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Polizisten reagieren auf einen Anruf und finden drei hungrige Kinder, deren Mutter von einem Krankenwagen abgeholt wurde - Story des Tages

Maren Zimmermann
23. Juli 2022
17:30
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Zwei Polizisten, die im Rahmen einer Sozialkontrolle drei hungrige Kinder finden, deren Mama ins Krankenhaus eingeliefert wurde, helfen ihnen, indem sie Essen kochen.

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Was ist der Job eines Polizisten? Räubern hinterherjagen? Serienmörder zu fangen, wie in allen Polizeiserien? Manchmal hat der Job eines Polizisten sehr wenig mit Verfolgungsjagden und Handschellen zu tun und sehr viel mit Spaghetti Bolognese.

Das mussten die Polizisten Paul Duchesne und Jeremy Sikten feststellen, als sie an einem Samstagabend zu einem Gesundheitscheck gerufen wurden.

Polizist/in zu sein, bedeutet mehr als Recht und Ordnung. | Quelle: Pexels

Polizist/in zu sein, bedeutet mehr als Recht und Ordnung. | Quelle: Pexels

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Eine Frau hatte angerufen und erzählt, dass sie gesehen hatte, wie ein Krankenwagen ihre Nachbarin mitten am Nachmittag abholte, aber alle Lichter im Haus noch an waren.

Die Frau war sich sicher, dass die Familie der Nachbarin nicht zu Hause war und dass die Kinder übers Wochenende bei ihrer Großmutter waren, und sie machte sich große Sorgen, dass jemand eingebrochen sein könnte.

Polizist Paul klopfte an die Tür und sagte: "Polizei! Bitte öffnen Sie die Tür!"

Es herrschte eine lange, lange Stille, dann sagte eine Stimme: "Sind Sie wirklich die Polizei?"

"Ja!", sagte Officer Paul. "Wir wurden von einem Nachbarn gerufen, um zu überprüfen, ob alles in Ordnung ist. Bitte öffnen Sie die Tür."

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Die Stimme, die immer jünger klang, sagte: "Woher weiß ich, dass Sie wirklich von der Polizei sind? Mama hat gesagt, dass man Fremden nicht die Tür öffnen soll."

Jeremy und Paul wurden an einem Samstagabend zu einem Gesundheitscheck gerufen. | Quelle: Unsplash

Jeremy und Paul wurden an einem Samstagabend zu einem Gesundheitscheck gerufen. | Quelle: Unsplash

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Officer Jeremy, der Vater von vier Kindern war, sagte: "Wir haben Dienstmarken. Ich bin Jeremy, und mein Partner ist Paul. Kannst du bitte den Erwachsenen holen, der sich um dich kümmert?"

Es herrschte eine noch längere Stille, dann sagte die Stimme: "Wir haben keinen Erwachsenen. Der Krankenwagen hat Mami weggebracht."

"Wir?", sagte Paul zu Jeremy. "Es gibt mehr als ein Kind?"

Die Polizei ist ein wichtiger Teil der Gemeinde.

"Bitte mach die Tür auf", sagte Jeremy. "Schau, ich halte meinen Ausweis ans Guckloch."

"Ich bin zu klein!", sagte die Stimme auf der anderen Seite. "Ohne eine Bank komme ich nicht an das Guckloch! Warte mal!" Es gab Geräusche von kleinen Füßen, die liefen, dann ein seltsames schabendes Geräusch.

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"Ich schaue!", sagte die Stimme und Jeremy hielt wieder seinen Ausweis hoch. "Ok, ich öffne die Tür..."

Die sechsjährige Anne öffnete die Tür. | Quelle: Pexels

Die sechsjährige Anne öffnete die Tür. | Quelle: Pexels

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Ein weiteres schabendes Geräusch verriet den Beamten, dass der Junge die Bank aus dem Weg geschleppt hatte, dann öffnete sich die Tür behutsam. Dort stand eine Sechsjährige in Jeans und einem schmutzigen T-Shirt.

"Hallo", sagte Paul sanft und beugte sich auf das Niveau des Kindes hinunter. "Ich bin Paul. Wie heißt du?"

"Ich bin Anna", sagte sie. "Wer ist das?" Das Kind zeigte mit einem klebrigen Finger auf Jeremy.

"Das ist mein Partner. Er ist auch ein Polizist. Sein Name ist Jeremy. Sag mal, Anna, wie kommt es, dass du alleine bist?"

"Ich bin nicht allein!", sagte Anna verächtlich. "Brady und Jolena sind bei mir."

