
Prinz Harry spricht in einem seltenen Geständnis offen über seinen Bruder und seinen Vater – und sein Sprecher musste eingreifen
27. Oktober 2026

Die Herzogin hatte zugestimmt, einige Wochen im Ausland zu verbringen, doch ob ihr Mann und ihre beiden kleinen Kinder mitkommen würden, blieb offen.
Meghan Markle, 45, war gerade erst mit Prinz Harry nach Großbritannien zurückgekehrt, als am 26. Oktober 2026 bekannt wurde, dass sie im folgenden Jahr mehrere Wochen in Australien verbringen würde.
Doch da der siebenjährige Prinz Archie und die fünfjährige Prinzessin Lilibet zu Hause blieben – was hatte sie dazu bewogen, einer Reise zuzustimmen, die sie so weit von ihren Kindern wegbringen könnte?

Meghan, Herzogin von Sussex, richtet den hochgeschlagenen Kragen ihres maßgeschneiderten burgunderroten Mantels, als sie am 15. Oktober 2026 bei Epic Partners in Nottingham, England, ankommt. Sie kombiniert den edlen, einfarbigen Look mit einem passenden Rollkragenpullover und einem Gürtel in der Taille. | Quelle: Getty Images
Sieben Staffeln lang kannten die Fernsehzuschauer Meghan als Rachel Zane in „Suits“. Bevor sie Harry 2018 heiratete, hatte sie sich eine Karriere aufgebaut, in der sie jemanden spielte, dessen romantische und berufliche Dramen einem Drehbuch entstammten. Ihr eigenes Leben lieferte bald mehr als genug von beidem für die Schlagzeilen.
Im Jahr 2022 erzählte Meghan der Zeitschrift „Variety“, dass sie mit der Schauspielerei fertig sei. Doch Rachel hinter sich zu lassen, bedeutete kaum, aus dem Fernsehen zu verschwinden, und ihr nächstes großes Projekt vor der Kamera entführte die Zuschauer in eine ganz andere Welt.
„With Love, Meghan“ stellte ihre Rezepte und ihre Küche in den Mittelpunkt einer Netflix-Lifestyle-Serie. Zwei Staffeln und ein Weihnachtsspecial folgten im Jahr 2025, während ihre Marke „As Ever“ im selben Jahr auf den Markt kam – etwa einen Monat nach der Premiere der Serie.
Das Kochen bot ihr zudem eine Verbindung zum Leben mit Archie und Lilibet. Meghan erzählte, wie sehr sie es genoss, mit ihren Kindern zu kochen, und machte die Küche sowohl zu Hause als auch vor der Kamera zu einem vertrauten Ort. Und diese Kombination hatte sie schon lange vor Netflix ausprobiert.
Bereits 2016 trat sie als Gastjurorin bei „Chopped Junior“ auf dem Food Network auf und arbeitete dort mit jungen Teilnehmern zusammen. Ein Jahrzehnt später brachte eine Einladung aus Australien sie zurück in diese Welt. Diesmal bedeutete die Zusage, sich auf einen Aufenthalt festzulegen, der lang genug war, um eine viel persönlichere Frage bezüglich ihrer eigenen Kinder aufzuwerfen.
Meghan wird bei „Junior MasterChef Australia“ zu sehen sein und gemeinsam mit der Köchin und Moderatorin Poh Ling Yeow den Wiederstart des Kinderwettbewerbs im Fernsehen begleiten. Laut People soll sie als besonderer Gast dabei sein, obwohl frühere Berichte sie als Moderatorin bezeichneten.
Die Produzenten sagten, sie und Poh würden dabei helfen, die nächste Generation junger kulinarischer Talente anzuleiten. Meghan klang begeistert von dieser Aussicht. „Ich hatte im vergangenen April eine unglaubliche Zeit mit dem ganzen Team bei MasterChef, und als sie mich fragten, ob ich zurückkommen und mit dieser jungen Gruppe von Talenten arbeiten wolle, fiel mir die Zusage leicht“, sagte sie in der Ankündigung.
