Bloggerin bricht Schweigen, nachdem sie ihren 4-jährigen autistischen Sohn zurückgegeben hat

Die Geschichte der Bloggerin Myka Stauffer hat im Internet für Wellen der Empörung und des Aufsehens gesorgt. Sie hatte ihren 4-jährigen Adoptivsohn wieder weggegeben, nachdem sie aufgrund seines Autismus nicht mit ihm zurechtkam.

Der 4-jährige Junge, der ursprünglich aus China stammt, hat nun eine neue Familie gefunden. Myka Stauffer und ihre Familie haben sich zu dem schweren Schritt entschlossen, nachdem sie ihre Ressourcen erschöpft hatten, in ihrem Bemühen, ihm bei seinen Verhaltensauffälligkeiten zu helfen.

Sie veröffentlichten ein Video auf ihrem YouTube-Kanal, in der sie ihren Followern die schwere Entscheidung mitteilten. Mittlerweile ist dieses Video auf "Privat" gestellt worden.

FAMILIE ERHIELT VIEL KRITIK

Für ihre Entscheidung, den kleinen Huxley wieder fortzugeben, hat die Familie viel Kritik erhalten. Nun hat die mehrfache Mutter ihr Schweigen gebrochen und sich in der Sache nochmals an ihre Follower gewandt:

"Zu allererst möchte ich mich für das Chaos entschuldigen und ich nehme die Schuld ganz und gar auf mich für die Schmerzen, die ich verursacht habe. Diese Entscheidung hat so vielen Menschen das Herz gebrochen und es tut mir leid für all die Mütter, die zu mir als Mutter aufsahen und die ich damit im Stich gelassen habe. Ich entschuldige mich für die Verwirrung und die Schmerzen, die ich verursacht habe und es tut mir leid, dass ich nicht schon zu Beginn mehr von meiner Geschichte teilen konnte. Ich hätte die Vorfälle, die sich auf privater Ebene ereignet haben, nie vorhersehen können und ich habe mein Bestes gegeben, um die schwerste Sache durchzustehen, der ich mich je gegenüber sah. Ich entschuldige mich dafür, so naiv gewesen zu sein, als ich den Adoptionsprozess begann, ich war nicht selektiv oder vollständig ausgestattet oder vorbereitet."

Sie gab weiter zu, dass sie lediglich eine eintägige Video-Schulung erhalten hat, um ein Adoptionszertifikat zu bekommen, welches von der Adoptionsagentur gefordert war. Obwohl sie sich für das Trauma entschuldigt, das sie Huxley ausgesetzt hat, bereut sie es dennoch nicht, es getan zu haben. Denn sie ist dankbar für die Zeit mit dem kleinen Jungen.

SIE FREUT SICH FÜR HUXLEY

Myka ist froh, dass Huxley nun die Hilfe bekommt, die er braucht, um den Alltag auch mit Autismus zu bewältigen. Ebenso freut sie sich sehr, dass es ihm in der neuen Familie besser geht. Sie hat eingesehen, dass sie nicht vobereitet gewesen war und viele Fehler beging, die im Endeffekt dazu führten, dass Huxley nun wieder fort musste.

Ihre Motivation hinter dem Ganzen sei laut eigenen Worten jedoch aus Liebe geschehen. Sie wollte so sehr helfen, dass sie bereit war, jedes Kind aufzunehmen, das sie brauchte.

Sie ging auch auf Gerüchte ein, dass sie Huxley nur adoptiert hätten, um Geld zu machen als Influencer. Dazu sagte sie:

"Zwar haben wir einen geringen Betrag an Geld mit den Videos mit Huxley und seiner Reise verdient, doch jeder Penny und noch viel mehr ging in seine Pflege."

Auch Gerüchte, dass sie gerade untersucht würden, soll nicht stimmen, so Myka. Ihren Followern versprach sie, auch künftig mehr über die ganze Geschichte zu verraten und appellierte an die Menschen, dass Mütter auch einen sicheren Ort bräuchten, um sich Hilfe und Ratschläge zu suchen, wenn sie diese benötigten.

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