Die Eltern eines Mädchens müssen wegen des Namens, den sie für ihr Baby gewählt haben, ins Gericht

Es wurde einem französischen Paar nicht erlaubt, ihre Tochter so zu nennen, wie sie das wollten.

Das Baby des Paares aus Bretagne erblickte im November 2017 das Licht der Welt.

Wie American Web Media berichtete, mussten die Eltern in das Gericht, weil sie ihre Tochter Liam genannt haben, das ist ein Jungenname in den englischsprachigen Ländern.

Die Staatsanwaltschaft meint, dass der Name dazu führen kann, dass das Gender des Kindes verwechselt wird. Der Name sei „nicht in dem Interesse des Kindes gewählt“, so die Ermittlung, und „kann den Interessen des Kindes schaden“, berichtete Daily Mail. Es wurde außerdem berichtet, dass die Ermittlung doch das Recht hat, den Namen des Babys zu verbieten.

Quelle: Freepik

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Die Ermittlung beruft sich unter anderem auf den ehemaligen Frontman von „Oasis“ Liam Gallagher und auf den berühmten Schauspieler Liam Neeson.

Die Mutter sagte, dass die Behörden wollten, dass ihre Tochter einen „femininen Mittelnamen hat“, berichtete Global News.

Wenn der Name nicht in Interessen des Kindes ist, hat die judikative Gewalt in Frankreich Recht, einen anderen Namen zu fordern.

Unter bereits verbotenen Namen sind zum Beispiel solche, wie Nutella, Fraise („Erdbeere“ auf Französisch), Joyeux („Glücklich“ auf Französisch), MJ (nach Michael Jackson), Manhattan oder Deamon zu finden.

Bis zu 1993 haben die Eltern den Namen nur aus einer Liste wählen dürfen. Francois Mitterrand erlaubte den Franzosen aber, die beliebigen Namen zu wählen.

Andere Länder haben auch entsprechende Gesetzte, dazu gehören Saudi-Arabien, Neuseeland, Portugal, Dänemark, Norwegen, Schweden, Marokko, Japan, Malaysien, Island und natürlich Deutschland.
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