Sie fuhr fort: „Ich liebe es, mit meinen eigenen Kindern zu kochen, daher wird es mir großen Spaß machen zu sehen, was diese jungen Stars in der Küche zaubern. Ich kann es kaum erwarten zu sehen, was sie sich einfallen lassen!“
Für ihre Begeisterung gab es einen ganz persönlichen Grund. Außerdem bestand die Möglichkeit, dass sie diese Wochen damit verbringen würde, den jungen Teilnehmern zu helfen, während Archie und Lilibet Tausende von Meilen entfernt blieben. Diese Trennung war jedoch noch nicht beschlossen worden.
Harry und die Kinder könnten sie begleiten, aber „People“ stellte klar, dass die Familie nicht nach Australien umziehen würde. Die Dreharbeiten sollen 2027 beginnen, die Serie wird auf dem australischen Sender Network 10 ausgestrahlt. Die Reise würde ein paar Wochen dauern und Meghan einen vorübergehenden Stützpunkt in Australien bieten – statt einer weiteren festen Familienadresse.
Die Einladung folgte auf einen früheren Besuch in Down Under, der offenbar sowohl in der Fernsehküche als auch bei den Einschaltquoten einen ziemlichen Eindruck hinterlassen hatte.
Meghan und Harry besuchten Australien im April 2026 gemeinsam für vier Tage. Während der Reise schlich sie sich zu den Melbourne Showgrounds, um einen Gastauftritt als Jurorin bei „MasterChef Australia“ zu drehen.

Meghan, Herzogin von Sussex, winkt gemeinsam mit Prinz Harry den Gratulanten zu, als sie am 17. April 2026 in Sydney, Australien, an den Man O’War Steps ankommen, vor einer Segelveranstaltung mit Mitgliedern von Invictus Australia. Sie trägt ein blau-weiß gestreiftes Hemd, das an der Taille gebunden ist, dazu eine cremefarbene Hose mit weitem Bein, eine Sonnenbrille, einen dunklen Strickpullover, der über ihre Schultern drapiert ist, und weiße Low-Top-Sneaker. | Quelle: Getty Images
Zusammen mit Poh und den anderen Jurymitgliedern Sofia Levin und Jean-Christophe Novelli betreute sie die Teilnehmer, die nicht über ihren Überraschungsgast informiert worden waren. Poh erinnerte sich später in einem Interview mit 10 News an ihre Reaktion.
„Die Reaktion der Teilnehmer war genau so, wie wir es uns gewünscht hatten. Sie waren total geschockt, allen blieb der Mund offen stehen.“
Sie fügte hinzu: „Nicht einmal in ihren wildesten Träumen hätten sie das erwartet, daher war es für uns eine große Freude, das zu beobachten.“ Die Überraschung wirkte sich auch über die Küche hinaus aus. Laut Variety erzielte die Folge die höchsten Sonntags-Einschaltquoten der Sendung seit 2023.
Für Produzenten, die eine Neuauflage in Betracht zogen, waren diese Zahlen ein überzeugender Grund, zum Telefon zu greifen. Die Kinderversion würde von Endemol Shine Australia, einem Teil von Banijay Entertainment, produziert und international von Banijay Rights vertrieben werden. Eine Quelle aus der Produktion sagte, die Rückkehr im Jahr 2027 würde nach einer sechsjährigen Pause erfolgen.
Poh begrüßte die Neuauflage begeistert. „Ich bin total aus dem Häuschen, dass ‚Junior MasterChef‘ wieder auf unsere Bildschirme zurückkehrt“, sagte sie. „Die Leute fragen mich oft, ob die Sendung vielleicht wiederkommt, daher weiß ich, dass die Nachricht mit großer Begeisterung aufgenommen werden wird.“
Ebenso warmherzig äußerte sie sich über Meghan: „Ich hatte Anfang des Jahres eine tolle Zeit bei den Dreharbeiten mit Meghan, und es wird ein echtes Vergnügen sein, sie wiederzusehen.“
Das klang nach einer rundum glücklichen ersten Begegnung. Ein Insider behauptete jedoch, Meghans Team sei mit der Ankündigung ihrer Ankunft weniger zufrieden gewesen.
