Dortmund: "Die Welt bleibt stehen," sagte der Vater des 4-jährigen Jungen, der von einem Auto überfahren wurde
Letzten Monat wurde ein 4-jähriger Junge von einem Senior überfahren, als er über die Straße gelaufen war. Da der 84-Jährige die rote Ampel überfahren hat, sprach der Vater des toten Jungen über die Verkehrsregeln für Senioren und brachte seine Trauer nach dem Tod seines Sohnes zum Ausdruck.
Bei einem tragischen Unfall am 24. Februar in Dortmund wurde ein 4-jähriger Junge getötet, als ein Auto, das von einem Senior gefahren wurde, den Jungen überfuhr. Das Kind rannte über die Straße, als die Fußgängerampel grün war, aber ein 84-jähriger Mann überfuhr die rote Ampel.
Mertol Bozatli, der Vater des Jungen, ist zutiefst traurig und hat in einem Interview mit RTL über seine Schmerzen berichtet. Bozatli kann diesen schrecklichen Moment nie vergessen und beschreibt ihn mit den Worten:
"Das kann man nicht erklären, da bleibt die Welt stehen."
Nachdem der Mann den Anruf von seiner Frau erhalten hatte, eilte er ins Krankenhaus, wo er erfuhr, dass sein Sohn bereits gestorben war. Bozatli, der selbst Busfahrer ist, fährt seit mehr als 20 Jahren auf der Straße. Er erklärte, dass er weiß, was täglich auf der Straße passiert.
"Dass mein Sohn bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückt, das tut einem dann noch mehr weh," ergänzte er.
Der untröstliche Vater und seine Frau kämpfen immer noch darum, sich mit dem Tod ihres Sohnes abzufinden und reden täglich über den schockierenden Vorfall. Es war wirklich ein Albtraum für alle Eltern!
Bozatli ist der Meinung, dass es für den Senior absolut nachlässig war, im Alter von 84 Jahren am Steuer zu sitzen, da das Sehvermögen und die Reaktionsfähigkeit mit dem Alter abnehmen.
Er fügte hinzu, dass er kein Mitgefühl für den alten Mann habe und appelliere an die Regierung, eine Altersbeschränkung für einen Führerschein festzulegen. Nach seinem Vorschlag müssen das Gesundheitliche und die Reaktionsfähigkeit der Senioren von Zeit zu Zeit überprüft werden.
Daher haben Bozatli und seine Familie eine Petition mit dem Thema “Senioren am Steuer” gestartet. Sie glauben, dass die Senioren, die nicht mehr fahren können, den Führerschein freiwillig abgeben oder überprüft werden sollten. Er erklärte:
"Mein Sohn wird nicht wieder lebendig durch die Petition. Ich mache das, damit diese Unfälle in Zukunft nicht mehr passieren."
Dortmunder Oberbürgermeister Thomas Westphal drückte sein tiefes Bedauern über den tragischen Unfall in Aplerbeck aus und sagte, dass alles getan wird, um sicherzustellen, dass so etwas nicht noch einmal passiert.
Er drückte den Verwandten sowie den Kindern, Eltern und Erziehern der Kindertagesstätte, die der Vierjährige besuchte, sein Beileid aus.
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