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25. März 2021

Daniel Küblböck wird nach 2 Jahren des Verschwindens für tot erklärt

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Es ist mehr als zwei Jahre her, seit Daniel Küblböck während einer Kreuzfahrt vor der Küste Neufundlands vermisst wurde. Jetzt hat das Passauer Amtsgericht den DSDS-Star für tot erklärt, nachdem sich die große Suche nach ihm als erfolglos herausgestellt hatte.

Daniel Küblböck verschwand am 9. September 2018 spurlos, als er von einem Kreuzfahrtschiff auf dem Weg von Hamburg nach New York ins Meer sprang. Es wurden große Suchaktionen gestartet, um den 33-Jährigen zu finden, jedoch ohne Erfolg.

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Nun hat das Passauer Amtsgericht bekannt gegeben, dass der Sänger für tot erklärt wurde. Laut offizieller Erklärung wurde der Zeitpunkt des Todes auf 8,55 Uhr festgelegt. Die Erklärung fügte hinzu:

"Der Beschluss wird mit Rechtskraft wirksam. Die Kosten des Verfahrens fallen dem Nachlass zur Last."

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Daniels Familie fiel es schwer zu glauben, dass der Sänger nicht mehr war und sein Vater hatte in der Vergangenheit mehrere Einsprüche gegen das Verfahren erhoben. In einem Interview hat er klargestellt, dass sie nicht wollten, dass Daniel auf diese Weise für tot erklärt wird, es sei denn, dieser Schritt wird von der Familie initiiert.

Daniel, der 2003 an DSDS teilnahm, erschien in verschiedenen TV-Shows, darunter “Big Brother”, und trat auf kleineren Bühnen mit verschiedenen Jazz-Programmen auf. Der Sänger sah aber auch die Schattenseiten der Branche und wurde Opfer von Mobbing.

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Im August 2018 erhob er während seiner Schauspielausbildung am Europäischen Theaterinstitut in Berlin schwere Vorwürfe gegen seine Mitschüler und die Schulleiter. Bei dem Sänger, der unter Panikattacken und Angstzuständen litt, wurde eine wahrscheinliche akute Episode einer schizophrenen Psychose diagnostiziert.

Daniel stieg am 29. August 2018 in die Kreuzfahrt “Aida Luna” ein und schickte eine Facebook-Nachricht an Robert Mau, den musikalischen Leiter der Schauspielschule in Berlin, dass er sich in einem männlichen Körper nicht wohl fühle und gerne eine Frau wäre.

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Zu diesem Zeitpunkt erfuhr auch sein Vater Günther Küblböck von der psychischen Gesundheit seines Sohnes und bat die Verantwortlichen, ihn im Auge zu behalten, da die Reise nicht abgesagt werden konnte. 

Der Sänger soll am 9. September 2018 auf dem Schiff zu viel getrunken und sich mit einer Flasche verletzt haben. Als ihm mitgeteilt wurde, dass das Schiffshospital geschlossen sei, soll er dreimal den Alarm ausgelöst und gegen fünf Uhr morgens in die Labradorsee gesprungen sein. 

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