26. Juni 2018

Eine junge Kinderärztin beging Selbstmord, weil sie angeblich von ihren Vorgesetzten belästigt wurde

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Sie schrieb einen Abschiedsbrief, bevor sie sich das Leben nahm, weil sie die Belästigung nicht aushielt.

Es ist eine Art von Missbrauch, die jeden betreffen kann, unabhängig von Alter oder sozialem Status. Dies wurde durch diese Geschichte gezeigt, die in Mexiko passierte.

Eine 26-jährige Frau, eine Professionelle mit einer Karriere vor sich, konnte die Verfolgung, Misshandlung und Demütigung nicht aushalten, die sie in dem Krankenhaus erfuhr, in dem sie arbeitete. Darüber berichtete Pagina Negra.

Die Frau wurde als Zyanya Estefanía Figueroa identifiziert. Laut Freunden des Opfers erlitt die Belästigungen durch ihre Vorgesetzten bei dem Krankenhaus, in dem sie arbeitete.

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In dem Brief beschrieb sie sich selbst angeblich als „eine Versagerin“. Zyanya stammte aus Mexico City und spezialisierte sich in Pädiatrie bei dem Krankenhaus.

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Mehrere Quellen hätten angegeben, dass es in dem Krankenhaus „Hospital del Nino Poblano“ systematische Belästigung durch die ältesten Ärzte gegenüber den Neuankömmlingen gebe. Die Quelle habe Informationen durch die Ärzte erhalten, die bestätigten, dass die Vorgesetzten von Zyanya die junge Frau belästigt hätten. Das belastete sie so sehr, dass sie beschloss, Selbstmord zu begehen.

„Die Belästigung ist systematisch, es ist ein Brauch in diesem Krankenhaus. Sobald man ankommt, lassen sie einen wissen, dass sie so behandelt worden sind und dass es ihnen sogar noch schlechter ging.“

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„Es gibt lange Arbeitstage, sie bestrafen einen, wann sie wollen und es kann 36 Stunden am Stück so gehen.“ So etwas sei Zyanya Estefanía passiert, wie ein Arzt berichtete, mit dem Pagina Negra gesprochen hätte.

Am Morgen des 16. Mai kam Zyanya nicht zu ihrer Schicht und ihre Mitarbeiter wunderten sich. Deshalb beschlossen sie, zu ihrem Haus zu gehen.

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Ihr Mitbewohner fand sie nicht in ihrem Zimmer und sie war im abgeschlossenen Badezimmer. Weil sie nicht antwortete, beschlossen sie, die Tür aufzubrechen.

Dort wurde sie tot aufgefunden. In dem Badezimmer fanden sich Nadeln, ein Messer und Scheren, die voller Blut waren.

Die junge Frau hinterließ einen Abschiedsbrief an ihre Eltern, in dem sie sich entschuldigte, dass sie „eine Versagerin“ wäre.

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