"Wie alt sind Brady und Jolena?", fragte Jeremy sanft.

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Annes kleiner Bruder und ihre Schwester waren ganz allein. | Quelle: Pexels

Annes kleiner Bruder und ihre Schwester waren ganz allein. | Quelle: Pexels

"Brady ist drei und Jolena ist zwei", sagte Anna. "Ich bin die Älteste!"

"Der Nachbar hat gesagt, dass deine Mama ins Krankenhaus gebracht wurde", sagte Paul. "Wo ist dein Papa?"

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"Papa arbeitet auf einer Bohrinsel", erklärte Anna. "Aber er kommt erst nächsten Monat zurück."

"Solltet ihr nicht bei eurer Großmutter sein?", fragte Paul und erinnerte sich daran, was die Nachbarin gesagt hatte.

"Sie hat uns heute Morgen zurückgebracht", sagte Anna. "Und Mama hat sich so gefreut, uns zu sehen! Aber dann ist sie gestürzt und hat sich verletzt..." Annas kleine Lippen begannen zu zittern und ihre Augen füllten sich mit Tränen. "Brady und Jolena haben Hunger, also habe ich ihnen Erdnussbutter gegeben", sagte sie. "Aber wir sind so hungrig!"

Jeremy und Paul sahen sich gegenseitig an. "Wussten die Sanitäter nicht, dass ihr hier seid?", fragte Paul. "Sie haben euch einfach hier gelassen?"

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"Nachdem Mami gefallen war, habe ich den Notruf gewählt und die Tür offen gelassen", sagte Anne. "Dann habe ich mich zu Mama gesetzt, aber sie war ganz still und wollte ihre Augen nicht öffnen. Dann kamen diese Männer und wir versteckten uns in der Speisekammer..."

Anne hatte die Kinder mit Erdnussbutter gefüttert. | Quelle: Unsplash

Anne hatte die Kinder mit Erdnussbutter gefüttert. | Quelle: Unsplash

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"Ihr habt euch vor den Sanitätern versteckt?", fragte Jeremy. "Aber warum, Anne? Sie hätten doch jemanden geschickt, der auf dich aufpasst!"

Anne zuckte mit den Schultern und schaute weg. "Dieses eine kleine Mädchen in meiner Klasse?", flüsterte sie. "Ihre Mama war krank, und sie haben sie weggebracht und sie nie wieder zu ihrer Mama gelassen."

"Das wird nicht passieren", sagte Paul fest. "Wir werden deine Großmutter anrufen und sie wird sich um dich kümmern."

Anne sah erleichtert aus. "Meinst du, du kannst uns etwas zu essen machen?", fragte sie. "Ich bin so hungrig!"

"Mal sehen, was wir tun können!", sagte Jeremy. Die beiden Männer folgten Anna in die Küche, wo Brady und Jolena gerade mit demselben Löffel Erdnussbutter aus einem Glas aßen.

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Beide Kinder waren mit Erdnussbutter beschmiert und Jolenas blonde Locken klebten ihr an der Stirn. "Oh je!", sagte Paul. "Als Erstes müssen wir uns waschen!"

"Anna", sagte Jeremy. "Wie wäre es, wenn wir vier in den Waschraum gehen und ihr euch alle die Hände und das Gesicht wascht?"

Jeremy hat Brady geholfen, seine Hände zu waschen. | Quelle: Pexels

Jeremy hat Brady geholfen, seine Hände zu waschen. | Quelle: Pexels

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"Jolena braucht eine saubere Windel!", sagte Anna und Paul wurde blass.

"Ich weiß nicht, wie man das macht!", rief er.

"Ich kann es", sagte Anna stolz. "Aber ich kriege das klebrige Teil nicht so hin, dass die Windel dranbleibt!"

Während Jeremy mit Brady ins Bad ging, um sich zu waschen, wechselte Anna Jolenas durchnässte Windel und säuberte sie mit Feuchttüchern, während Paul das Klebeband befestigte. "So!", sagte Anna triumphierend. "Alles erledigt."

Anna wusch sich und half dann ihrem Geschwisterchen, einen sauberen Schlafanzug anzuziehen, und in der Zwischenzeit gingen die beiden Beamten in die Küche. Direkt neben dem Wandtelefon lag eine Liste mit Notrufnummern.

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Während Paul anfing, die Großmutter der Kinder anzurufen, untersuchte Jeremy die Küchenschränke. Er fand eine Packung Spaghetti und ein Glas Bolognesesoße. "Wir sind im Geschäft!", rief er.

