Hayden Panettiere 5 Tage vor ihrem Geburtstag gestorben – Der herzergreifende Plan, den sie nie mehr umsetzen konnte
21. August 2026

Miriam Pielhau war eine bekannte Moderatorin, Autorin und eine derjenigen Persönlichkeiten, die sehr offen über ihre Krebserkrankung sprachen. Als sie am 12. Juli 2016 im Alter von nur 41 Jahren starb, hinterließ sie nicht nur eine große Lücke in der deutschen Medienlandschaft. Besonders schwer wog ihr Tod für ihre damals vierjährige Tochter Mina.
Pielhau hatte während ihrer Erkrankung immer wieder deutlich gemacht, wie wichtig ihre Tochter für sie war. Sie wollte für Mina da sein und hoffte, dass das Mädchen trotz ihrer schweren Krankheit eine behütete Kindheit haben würde. Über Minas Leben ist allerdings nur wenig bekannt.
Im Frühjahr 2008 wurde bei Miriam Pielhau Brustkrebs diagnostiziert. Für die Moderatorin änderte sich damit vieles. Sie entschied sich jedoch nicht dafür, ihre Erkrankung aus der Öffentlichkeit herauszuhalten. Stattdessen sprach sie offen über ihre Ängste, ihre Behandlungen und ihre Hoffnung.
Ihre Erfahrungen verarbeitete Pielhau später auch in ihrem Buch „Fremdkörper“. Darin gab sie einen persönlichen Einblick in das Leben mit Krebs und machte gleichzeitig anderen Betroffenen Mut.
Trotz Operationen und Therapien versuchte Pielhau, ihr bisheriges Leben weiterzuführen. Sie arbeitete, moderierte und engagierte sich für andere Menschen, die mit einer Krebserkrankung leben mussten. Für sie wurde der offene Umgang mit ihrer Krankheit zunehmend zu einem wichtigen Teil ihres Lebens.
Während ihres Kampfes gegen den Krebs wurde Miriam Pielhau Mutter. Ihre Tochter Mina wurde für sie zum Mittelpunkt ihres Lebens. Gleichzeitig machte die schwere Erkrankung die Moderatorin immer wieder mit der Frage konfrontiert, wie die Zukunft ihres Kindes aussehen würde.
Der Krebs schien zunächst besiegt, doch im Januar 2014 kehrte die Krankheit zurück. Später wurden auch Metastasen in der Leber bekannt. Trotzdem verlor Pielhau ihre Hoffnung nicht.
Im Februar 2016 berichtete sie sogar von positiven Entwicklungen bei ihren Therapien. Ihre Erfahrungen mit diesem erneuten Kampf hielt sie in dem Buch „Dr. Hoffnung“ fest. Dabei wurde deutlich, wie sehr sie sich an den kleinen Fortschritten festhielt. Vor allem wollte sie für ihre Tochter weiterleben.
Die Krankheit war nicht die einzige schwierige Erfahrung in Miriam Pielhaus Leben. Bereits 2004 überlebte sie den Tsunami in Thailand. Anschließend widmete sie sich der Unterstützung von Waisenkindern.
Auch ihr späteres Engagement im Zusammenhang mit ihrer Krebserkrankung wurde gewürdigt. Die Deutsche Krebshilfe erkannte ihren Einsatz dafür an, auf Krebs aufmerksam zu machen und Menschen zu unterstützen, die selbst von der Krankheit betroffen waren.
Pielhau nutzte ihre Bekanntheit damit nicht nur, um über ihre eigene Situation zu sprechen. Sie wollte auch anderen Menschen Mut machen und für einen offenen Umgang mit Krebs sensibilisieren.
Nur wenige Monate nach den zunächst hoffnungsvollen Nachrichten verschlechterte sich ihre Situation wieder. Am 12. Juli 2016 starb Miriam Pielhau in Berlin. Sie wurde nur 41 Jahre alt.
Für ihre Tochter Mina bedeutete ihr Tod einen besonders schweren Verlust. Das Mädchen war zu diesem Zeitpunkt erst vier Jahre alt.
Auch nach ihrem Tod blieb Pielhaus Engagement in Erinnerung. Die Deutsche Krebshilfe würdigte ihren Mut und ihren Einsatz. Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Organisation, erklärte, Pielhau habe vielen Betroffenen im Kampf gegen den Krebs Mut gemacht und ihnen Hoffnung gegeben.
Nach dem Tod ihrer Mutter zog Mina zu ihrem Vater, dem Sänger Thomas Hanreich. Gemeinsam mit seiner Partnerin Lara Keszler und deren Tochter Juni lebte das Mädchen fortan auf Mallorca.
Damit entstand für Mina eine neue Familienkonstellation. Besonders die Beziehung zu Lara Keszler wurde in den Jahren nach Pielhaus Tod öffentlich thematisiert. Lara übernahm eine wichtige Rolle im Leben des Kindes und wurde zu einer liebevollen Bezugsperson.
Eine besonders emotionale Geste war ein Tattoo, das sich Lara stechen ließ. Darauf ist eine Löwenmama mit ihrem Löwenbaby zu sehen. Das Motiv wurde als Symbol für die enge Verbindung zwischen ihr und Mina verstanden.
Für Mina bedeutete die Situation, dass sie nach dem Tod ihrer Mutter nicht allein mit dem Verlust bleiben musste. Ihr Vater und Lara Keszler waren für sie da.
Auch Thomas Hanreich machte deutlich, wie wichtig ihm das Wohl seiner Tochter ist. Die Familie versuchte offenbar, Mina ein möglichst stabiles Umfeld zu geben.
Über ihr weiteres Aufwachsen wurde anschließend nur noch vereinzelt berichtet. Bekannt wurde unter anderem, dass Mina musikalisch sein soll. Sie singt und spielt Keyboard. Aufnahmen davon wurden in sozialen Medien geteilt und zeigten ein Mädchen, das seine eigenen Interessen entwickelte.
Damit blieb zugleich eine Verbindung zu ihrer Mutter bestehen, die selbst kreativ tätig war und ihre Tochter während ihres Lebens sehr stark in den Mittelpunkt gestellt hatte.
Wie Minas familiäre Situation heute aussieht, ist nicht eindeutig bekannt.
In den Jahren nach dem Tod von Miriam Pielhau wurde berichtet, dass Mina gemeinsam mit ihrem Vater Thomas Hanreich, Lara Keszler und deren Tochter Juni auf Mallorca lebte. Ob das heute noch so ist, lässt sich jedoch nicht sicher sagen.
Ein Foto von Thomas Hanreich aus dem Jahr 2024 zeigt ihn gemeinsam mit Nina Schmidt. Daraus lässt sich zumindest nicht sicher ableiten, wie die heutige familiäre Situation aussieht. Ebenso ist damit offen, ob Mina weiterhin mit Lara lebt.

