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Braut lässt bei ihrer Hochzeit Stuhl leer für verstorbenen Sohn, sieht später jungen Mann darauf zugehen – Story des Tages

Frida Kastner
01. Aug. 2022
14:20
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Eine trauernde Mutter ließ bei ihrer Hochzeit für ihren verstorbenen Sohn einen Stuhl frei und war erstaunt, einen jungen Mann zu sehen, der sie zum Altar führte.

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Melissa Markmann würde heiraten und das einzige, was sie wollte, war, ihren Sohn an ihrer Seite zu haben, aber das würde nie möglich sein. Bruno war im Alter von 18 Jahren bei einem Motorradunfall verstorben. Er war fort.

Fort, dachte Melisse, aber nicht vergessen, niemals vergessen. Sie hatte die Hochzeitsplanerin angewiesen, in der ersten Reihe einen Platz für Bruno frei zu lassen, als Symbol für den tollen Jungen, der ihr Leben erhellt hatte.

Melissa traf Rolf spät im Leben nach dem Tod ihres Sohnes. | Quelle: Unsplash

Melissa traf Rolf spät im Leben nach dem Tod ihres Sohnes. | Quelle: Unsplash

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Der leere Stuhl hatte eine Inschrift: "Ich bin an deinem Hochzeitstag im Himmel, Mama. Aber ich werde aus dem Himmel zu dir kommen. Lass einfach einen Stuhl für mich frei. Du wirst mich nicht sehen, aber du wirst wissen, dass ich dort bin."

Melissa blinzelte ihre Tränen fort. Bruno hätte sich so für ihn gefreut! Sie war jung Mutter geworden, hatte jedoch nie geheiratet und Bruno hatte immer geschworen, sie würde eines Tages ihren Prinzen finden.

"Mama", hatte Bruno gesagt, "irgendwann werde ich zur Uni gehen und ich will nicht, dass du einsam bist! Ich will, dass du einen netten Mann findest!"

Melissa hatte schließen diesen "netten Mann" gefunden, doch da war Bruno bereits verstorben. Rolf war gekommen, um Melissas Terrassentür zu reparieren und hatte sich am Ende in sie verliebt.

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Bruno starb mit 18 bei einem Motorradunfall. | Quelle: Unsplash

Bruno starb mit 18 bei einem Motorradunfall. | Quelle: Unsplash

Rolf war etwas älter, liebevoll und gütig. Er hatte vor einigen Jahren seine Frau an Krebs verloren und er war ebenso einsam wie Melissa gewesen. Mit Rolf hatte Melissa wieder zu lächeln gelernt und als er ihr einen Antrag machte, nahm sie an.

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"Ich wünschte, Bruno hätte dich kennenlernen können", hatte sie zu Rolf gesagt, "ich wünschte, er könnte bei uns sein". Rolf hatte einfach seine Arme um sie gelegt und sie fest in den Arm genommen. Er wusste, dass es keine Worte gab, die diesen Schmerz hätten lindern können.

An ihrem Hochzeitstag stand Melissa vor dem Spiegel und rang mit den Tränen. "Bruno, Mama liebt dich so sehr", flüsterte sie, "ich werde nie aufhören, dich zu vermissen. Niemals!"

Melissas beste Freundin Laura tupfte ihr schnell die Tränen weg und korrigierte ihr Makeup. Dann richtete sie sorgsam den Schleier. "Du siehst so toll aus", versicherte Laura, "Bruno wäre so stolz auf dich!"

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Melissa hatte Brunos Organe gespendet, um Leben zu retten. | Quelle: Pixabay

Melissa hatte Brunos Organe gespendet, um Leben zu retten. | Quelle: Pixabay

Melissa nickte. "Ich wünschte, er könnte mich zum Altar führen", wisperte sie, "aber ich weiß, dass sein Geist bei mir sein wird, wenn ich zum Altar schreite."

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"Hör mal, Melissa", sagte ihre Freundin sanft, "Bruno ist fort, aber er war ein wunderbarer Mensch und wurde sehr geliebt. Sein Tod war nicht umsonst. Dank deines Mutes hat er vielen Menschen ein Leben gegeben."

"Du meinst die Transplantationen?", fragte Melissa.

