.

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