Jeremy spülte schnell das schmutzige Geschirr in der Spüle ab und stellte einen großen Topf mit Nudeln auf den Herd und begann, die Soße zu erhitzen. Paul kam zurück und sah besorgt aus. "Die Großmutter ist auf dem Weg", sagte er. "Aber sie wird mindestens drei Stunden brauchen."

Paul hat Anne geholfen, Jolenas Windel zu wechseln. | Quelle: Unsplash

Paul hat Anne geholfen, Jolenas Windel zu wechseln. | Quelle: Unsplash

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Jeremy schaute auf seine Uhr. "In zwanzig Minuten ist unsere Schicht zu Ende", sagte er. "Ich kann die Kinder nicht allein lassen, Paul, aber du gehst nach Hause."

"Nein!", sagte Paul fest. "Ich bleibe auch!" Während Jeremy das Abendessen kochte, räumte Paul in der Küche und im Haus auf. Er setzte sich zu den drei Kindern und spielte mit ihnen.

Dann sagte Jeremy: "Das Essen ist fertig!" Die Kinder und Paul gingen in die Küche, wo der Tisch gedeckt war und eine große Schüssel mit dampfenden Spaghetti und Soße stand.

Jeremy bediente die Kinder, band ihnen Servietten um den Hals und forderte sie auf, loszulegen. Und das taten sie auch! Für die beiden Polizisten war es offensichtlich, dass die Kinder hungrig waren.

Nach dem Essen holte Paul zur Freude der Kinder einen Becher mit Vanilleeis. Als die Großmutter kam, lagen die drei Kinder schlafend auf der Couch.

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"Danke, Herr Wachtmeister!", sagte die Großmutter. "Ihr wart so nett!" Jeremy und Paul antworteten freundlich und gingen.

Die Großmutter sah, dass die Kinder fest schliefen und lächelte. Sie ging in die Küche und war erstaunt, dass alles blitzsauber war. Die Beamten hatten alles geputzt und das Geschirr und die Töpfe und Pfannen abgewaschen!

"'Schützen und dienen' schließt definitiv das Servieren von Spaghetti ein!" | Quelle: Unsplash

"'Schützen und dienen' schließt definitiv das Servieren von Spaghetti ein!" | Quelle: Unsplash

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Am nächsten Tag kam sie mit Anna, Brady und Jolena im Schlepptau zur Dienststelle. In ihrer Hand hielt sie einen riesigen Süßkartoffelkuchen. Sie fragte nach den Beamten Paul und Jeremy.

Die beiden Männer wurden rot, als sie die Großmutter sahen. Vor allen sagte sie: "Ich bin euch beiden so dankbar! Ihr habt euch um meine Enkelkinder gekümmert, sie gefüttert und gepflegt."

"Was mich betrifft, sind Kochen und Windelwechseln mehr als nur eine Pflicht!"

Jeremy grinste und Paul sagte: "Nein, Ma'am! Beschützen und dienen' schließt definitiv auch das Servieren von Spaghetti und das Austeilen von Eiscreme ein!"

Was können wir aus dieser Geschichte lernen?

  • Polizeibeamte sind nicht nur Gesetzeshüter, sondern auch Staatsdiener und Nachbarn. Jeremy und Paul waren da, um den Kindern zu helfen, was genauso zu ihrer Arbeit gehört wie das Fangen von Bösewichten.
  • Die Polizei ist ein wichtiger Teil der Gemeinschaft. Damit eine Gesellschaft funktioniert, müssen wir denjenigen, die die Gesetze durchsetzen, nicht nur vertrauen, sondern auch respektieren.
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Wenn dir diese Geschichte gefallen hat, gefällt dir vielleicht auch die über einen Polizisten, der hört, wie sein Sohn einen anderen Jungen verspottet, dass sein Vater ein Knastbruder sei und ihm das Verbrechen im Blut liege. Er erteilt ihm eine Lektion.

Diese Geschichte wurde vom alltäglichen Leben unserer Leser inspiriert und von einem professionellen Autor geschrieben. Jegliche Ähnlichkeit mit tatsächlichen Namen und Orten ist reiner Zufall. Alle Bilder dienen ausschließlich dem Zwecke der Illustration. Erzähl uns deine Geschichte; vielleicht wird sie das Leben eines anderen Menschen verändern. Wenn du deine Geschichte mit uns teilen möchtest, schicke sie bitte an info@amomama.com.

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