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Hunderettung: Mann besuchte 4 Monate lang streunende Hündin, die sich von niemandem berühren ließ

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Tierbesitzern und Tierfreunden geht immer wieder das Herz auf, wenn einem Tier in Not geholfen werden kann. So auch in dieser Geschichte, bei der ein Mann sich monatelang bemühte, das Vertrauen einer streunenden Hündin zu erlangen.

Die Hündin in diesem Video lebte über ein Jahr lang allein in einem ländlichen Gebiet in der Nähe von Ducor in Kalifornien. Es handelt sich um eine ausgesetzte Pitbull-Hündin mit dem Namen "Mama".

Im April 2019 gab es die ersten Berichte über die Streunerin auf Social Media. Verschiedene User posteten von Sichtungen des scheuen Tieres und gaben an, dass sie versucht hatten, sie einzufangen. Aber Mama hatte einfach zu viel Angst.

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Dann wurde Danny Spanks von "Safefurr Place" auf ihre Geschichte aufmerksam im Dezember 2019. Er suchte Mama und fand sie schließlich. Er fand heraus, dass sie sich tagsüber an einer Ecke aufhielt und darauf wartete, dass Passanten ihr Essen brachten. Nachts zog sie sich zum Schlagen unter einige Solar-Panele zurück.

Danny nutzte weggeworfene Matratzen und andere Dinge, um auf einem Feld in der Nähe einen improvisierten Unterschlupf für die Hündin zu bauen und nutzte dies fortan als Futterstation.

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Jeden Tag fuhr Danny an die Stelle und ließ dort Fressen für Mama zurück. Es dauerte ein wenig, doch schließlich fasste sie Vertrauen und fing an, zu essen.

Er machte es zu seiner täglichen Routine, zu Mama zu fahren und ihr immer wieder etwas zu Essen hinzuschmeißen, in der Hoffnung, sie würde sich näher und näher an ihn heranwagen. Mit Erfolg!

Sie traute sich näher an Danny heran und dann fing sie eines Tages unverhofft an, ihn zum Spielen aufzufordern! Über die nächsten Wochen hinweg war Mama gezwungen, das Feld, auf dem sie lebte, zu verlassen, da dieses Feld bestellt wurde.

Sie zog auf eine nahegelegene Obstfarm und Danny bemühte sich dort weiter Tag für Tag, ihr Vertrauen zu gewinnen. Bald schon forderte sie ihn nicht nur zum Spielen heraus, sondern baute auch freudiges Umherflitzen in ihre tägliche Routine mit ein. Dann fand sie schließlich das Vertrauen und begann, aus seiner Hand zu fressen.

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Danny zeigte viel Geduld und kreierte das Spiel "Klau die Leine" bei dem er eine Leine hinter sich herzog und langsam davonschlenderte. Mama nutzte dies, um spielerisch zu versuchen, ihm die Leine zu stehlen. Mama wartete jeden Tag am selben Ort auf Danny.

Danny fand heraus, dass Mama im Januar 2019 an einer Raststätte, etwa 5 Meilen entfernt, ausgesetzt worden war. Aufnahmen aus der Zeit zeigen, dass sie zu dem Zeitpunkt Welpen gehabt haben muss. Seit diesem Zeitpunkt an, war sie auf sich alleingesetllt.

Danny verband das Füttern von Hand irgendwann mit der Leine; Mama musste den Kopf durch die Leine stecken, um an die Würstchen zu kommen. Doch er stellte zudem noch eine große Falle auf und fing an, Mama die Angst vor dem großen Konstrukt zu nehmen.

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Viel viel Geduld bekam Danny sie dazu, von allein in die große Falle zu laufen. Er bat Freunde von "Saving Strays K9 Search and Rescue" um Hilfe.

Am 27. März 2020, 15 Monate nachdem Mama ausgesetzt worden war, versuchten sie, Mama endlich zu fangen. Sie schafften es, sie in die Falle zu locken und beruhigten die panische Hündin.

Sie schafften es, sie in eine kleinere Transportbox zu bringen und fuhren sie direkt zu Danny nach Hause. Dort arbeitet er nun daran, das Vertrauen zu Mama noch weiter zu stärken, während die Hündin sich an ihr neues Leben gewöhnt.

Die Organisation hat Updates gepostet und berichtet, dass Mama nach ihrer Rettung sehr schüchtern und zurückgezogen handelte. Danny arbeitete daran, sie an die Leine zu gewöhnen, was anfangs nicht allzu gut verlief.

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Sie nutzten andere Hunde der Familie, um Mama ein wenig mehr Vertrauen zu vermitteln. Das (aktuell) letzte Update zeigt einen Kommentar von Danny/der Organisation in dem erklärt wird, dass die Rehabilitation von Mama noch immer anhält. Noch lässt sie sich nicht an der Leine führen.

Sie verrieten, dass sie noch mit Mama arbeiten, damit sie irgendwann auch frei mit den anderen Hunden sich bewegen kann, und (eventuell) irgendwann zur Adoption freigegeben werden könnte.

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Die ganze Rettungsaktion dauerte monatelang und erforderte unglaublich viel Geduld und Einsatz, doch am Ende hat sich jede Minute ausgezahlt, um einem Tier in Not zu helfen.

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