Berlin: Ein 14-monatiges Baby „antwortete“ seinen Nachbarn, die wegen seines ständigen Schreiens die Polizei riefen

Jeder kennt es: In einer Nachbarschaft kann es immer mal wieder zu Streitereien kommen.

Es gibt junge Leute, die laut feiern, Menschen, die anscheinend nur nachts aktiv sein wollen oder Personen, die es mit der Ordnung ein bisschen zu genau nehmen. In Berlin haben einige Anwohner wegen der Ruhestörung aber die Polizei gerufen, wie Gala berichtete.

Die Schuld daran trug ein 14 Monate altes Baby. Dieses hatte, wie jedes andere kleine Kind, durch sein lautes Schreien und Weinen in der Nachbarschaft für Unruhe gesorgt.

Eigentlich ist das eine ganz normale Sache. Die Eltern haben deshalb sehr lustig und gelassen darauf reagiert, indem sie einen unterhaltsamen Brief an die Hausgemeinschaft richteten.

Die Eltern, die in dem Berliner Stadtteil Charlottenburg ansässig sind, fanden es natürlich alles andere als witzig, dass wegen ihres Kindes die Polizei zu ihrer Wohnung gerufen wurde.

In Ihrem Brief an die Gemeinschaft ihres Hauses haben sie dann erklärt, dass es doch eigentlich ganz normal ist, dass ein nur knapp ein Jahr altes Kind sich hin und wieder beschwert. Die lustige Reaktion der Eltern in Form dieses Briefes wurde auf dem Blog „Notes of Berlin“ veröffentlicht, wo ein Bild davon hochgeladen wurde. Von dort aus hat er sich im Internet verbreitet.

Auf dem ausgedruckten Brief kündigen die Eltern an, dass ihr Baby jetzt seit dem April im Haus wohnt. Es sei 14 Monate alt und könne gerade seit 2 Wochen laufen.

Deshalb gibt es dabei manchmal Dinge, die schieflaufen. „Ich glaube, die Füße sind zu groß.“

Deshalb fällt das Kind manchmal hin und weint dann. Manchmal hat es auch schlechte Laune und schreit deshalb.

Danach wird der Brief etwas ernster und erklärt, dass es viele Gesetze gebe, die besagen, dass das Baby so viel schreien darf, wie es möchte. In den letzten Tagen sei dies auch wegen der Hitze so gewesen, weil sich das Kind deshalb nicht sehr wohl gefühlt hätte.