Poh bescherte Meghan bei ihrem Auftritt im April einen angemessen pompösen Auftritt. „Wir hatten schon früher MasterChef-Prominenz in der Küche, aber noch niemanden wie sie“, sagte sie. Dann folgte die Ankündigung:
„Ganz aus dem sonnigen Kalifornien, bitte heißt willkommen bei MasterChef Australia … Die Herzogin von Sussex, Meghan Markle!“
Laut News.com.au behauptete eine Quelle, Meghan und ihr Team seien frustriert gewesen, weil sie ausdrücklich darum gebeten hatten, das Wort „royal“ zu vermeiden.
Der Insider sagte, sie hätten den Werbetext erst gehört, als er öffentlich veröffentlicht wurde. Das Medium vermutete, dass die Bedenken möglicherweise mit Kritik an kommerziellen Aktivitäten im Zusammenhang mit dem königlichen Status zu tun hatten, obwohl Meghan diese Erklärung nicht öffentlich abgab.
Was auch immer der Grund für die angebliche Verärgerung war – sie stimmte einer Rückkehr zu. Poh sagte unterdessen, sie erwarte köstliche Überraschungen und ein bisschen Unfug von den jungen Teilnehmern.
Zudem berichtete News.com.au, dass die Dreharbeiten voraussichtlich mehrere Wochen im frühen bis mittleren Teil des Jahres 2027 dauern würden. Melbourne sei der voraussichtliche Drehort, da die Hauptserie dort gedreht wurde, obwohl der Drehort für die Kindersendung noch nicht bestätigt worden sei.
Dieselbe Quelle berichtete, dass Harry und die Kinder möglicherweise zu Meghan stoßen würden. Diese Möglichkeit passte zu dem flexiblen Ansatz im Familienleben, den Insider nach der Rückkehr der Sussexes nach Großbritannien beschrieben hatten.
Nachdem das Paar sechs Jahre in Kalifornien verbracht hatte, wollte es Berichten zufolge die Freiheit, international zu leben. News.com.au hatte ihren Umzug nach Großbritannien erstmals im August 2026 enthüllt, als eine von der „Times“ zitierte Quelle andeutete, dass Kanada oder Australien für einen vorübergehenden Aufenthalt attraktiv sein könnten.
Nun bot Australien Meghan einen konkreten Grund für einen Umzug. Und während sie dort offenbar begeistert empfangen wurde, war eine andere Fernsehperspektive deutlich weniger vielversprechend geworden.
Am 27. Oktober berichtete Fox News, dass Meghan nicht mehr in Verhandlungen über eine Rolle in der dritten Staffel von „The Gentlemen“ stand. Eine Rolle in Guy Ritchies Netflix-Drama hätte eine auffällige Rückkehr zum Drehbuchfernsehen bedeutet. Der Schauplatz im Vereinigten Königreich machte die Möglichkeit nach ihrem Umzug zurück nach Großbritannien zudem besonders interessant.
Doch ihre Besetzung war nie bestätigt worden. Die Serie wurde im August für eine dritte Staffel verlängert. Frühere Berichte beschrieben die Gespräche über Meghan als vorläufig, wobei eine mögliche Rolle noch geschrieben wurde und es keine klaren Hinweise darauf gab, um wie viele Folgen es sich dabei handeln könnte.
Dann kam die Behauptung auf, dass die Spekulationen Netflix ganz gut zugutegekommen seien. „Einige Leute aus ihrem Umfeld haben das Gefühl, dass sie dazu benutzt wurde, um für die zweite Staffel zu werben, weil sie wussten, dass diese nicht so gut war wie die erste Staffel und bereits eine dritte in Auftrag gegeben hatten“, sagte eine Quelle gegenüber „The Telegraph“, wie von Fox News zitiert.
Eine Quelle aus dem Umfeld von Netflix wies jedoch die Vermutung zurück, dass die Serie solche Hilfe nötig hätte. „Das ist keine Serie, die auf Star-Casting angewiesen ist“, sagte der Insider gegenüber „The Times“. Es war ein unangenehmer Streit, der gerade dann aufkam, als ein einflussreicher Unterstützer der Sussexes Netflix verließ.
Laut Variety verließ Bela Bajaria Netflix nach fast 10 Jahren. Berichten zufolge wurden etwa 1.000 Mitarbeiter entlassen. Die britische Moderatorin Helena Chard beschrieb die Bedeutung dieser Entwicklung für Harry und Meghan.
