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15. Juni 2021

Christopher Lambert ("Highlander"): das Leben des Stars, der "Connor MacLeod" spielte

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Christopher Lambert ist ein Schauspiel-Star der 80er: Mit Highlander gelang ihm der große Durchbruch. Es folgten jedoch viele Rollen, die nicht unbedingt zum Ruhm des mittlerweile 64-Jährigen beitrugen. Seit einigen Jahren arbeitet er an einem drastischen Image-Wechsel.

Schon früh wusste der junge Lambert, wohin ihn sein Weg führen sollte: ins Schauspiel. An seiner Schule in Genf begeisterte er die Zuschauer*innen – nur nicht seine Eltern.

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Diese standen seinen Träumen kritisch gegenüber und so probierte er sich ihnen zu Liebe zunächst in einer Ausbildung an der Börse in London. Das war aber einfach nicht das richtige für den zukünftigen Star und er widmete sich in Paris seiner Schauspielkarriere.

Der erste große Hit folgte im Jahr 1984. Unter Regisseur Hugh Hudson spielte Lambert die Hauptrolle als "John Clayton" in "Greystone - Die Legende von Tarzan, Herr der Affen". Sein Part in Luc Bessons Kultfilm "Subway" brachte ihm sogar einen "César"-Award als bester Darsteller ein.

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Zwei Jahre später war es dann soweit. Lamberts wortwörtlich unsterbliche Rolle stand ihm bevor. Russel Mulcahy engagierte den aufstrebenden Schauspieler für die Rolle des "Highlanders" in seinem gleichnamigen Films.

"Connor MacLeod", der Highlander, der 1518 zur Welt kam, schafft es in dem Fantasy-Action-Streifen bis in die moderne Zeit der 1960er. Sein Leben ist dabei erfüllt von Abenteuern und Romanzen und Lambert schart mit seinen strahlend blauen Augen ein großes Fangefolge um sich.

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So wundert es nicht, dass Lambert bisher dreimal verheiratet war. Von seiner letzten Frau, der Schauspielerin Sophie Marceau, ist er seit 2014 nach zwei Jahren Ehe geschieden.

Es folgten zahlreiche Filme mit gemischtem Erfolg. Kritiker sahen seine Karriere auf dem absteigenden Ast, als drei weitere Fortsetzungen der "Highlander"-Saga floppten.

Aber Lambert hat Ambitionen. Er will ernsthaftere Filme machen und sich eher dem europäischen Film widmen, als protzigen Hollywood-Produktionen.

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Die anerkannte französische Regisseurin Claire Denis gab ihm eine Chance, sich zu beweisen. In ihren Film "White Material" spielte Lambert die Hauptrolle eines weißen Bauern auf einer afrikanischen Kaffeeplantage, der gegen den Willen seiner Frau vor dem Bürgerkrieg fliehen will.

Lambert war sich selbst überrascht, dass Denis ihn für die Rolle gewählt hatte.

"Ich war sehr glücklich, weil, na ja, ich komme ja aus der Ecke der Thriller, Sci-Fi-Filme und so – also bin ich in mancher Hinsicht das genaue Gegenteil der Person, die Claire in ihrem Film haben wollen würde," so Lambert.

Ihm ist bewusst, dass er in der Szene teils mit snobistischer Attitüde betrachtet wird. Das macht ihm nichts aus und ändert nichts an seinen Plänen. Er steht zu seinen Wurzeln als Highlander und sieht sie als festen Bestandteilen seiner Karriere.

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Im Gegenteil, Lambert findet: "irgendwie ist es doch gut, zumindest eine Sache zu haben, wegen der man unsterblich ist, oder?" So schnell wird das Publikum den Schauspieler sicher nicht vergessen.

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