Melissa erwartete die Überraschung nicht, die Rolf für sie vorbereitet hatte. | Quelle: Unsplash

Melissa erwartete die Überraschung nicht, die Rolf für sie vorbereitet hatte. | Quelle: Unsplash

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"Ja. Ich habe einig der Briefe gelesen, die du von den Familien der Organempfänger bekommen hast und sie haben mich sehr gerührt. Das ist doch ein Trost", antwortete Laura sanft.

Melissa nickte. "Natürlich, das ist es. Lass uns gehen. Der arme Rolf denkt sonst, ich bin abgehauen!"

Als Melissa die Kirche betrat, ertönte der Hochzeitsmarsch. Sie sah Rolf, der neben dem Pfarrer stand und auf sie wartete. Auf der anderen Seite ging ein junger Mann, den sie kannte, auf Brunos Stuhl zu.

"Chris", rief sie und der junge Mann kam lächelnd auf sie zu. "Melissa", sagte er und nahm ihre Hände in seine, "ich weiß, dass Bruno heute hier sein wollen würde, mit ganzem Herzen. Also bin ich hier!"

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Chris nahm Melissas Hand und legte sie auf seine Brust, sodass sie Brunos Herzschlag darin schlagen hören konnte. "Würdest du mir gestatten, dich zum Altar zu führen?", fragte er.

Melissa lächelte durch ihre Tränen. Sie spürte das starke, großzügige Herz ihres Sohnes unter ihrer Hand schlagen. Es gab dem jungen Mann vor ihr sein Leben. "Ja", hauchte sie, "das würde mir sehr gefallen!"

Der junge Mann, der Brunos Herz erhalten hatte, wartete darauf, sie zum Altar zu führen. | Quelle: Unsplash

Der junge Mann, der Brunos Herz erhalten hatte, wartete darauf, sie zum Altar zu führen. | Quelle: Unsplash

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Also nahm Chris Melissas Arm und führte sie zu Rolf, der Freudentränen weinte. Als sie an den Gästen vorbeischritten, erhoben diese sich und klatschten. Viele waren ebenfalls zu Tränen gerührt.

Als sie bei Rolf ankamen, küsste Chris Melissa auf die Wange und übergab Rolf ihre Hand. "Hast du das arrangiert?", fragte Melissa. "Hast du Chris hergebracht?"

"Meine Liebste, ich habe von deinem Sohn hergebracht, was ich konnte, weil ich will, dass dies der glücklichste Tag unseres Lebens ist."

Der Pfarrer musste eine Weile warten, bis das Brautpaar und die Gäste sich beruhigt hatten, doch es waren heilende Tränen. Schließlich sprach er die Worte, die sie zu Mann und Frau machten und ihre Leben für immer vereinten.

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Es war ein bittersüßer Tag, an dem neue Erinnerungen geschmiedet und alte zelebriert wurden. Melissa wusste, dass Rolf wirklich der Mann für sie war, weil er genau gewusst hatte, wie er sie glücklich machen konnte.

In Rolf fand Melissa den perfekten Mann. | Quelle: Unsplash

In Rolf fand Melissa den perfekten Mann. | Quelle: Unsplash

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Was können wir von dieser Geschichte lernen?

  • Wir müssen uns umeinander kümmern und jede glückliche Minute genießen. Melissa und Rolf hatten beide schreckliche Verluste erlitten und wussten, wie wertvoll jede gemeinsame Minute ist, die wir haben.
  • Liebe geht niemals verloren und der Tod kann uns nicht von jenen trennen, die wir lieben. Solang wir unsere Lieben in unseren Herzen und Erinnerungen tragen, sind sie immer Teil unseres Lebens.

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Dieser Bericht wurde von einer Geschichte unserer Leser inspiriert und von einem professionellen Autor geschrieben. Jegliche Ähnlichkeit mit tatsächlichen Namen und Orten ist reiner Zufall. Alle Bilder dienen ausschließlich dem Zwecke der Illustration. Erzähl uns deine Geschichte; vielleicht wird sie das Leben eines anderen Menschen verändern. Wenn du deine Geschichte mit uns teilen möchtest, schicke sie bitte an info@amomama.com.

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