„Harry und Meghans Fürsprecherin bei Netflix, Bela Bajaria, hat den Streamingdienst kürzlich verlassen“, sagte sie gegenüber Fox News Digital. Meghan hatte Bela zuvor zugeschrieben, das Fernsehpotenzial in ihren selbstgemachten Geschenken erkannt zu haben. Bei einer Rede auf dem TIME100-Gipfel sagte sie, „With Love, Meghan“ sei Belas Idee gewesen.
Es gab bereits Zweifel an der Zukunft der Serie, und Berichte vom Januar 2026 deuteten darauf hin, dass die Macher keine dritte Staffel produzieren würden. Dann, im März 2026, gaben Netflix und Meghan das Ende ihrer Partnerschaft rund um „As Ever“ bekannt, wobei Meghan die Lifestyle-Marke eigenständig weiterführen wird.
Die Kommentatorin Kinsey Schofield sah die gemeldete Kritik an Netflix als aufschlussreiche Entwicklung an.
„Das war einer ihrer wichtigsten kommerziellen Partner“, sagte sie gegenüber Fox News Digital. „Normalerweise wirft man ein Unternehmen nicht den Wölfen zum Fraß vor, wenn man darauf zählt, dass es dein nächstes großes Projekt finanziert.“
Kinsey interpretierte die Situation als Beweis dafür, dass die Beziehung faktisch beendet war. Harry und Meghan gingen 2020 erstmals eine Partnerschaft mit dem Streamingdienst ein – im Rahmen eines Vertrags, der Berichten zufolge einen Wert von 100 Millionen Dollar hatte. Zu ihren Veröffentlichungen gehörten „Harry & Meghan“ und „Live to Lead“ im Jahr 2022, gefolgt von „Heart of Invictus“ im Jahr 2023 und „Polo“ im Jahr 2024.
Obwohl Gerüchte in jenem Sommer darauf hindeuteten, dass der Streamingdienst die Partnerschaft aufkündigen würde, schloss Netflix im August 2025 einen neuen mehrjährigen First-Look-Vertrag mit Archewell Productions ab.
Belas Weggang ließ dennoch die Frage offen, wer sich für ihre zukünftigen Projekte einsetzen würde. Ein Berater, der eng mit ihr zusammengearbeitet hatte, sagte gegenüber der „Times“, dass die Sussexes unsicher seien, wer sich als Nächstes für sie stark machen würde.
Angesichts dieser Ungewissheit brachte Meghans Auftritt in Australien die Beruhigung durch eine öffentliche Ankündigung und eine begeisterte Kollegin, die zu ihr zurückkehrte.
Obwohl „The Gentlemen“ keine bestätigte Rolle hervorgebracht hatte, war Meghan bereits an anderer Stelle wieder in die Schauspielerei eingestiegen. Sie drehte einen Gastauftritt in dem bald erscheinenden Film „Close Personal Friends“ mit Lily Collins und Jack Quaid in den Hauptrollen. Das gab der Diskussion um ihr Comeback eine festere Grundlage als bloße Casting-Spekulationen.
Der königliche Kommentator Ian Pelham Turner äußerte sich positiv über ihre Aussichten. „Wenn sie zur Schauspielerei zurückkehren wollte – was meiner Meinung nach immer noch eine Leidenschaft von ihr ist –, dann könnte sie jeder Produktion großen Glanz verleihen“, sagte er gegenüber Fox News Digital.
Vorerst würde ihr Engagement in Australien an ihr Interesse am Kochen anknüpfen, das sie bereits ins Fernsehen eingebracht hatte. Es folgte zudem auf eine schwierige Woche rund um ihren Vater, Thomas Markle, gegen den kürzlich schwerwiegende Vorwürfe wegen des Besitzes von Bildern, die Kinder gefährden, erhoben wurden. Es überrascht nicht, dass er die Vorwürfe zurückgewiesen hat.
Meghan hatte die Einladung nach Australien als „einfaches Ja“ bezeichnet. Ob Archie und Lilibet während dieses Aufenthalts an ihrer Seite sein würden, blieb eine Entscheidung der Familie.
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