Thomas Hanreich und Nina Schmidt während der Cathy-Hummels-Weihnachts-Benefizveranstaltung im Team-7-Flagship-Store am 12. Dezember 2024 in München | Quelle: Getty Images
Die privaten Lebensumstände von Mina sind inzwischen weitgehend aus der Öffentlichkeit verschwunden.
Miriam Pielhau wusste, dass ihre Tochter möglicherweise ohne sie aufwachsen würde. Trotzdem versuchte sie, nicht nur gegen ihre Krankheit anzukämpfen, sondern auch für Mina eine Zukunft zu schaffen.
Ihr offener Umgang mit Krebs machte sie für viele Menschen zu einer wichtigen Stimme. Gleichzeitig blieb ihre Rolle als Mutter der wohl persönlichste Teil ihrer Geschichte.

Miriam Pielhau und Thomas Hanreich nehmen am Echo 2012 teil | Quelle: Getty Images
Mina war für Pielhau ein Grund, Hoffnung zu bewahren, selbst als die Krankheit immer schwerer wurde. Ihre Tochter sollte trotz allem die Möglichkeit haben, behütet aufzuwachsen und ihr eigenes Leben zu führen.
Miriam Pielhau starb viel zu früh. Sie wurde nur 41 Jahre alt und musste ihre Tochter zurücklassen, als diese noch ein kleines Kind war.
Dennoch hatte sie in den Jahren zuvor alles darangesetzt, offen mit ihrer Krankheit umzugehen und anderen Menschen Mut zu machen. Ihre Erfahrungen teilte sie in ihren Büchern und in der Öffentlichkeit. Auch ihr Einsatz für Waisenkinder nach dem Tsunami in Thailand und ihr späteres Engagement für Krebspatienten gehörten zu ihrem Vermächtnis.
Für ihre Tochter Mina bleibt Miriam Pielhau vor allem ihre Mutter. Wie ihr Leben heute genau aussieht, ist nicht öffentlich bekannt. Fest steht jedoch, dass sie nach dem Tod ihrer Mutter von ihrem Vater und weiteren Bezugspersonen begleitet wurde.
Viele Jahre nach Miriam Pielhaus Tod erinnert ihre Geschichte deshalb nicht nur an eine Moderatorin, die viel zu früh starb. Sie erzählt auch von einer Mutter, die trotz ihrer schweren Erkrankung vor allem eines wollte: dass ihre Tochter auch ohne sie ein behütetes und liebevolles Leben führen kann.
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