Laura Wontorra - Privates und Berufliches der Fernsehmoderatorin

Sie ist vielen Zuschauern als Moderatorin bekannt, doch was steckt noch hinter dem Namen Laura Wontorra?

Wir wollten das herausfinden.

Laura Wontorra wurde 1989 in Bremen geboren.

Gebürtig heißt sie Laura Ariane Christel Wontorra-Zoller. 

Laura Woltorra, Goldene Kamera 2019 | Quelle: Getty Images

Laura Woltorra, Goldene Kamera 2019 | Quelle: Getty Images

Sie hatte sich entschlossen, nach dem Abitur zu studieren und so besuchte sie von 2008 bis 2011 die Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation in Köln.

Dort studierte sie Management mit Schwerpunkt PR und Kommunikation. 2011 machte sie ihren Abschluss (Bachelor of Arts). 

Danach folgten einige Praktika und ein Volontariat bei Sky Deutschland.

Die Weichen sind gestellt

Genau während dieses Volontariats begann sie schließlich als Moderatorin und Berichterstatterin zu arbeiten. 

Sie war auch als Feld-Reporterin für Sky tätig.

"Dafür, dass Sky mir damals so schnell die Möglichkeit gegeben hat, mich auszuprobieren und meinen Wunschjob auszuüben, bin ich sehr dankbar.", sagte sie einst.

Laura Woltorra, Deutscher Fernsehpreis, 2019 | Quelle: Getty Images

Laura Woltorra, Deutscher Fernsehpreis, 2019 | Quelle: Getty Images

Ab 2013 jedoch wechselte sie als Feld-Reporterin zu Sport1.

Im Jahr 2017 dann wechselte sie abermals - dieses mal zur RTL Group.

Dort ist sie auch noch heute bei Nitro als Moderatorin und Reporterin zu sehen. Zusätzlich zu ihrer Arbeit im Bereich Bundesliga, moderiert sie seit 2016 auch noch Ninja Warrior Germany.

Doch woher die Begeisterung für Sport?

Sie machte 2008 ein Praktikum im Deutschen Haus bei den Olympischen Spielen in Peking.

Laura Woltorra, Bambi, 2018 | Quelle: Getty Images

Laura Woltorra, Bambi, 2018 | Quelle: Getty Images

"Das war definitiv meine 'Once in a Lifetime Experience' und der Wunsch, einmal was mit Sport zu machen, beschlossene Sache."

Sie ist gefragt, das ist klar. Das ist aufgrund ihrer vielen Auftritte in den verschiedenen Shows zu sehen.

Ob dies aufgrund ihrer positiven Energie, ihres kompetenten Auftretens oder aus einer Kombination aus Beidem ist, ist nicht ganz klar zu sagen.

Ihre Familie

Ihre Eltern sind ebenfalls aus der Fernsehbranche. So ist ihr Vater der Modertator Jörg Wontorra. Ihre Mutter ist die Redakteurin Ariane Wontorra (geborene Moschkau).

Jörg Wontorra und Susanne Bausch, Hamburg, 2018 | Quelle: Getty Images

Jörg Wontorra und Susanne Bausch, Hamburg, 2018 | Quelle: Getty Images

Seit dem 12. November 2016 ist sie mit dem Fußballspieler Simon Zoller zusammen.

Er soll während eines gemeinsamen Urlaubs auf den Malediven um ihre Hand angehalten haben. 

"Es war total romantisch, und ich habe schon so etwas geahnt, als er mir sagte, dass nur wir beide heute Abend allein am Strand essen würden. Aber er hat mich nach dem Dinner noch ganz schön zappeln lassen, bevor er die entscheidende Frage gestellt hat.“, verriet sie.

Noch im gleichen Jahr heirateten sie im November 2016 dann standesamtlich in Köln. 

Von den eisigen Temperaturen ließen sie sich nicht abschrecken - weiße Tauben und Rosenblätter gab es dennoch.

Simon Zoller, Bochum, Januar 2019 | Quelle: Getty Images

Simon Zoller, Bochum, Januar 2019 | Quelle: Getty Images

2017 sollte dann eigentlich die kirchliche Hochzeit folgen. Geplant war, diese in Marbella in Spanien durchzuführen, da ihr Vater dort wohnt. Allerdings wurde diese erst einmal verschoben, da die liebe Zeit fehlt. 

Immerhin ist sie beruflich ganz schön eingespannt und am Durchstarten.

Nachgeholt werden soll die Hochzeit aber, heißt es. Wann? Das wird sich noch zeigen.

Immerhin hat es sich durch ihren Sender-Wechsel zumindest ergeben, dass sie und ihr Ehemann in der selben Stadt arbeiten können.

Auch ihre Flüge und Reisen haben sich stark reduziert.

Wo sie in den Jahren zuvor quasi teilweise jeden dritten Tag in einem Flieger gesessen hat, konnte sie es nun etwas entspannter angehen. 

Laura Woltorra, Echo Award, 2018 | Quelle: Getty Images

Laura Woltorra, Echo Award, 2018 | Quelle: Getty Images

Ist wohl auch familienfreundlicher. Ob es einmal Kinder geben soll? 

Gegenüber Bild.de sagte ihr Mann: 

"Wir können uns gut vorstellen, irgendwann mal Kinder zu haben. Laura ist meine große Liebe. Ich bin froh, dass es jetzt endlich so weit ist."

Aktiv auf Social Media

Sie scheint kein Problem damit zu haben, ihren Fans regelmäßig auch tiefere Einblicke in ihr Leben zu geben.

Immer wieder postet sie Fotos auf ihren Social Media-Seiten, die nicht selten aufgrund ihrer recht anzüglichen oder knappen Outfits für Diskussionen unter ihren Fans sorgen.

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Fotos von sich im Bikini am Strand oder auch im leichten Sommerkleidchen sind da keine Seltenheit.

"Sehr heis [sic] liebe Laura!! Und jetz noch nur im Bikini dann is das dass [sic] Bild des Jahrhunderts!!!! Du bist und bleibst umwerfend in allen Phasen deines Lebens! Mach weiter so!! Bin riesen Fan von dir!!", schrieb der Nutzer meegamarius beispielsweise.

"Du bist wirklich eine wunderschöne Frau, wow!", schrieb ein anderer Nutzer.

"Holla! Wirklich heiß! Bist wirklich die heißeste Sportmoderatorin, die wir haben!!!", ließ ein Fan verlauten.

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FOREVER YOUNG 📸 @herrdavidhaase #wonti100

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Aber auch Kritik gibt es.

"Also sowas würd ich ja nich posten. Muss doch nich jeder sehen. So ein knappes Kkleid. [sic]", kritisierte ein Nutzer.

Geschmack ist ja bekanntlich verschieden.

Interessantes über Laura Wontorra

1. Sie hatte eigentlich nie in die Fußstapfen ihrer Eltern treten wollen. Das hat ja gut geklappt.

In einem Interview mit der Bild-Zeitung verriet sie einst, auf die Frage, ob ihr der Beruf in die Wiege gelegt wurde:

"Ein Stück weit schon. Als Tochter von Jörg Wontorra, gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten. Entweder du liebst den Sport wie er. Oder du verfluchst ihn, weil der Papa immer an den Wochenenden weg ist und ständig spontan noch etwas sein kann. Mein Bruder und ich haben den Sport lieben gelernt – vielleicht auch, weil es eine andere Zeit war." (Bild-Zeitung)

Laura Wontorra, German Sports Gala, 2018 | Quelle: Getty Images

Laura Wontorra, German Sports Gala, 2018 | Quelle: Getty Images

Und weiter sagte sie im gleichen Interview:

"Dass ich in den Sport möchte, war immer klar. Eigentlich wollte ich Pressesprecherin von Werder Bremen werden. Nach dem Abi bin habe ich dann auch in Köln Presse- und Öffentlichkeits-Arbeit studiert. Bei Reportage-Übungen und Kamera-Tests aber schon gemerkt, dass ich eine Affinität dazu habe. 2009 habe ich beim 1. FC Köln schließlich ein Praktikum absolviert. Konnte auch da viel ausprobieren, weil zu der Zeit gerade das Vereins-TV aufgebaut wurde. Spätestens danach war mir klar, dass ich vor die Kamera wollte."

Der Apfel fällt also doch nicht weit vom Stamm wie es scheint.

2. Sie engagiert sich für die "Hansestiftung" ihres Vaters.

Laura Wontorra, Frankfurt am Main, 2017 | Quelle: Getty Images

Laura Wontorra, Frankfurt am Main, 2017 | Quelle: Getty Images

3. Ihr Vater schaut sich ihre Montagsshow immer in Marbella an - während er in einer Fankneipe sitzt.

4. Ihr peinlichster Moment? Dazu sagte sie: "Wenn dann mein Versprecher bei der Nationalmannschaft, als ich Johann Löw gesagt habe. Es war mein erstes Länderspiel und ich war wahnsinnig aufgeregt. In dem Moment habe es gar nicht gemerkt und war nach der Sendung eigentlich froh, wie gut alles gelaufen ist. Bis ich auf BILD.de dann las: ‚Sie sagte Johann Löw.'" 

Uppsi! Das ist ihr bestimmt nur einmal passiert.

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